Diplomarbeit, 2007
124 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Submissionswettbewerb in der Bauwirtschaft und analysiert mögliche Manipulationsmöglichkeiten, die sowohl durch horizontale als auch durch vertikale Preisabsprachen entstehen können. Die Arbeit untersucht die rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen sowie die Ursachen und Folgen dieser Manipulationen.
Kapitel 2 legt die Grundlagen der Arbeit und behandelt die Einordnung der Bauwirtschaft in das Wirtschaftssystem sowie die Funktionsweise des Submissionswettbewerbs. Es werden verschiedene Modelle zur Beschreibung des Submissionsmechanismus unter Berücksichtigung von Präferenz- und Qualitätsunsicherheit vorgestellt.
Kapitel 3 beleuchtet die Manipulationsmöglichkeiten im Submissionswettbewerb durch horizontale Preisabsprachen. Die Entwicklung des Kartellrechts wird skizziert und die Entstehung und Stabilität von Submissionskartellen analysiert. Die Arbeit betrachtet zudem empirische Studien zu horizontalen Preisabsprachen und untersucht die kritischen Faktoren im Submissionsverfahren, die solche Absprachen begünstigen können.
Kapitel 4 befasst sich mit den Manipulationsmöglichkeiten im Submissionswettbewerb durch Korruption. Die Rechtslage der Korruption wird im Wandel der Zeit betrachtet und verschiedene Theorien zur Erklärung von Korruption vorgestellt. Des Weiteren werden empirische Studien zu vertikalen Preisabsprachen und deren Auswirkungen auf die Effizienz des Wettbewerbs analysiert.
Submissionswettbewerb, Bauwirtschaft, Preisabsprachen, Kartelle, Korruption, Manipulation, Effizienz, Fairness, Präventionsmaßnahmen.
Es handelt sich um wettbewerbswidrige Eingriffe in Ausschreibungsverfahren, primär durch Preisabsprachen (Kartelle) oder Korruption, um Aufträge zu manipulierten Preisen zu erhalten.
Ein Kartell liegt vor, wenn sich Bieter untereinander absprechen, wer welches Gebot abgibt, um den Wettbewerb auszuschalten und künstlich hohe Preise durchzusetzen.
Korruption tritt oft vertikal auf, indem Beamte oder Entscheider bestochen werden, um Informationen über Konkurrenzangebote preiszugeben oder die Vergabe direkt zu beeinflussen.
Er beschreibt das Phänomen, dass der Gewinner einer Auktion oft ein zu niedriges Gebot abgegeben hat, das seine tatsächlichen Kosten nicht deckt, was zu wirtschaftlichen Problemen führt.
Präventionsmaßnahmen umfassen strengere Kontrollen, Rotationsprinzipien bei Mitarbeitern, anonymisierte Verfahren und harte Sanktionen durch das Kartellrecht.
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