Diplomarbeit, 2007
105 Seiten, Note: 2,7
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Mezzanine-Finanzierung als alternative Finanzierungsquelle für den Mittelstand, insbesondere im Kontext des Insolvenzfalls. Ziel ist es, die verschiedenen Formen des Mezzanine-Kapitals, ihre rechtliche Einordnung und die bilanzielle Behandlung zu beleuchten und die Auswirkungen auf die finanzielle Situation des Unternehmens im Insolvenzfall zu analysieren.
Das erste Kapitel widmet sich der Begriffsdefinition und Abgrenzung des Mezzanine-Kapitals. Es werden die traditionellen Finanzierungsquellen des Mittelstandes beleuchtet, sowie die Herausforderungen und Chancen der Eigenkapital- und Fremdkapitalbeschaffung. Im Anschluss wird der Begriff des Mezzanine-Kapitals eingeführt und seine verschiedenen Formen und Abgrenzungen vorgestellt.
Kapitel zwei beschäftigt sich mit der rechtlichen Gestaltung und Einordnung von Mezzanine-Kapital. Es werden die verschiedenen Formen des Mezzanine-Kapitals in drei Kategorien unterteilt: Eigenkapitalähnliche Finanzierung, hybride Finanzierung und fremdkapitalähnliche Finanzierung. Innerhalb jeder Kategorie werden die wichtigsten Finanzierungsinstrumente wie Genussrechte, stille Beteiligung und Wandelanleihen detailliert beschrieben.
Im dritten Kapitel wird die bilanzielle Behandlung von Mezzanine-Kapital nach HGB und IFRS erörtert. Für jede Form des Mezzanine-Kapitals werden die relevanten Bilanzierungsgrundsätze und deren Auswirkungen auf die Bilanzstruktur erläutert.
Das vierte Kapitel befasst sich mit der rechtlichen Betrachtung von Mezzanine-Kapital im Insolvenzfall. Es werden die verschiedenen Behandlungen der Mezzanine-Finanzierungsformen im Insolvenzverfahren untersucht und deren Auswirkungen auf die Gläubigerstruktur und die Verteilung des Insolvenzvermögens analysiert.
Mezzanine Kapital, Mittelstandsfinanzierung, alternative Finanzierung, Eigenkapital, Fremdkapital, Genussrechte, stille Beteiligung, Wandelanleihen, Nachrangdarlehen, Insolvenz, HGB, IFRS.
Mezzanine-Kapital ist eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital, die flexibel zur Finanzierung mittelständischer Unternehmen eingesetzt werden kann.
Man unterscheidet Equity Mezzanine (z.B. Genussrechte, atypisch stille Beteiligung), hybride Formen (Wandelanleihen) und Debt Mezzanine (z.B. Nachrangdarlehen).
Die Bilanzierung erfolgt je nach vertraglicher Ausgestaltung entweder als Eigenkapital oder als Fremdkapital nach HGB oder IFRS.
Im Insolvenzverfahren wird Mezzanine-Kapital meist nachrangig behandelt, was bedeutet, dass die Kapitalgeber erst nach den vorrangigen Gläubigern bedient werden.
Es dient oft zur Stärkung der wirtschaftlichen Eigenkapitalbasis, ohne dass die Altgesellschafter Stimmrechte abgeben müssen.
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