Bachelorarbeit, 2020
83 Seiten, Note: 1,3
1 Einführung
1.1 Forschungsmotivation
1.2 Forschungsfrage
1.3 Methode
2 Erfolgsfaktoren von Kinofilmen
2.1 Filmspezifische Faktoren
2.1.1 Stars
2.1.2 Genre
2.1.3 Inhalt
2.2 Filmstudioabhängige Faktoren
2.2.1 Filmbudget
2.2.2 Zeitpunkt der Veröffentlichung
2.2.3 Werbung und Trailer
2.3 Gesellschaftliche Faktoren
2.3.1 Empfehlungsmarketing
2.3.2 Filmkritik
2.3.3 Auszeichnungen
3 Grundlagen des Gangsterfilms
3.1 Genreanalyse
3.2 Kategorien
3.3 Typische Figuren
3.4 Historische Entwicklung
3.5 Motive
3.6 Zielgruppe
4 Determinanten der Faszination des Gangsterfilms
4.1 Wahre Begebenheiten und Aktualität
4.2 Gefahrloser Nervenkitzel
4.3 Anziehungskraft des Abgründigen
4.4 Entschlüsselung verborgener Strukturen
5 Erfolgsfaktoren von Gangsterfilmen
5.1 Plotaufbau
5.2 Charakterdarstellung
5.3 Personaleinsatz
5.4 Allgemeine Erfolgsfaktoren
6 Schlussbetrachtung
Die Bachelor-Thesis analysiert die spezifischen Determinanten und Erfolgsfaktoren, die zur anhaltenden Faszination des Gangsterfilm-Genres beitragen, und untersucht dabei vier exemplarische Spielfilme, um daraus eine wissenschaftliche Grundlage für filmschaffende Produzenten zu generieren.
4.2 Gefahrloser Nervenkitzel
Wie bereits in vorherigen Kapiteln erläutert, ist der Gangsterfilm ein Genre mit expliziter Gewaltdarstellung. Für den Zuschauer bietet dies die Möglichkeit, den Thrill lebensbedrohlicher Gefahrensituationen zu erfahren, ohne sich selbst realer Gefahr auszusetzen. Der Nervenkitzel solcher fiktiven Situationen entsteht durch den tief im Menschen verankerten Hang zur sog. Schaulust, die sich von antiken Gladiatorenkämpfen über öffentliche Hinrichtungen bis in die heutige Zeit belegen lässt. Der Sinn einer fiktiven Gewaltdarstellung durch den Film begründet Holzmann (2001) folgendermaßen: „Die künstlichen Leidenschaften sind [...] in einer besonderen Weise angenehm, da der Zuschauer von den negativen Folgen des realen Schreckens entlastet ist und nur das reine Vergnügen der Affekterregung kosten kann, ohne daß es von Reue und Schuldgefühlen überlagert wird.“ Somit ist eine solche Befriedigung der Sensationsgier in einem erweiterten Sinne gefahrlos, da der Zuschauer weder einer realen physischen Bedrohung ausgesetzt ist noch zur Befriedigung dieser letztlich sadistischen Neigung reale Menschen zu Schaden kommen.
1 Einführung: Das Kapitel erläutert die Motivation und Relevanz des Themas sowie die methodische Herangehensweise anhand von vier ausgewählten Gangsterfilmen.
2 Erfolgsfaktoren von Kinofilmen: Es werden allgemeine ökonomische und marketingbezogene Einflussfaktoren auf den Erfolg von Kinoproduktionen wie Stars, Genre und Budget analysiert.
3 Grundlagen des Gangsterfilms: Dieses Kapitel definiert das Genre, dessen Subgenres sowie typische Charakteristika, Motive und historische Entwicklungsstufen.
4 Determinanten der Faszination des Gangsterfilms: Hier werden die Gründe für die besondere Anziehungskraft des Genres, wie Realitätsbezug und der Reiz des Abgründigen, detailliert untersucht.
5 Erfolgsfaktoren von Gangsterfilmen: Auf Basis der Sequenzprotokolle werden spezifische Erfolgsmerkmale wie Plotaufbau und Personaleinsatz für das Genre abgeleitet.
6 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse über die Verbindung von künstlerischer Qualität, Genrekonventionen und dem Erfolg des Gangsterfilms zusammen.
Gangsterfilm, Erfolgsfaktoren, Filmproduktion, Faszination, Plotaufbau, Determinanten, Genrefilm, Charakterdarstellung, Kinomarkt, Filmstudie, Rezipientenverhalten, Gewaltinszenierung, Authentizität, Mafiafilm, Filmfinanzierung
Die Arbeit untersucht, warum das Genre des Gangsterfilms eine so hohe Faszination auf das Publikum ausübt und welche Faktoren über den kommerziellen Erfolg dieser Produktionen entscheiden.
Der Fokus liegt auf den Determinanten der Faszination, der historischen Entwicklung des Genres sowie der praktischen Anwendung von Erfolgsfaktoren wie Budgetierung, Marketing und filmischer Inszenierung.
Ziel ist es, eine wissenschaftliche Grundlage zu schaffen, die Filmschaffenden bei der erfolgsorientierten Konzeption und Produktion von Gangsterfilmen als Orientierung dient.
Die Arbeit nutzt eine qualitative Inhaltsanalyse in Form von Sequenzprotokollen, um vier ausgewählte Filme (*Der Pate*, *Goodfellas*, *City of God* und *Chiko*) hinsichtlich ihrer dramaturgischen und inhaltlichen Erfolgsfaktoren zu untersuchen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über Film-Erfolgsfaktoren, eine Genrebeschreibung und eine detaillierte Analyse der Faszinationsdeterminanten wie „Gefahrloser Nervenkitzel“.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Gangsterfilm, Erfolgsfaktoren, Faszination, Filmproduktion, Plotaufbau und Authentizität charakterisieren.
Die Struktur beschreibt den sozialen Aufstieg eines Protagonisten aus prekären Verhältnissen in eine Machtposition durch illegale Aktivitäten, gefolgt von einem zwangsläufigen Absturz, der meist in Haft oder Tod endet.
Mundpropaganda und digitale Verbreitungswege (eWOM) sind essenziell, da sie die öffentliche Wahrnehmung und das Interesse an der Authentizität eines Films massiv beeinflussen können.
Stars dienen oft als Qualitätsindikatoren und Markenbotschafter, wobei der Einsatz bekannter Darsteller zwar das Interesse erhöhen kann, aber laut Analyse keinen generellen Erfolgsgaranten darstellt.
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