Fachbuch, 2021
70 Seiten
1. Einleitung
2. Mobbing
2.1 Formen von Mobbing
2.2 Cybermobbing
2.2.1 Formen
2.2.2 Rollenverteilung
2.2.3 Risikofaktoren
2.2.4 Auswirkungen
2.2.5 Strafrechtliche Folgen
3. Handlungsmöglichkeiten in der Präventionsarbeit
3.1 Rahmenbedingungen in der Schule
3.2 Medienbildung und -erziehung
3.3 Präventionsprogramme
3.3.1 Themenbezogene Informationsveranstaltung der Berliner Polizei für Schulen
3.3.2 Trainings- und Präventionsprojekt Surf-fair
3.3.3 Themenmodul Was tun bei (Cyber)Mobbing?
4. Interventionsmaßnahmen
4.1 Mediation
4.2 Systemische Mobbing-Intervention
4.3 Systemische Kurzintervention
4.4 Cyber-Mobbing Erste-Hilfe App
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Cybermobbing in der Sekundarstufe I und analysiert Möglichkeiten sowie Maßnahmen für Schulen, um diesem Problem sowohl präventiv als auch intervenierend zu begegnen. Das primäre Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand aufzuarbeiten und konkrete Strategien für Lehrkräfte und schulische Akteure zu bewerten, um Cybermobbing zu verhindern oder effektiv zu reduzieren.
2.2 Cybermobbing
Die meisten Voraussetzungen des traditionellen Mobbings gelten auch für das neuere Phänomen Cybermobbing. Pieschl und Porsch definieren es wie folgt: „Cybermobbing sind alle Formen von Schikane, Verunglimpfung, Betrug, Verrat und Ausgrenzung mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien, bei denen sich das Opfer hilflos und ausgeliefert und (emotional) belastet fühlt oder bei denen es sich voraussichtlich so fühlen würde, falls es von diesen Vorfällen wüsste.“
Dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zufolge ist der Begriff wie folgt zu verstehen: „Unter Cyberbullying oder Cybermobbing versteht man die Beleidigung, Bedrohung, Bloßstellung oder Belästigung von Personen mithilfe von Kommunikationsmedien, beispielsweise Smartphones, E-Mails, Websites, Foren, Chats und Communities.“
Demnach hat sich mit dem neuen, digitalen Zeitalter das Mobbing auf elektronische und digitale Medien verlagert. Jedoch sind, wie beim traditionellen Mobbing, mehrere Personen am Geschehen beteiligt, ein starkes Machtungleichgewicht ist ebenfalls erkennbar. Auch beim Cybermobbing geht es um die Absicht, andere gezielt und systematisch über einen längeren Zeitraum zu schädigen. Wobei Cybermobber häufig stärker in Internetcliquen oder Facebook-Gruppen integriert sind als ihre Opfer.
1. Einleitung: Vorstellung der Thematik Cybermobbing als schwerwiegendes Problem für Kinder und Jugendliche sowie Definition der Zielsetzung und des Aufbaus der Arbeit.
2. Mobbing: Definition von Mobbing, Abgrenzung zum Cybermobbing sowie detaillierte Analyse der Erscheinungsformen, Rollenverteilungen, Risikofaktoren, Auswirkungen und der strafrechtlichen Konsequenzen.
3. Handlungsmöglichkeiten in der Präventionsarbeit: Erläuterung der schulischen Rahmenbedingungen, der Medienbildung und -erziehung sowie Vorstellung spezifischer Präventionsprogramme wie der Themenbezogenen Informationsveranstaltung, Surf-fair und Was tun bei (Cyber)Mobbing?.
4. Interventionsmaßnahmen: Bewertung verschiedener Interventionsmethoden, darunter Mediation, Systemische Mobbing-Intervention, Systemische Kurzintervention sowie der Einsatz der Cyber-Mobbing Erste-Hilfe App.
5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der vorgestellten Möglichkeiten und Maßnahmen sowie Ableitung von Handlungsempfehlungen für Schulen und politische Akteure.
Cybermobbing, Schule, Prävention, Intervention, Sekundarstufe I, Medienkompetenz, Mobbing-Intervention, Online-Sicherheit, Mediation, Jugendliche, Sozialisation, Strafrecht, Schulklima, Medienbildung, Internet
Die Arbeit befasst sich mit der Prävention und Intervention bei Cybermobbing in der Sekundarstufe I an Schulen.
Die zentralen Felder sind die Analyse von Mobbingformen, die Rolle der Schule bei der Medienbildung, die Vorstellung von Präventionsprogrammen und die Bewertung spezifischer Interventionsmethoden.
Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zu Cybermobbing zu beschreiben und aufzuzeigen, welche Möglichkeiten Schulen haben, um dieser Problematik durch Prävention und Intervention effektiv zu begegnen.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Literaturanalyse und der Auswertung von spezifischen Programmen, Materialien und empirischen Studien zum Thema Cybermobbing.
Der Hauptteil behandelt theoretische Grundlagen, Möglichkeiten der Präventionsarbeit (Schulbedingungen, Programme) sowie verschiedene Interventionsmaßnahmen (Mediation, systemische Ansätze, technologische Hilfsmittel).
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Cybermobbing, Prävention, Intervention, Medienkompetenz, Schulklima und das Verhalten im digitalen Raum.
Die Berliner Polizei führt „Themenbezogene Informationsveranstaltungen“ (TIV) an Schulen durch, die auf polizeilichem Grundlagenmaterial basieren und Schülern rechtliche Konsequenzen sowie Handlungsstrategien verdeutlichen.
Bystander (Außenstehende) spielen eine wesentliche Rolle, da sie durch ihr aktives Eingreifen deeskalierend wirken oder durch Passivität das Verhalten der Täter bestärken können.
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