Magisterarbeit, 2002
212 Seiten, Note: 2.3
Kapitel 1 Prolog
1.1 Überblick
1.2 Zieldefinition der Arbeit
1.3 Verzeichnis wichtiger Fachbegriffe
1.4 Vorgehensweise
Kapitel 2 E-Klausurkonzepte aus dem konventionellen Umfeld
2.1 Diskursive Medien
2.1.1 Synchrone Kommunikation
2.1.2 Asynchrone Kommunikation
2.1.3 Fazit
2.2 Interaktive Medien
2.2.1 Auswahlaufgabe
2.2.2 Zuordnungsaufgabe
2.2.3 Kompositionsaufgabe
2.2.4 Freitextaufgabe
2.2.5 Fazit
2.3 Reflektive Medien
2.3.1 Der Aufbau von handlungsorientierten Prüfungen
2.3.2 Aufgaben und Bearbeitungsaufträge
2.3.3 Der Entscheidungsbaum
2.3.4 Fazit
2.4 Adaptive Medien
2.4.1 Die Itembank
2.4.2 Adaptives Prüfen im Einsatz
2.4.3 Fazit
2.5 Kombination von Medientypen
Kapitel 3 Die Möglichkeiten neuer elektronischer Klausurkonzepte
3.1 Entwicklung des computergestützten Testens
3.2 Konventionelle und computergestützte E-Klausuren
3.2.1 Konventionelle Klausur
3.2.2 Computergestützte Klausur
3.2.3 Fazit
3.3 Neue E-Klausurkonzepte
3.3.1 These 1:Darstellung von Inhalten
3.3.2 These 2:Erweiterbarkeit
3.3.3 These 3:Finanzierung
3.3.4 These 4:Flexibilität
3.3.5 These 5:Individualität
3.3.6 These 6: Datenrepertoire
3.3.7 These 7:Live-Datenverarbeitung
3.3.8 These 8: Kombination von Anwendungen und Medien
3.3.9 These 9:Kommunikation
3.3.10These 10:Objektivität
3.3.11These 11: Präzision
3.3.12These 12: Sicherheit
3.3.13These 13: Transparenz
3.3.14These 14: Verschiedene Lokationen
3.3.15These 15: Wiederholung von Aktionen
3.4 Übersicht der neuen Möglichkeiten von E-Klausurkonzepten
Kapitel 4 Implementierungskriterien für E-Klausurkonzepte
4.1 Administrations-Server
4.1.1 Erläuterungen zur Technologie
4.1.2 Bezug zur Anforderung: “Maximale Sicherheit durch das Klausursystem“
4.1.3 Implementierung
4.1.4 Fazit
4.2 Browser
4.2.1 Erläuterungen zur Technologie
4.2.2 Bezug zu Anforderungen
4.2.3 Implementierung
4.2.4 Fazit
4.3 DBMS
4.3.1 Erläuterungen zur Technologie
4.3.2 Bezug zu Anforderungen
4.3.3 Implementierung
4.3.4 Fazit
4.4 Dienste-Server
4.4.1 Erläuterungen zur Technologie
4.4.2 Bezug zu Anforderungen
4.4.3 Implementierung
4.4.4 Fazit
4.5 Protokoll-System
4.5.1 Erläuterungen zur Technologie
4.5.2 Bezug zu Anforderungen
4.5.3 Implementierung
4.5.4 Fazit
4.6 Router, Hub, Firewall
4.6.1 Erläuterungen zur Technologie
4.6.2 Bezug zu Anforderungen
4.6.3 Implementierung
4.6.4 Fazit
4.7 Redaktionssystem/Applikation-Server
4.7.1 Erläuterungen zur Technologie
4.7.2 Bezug zu Anforderungen
4.7.3 Implementierung
4.7.4 Fazit
4.8 Web-Server
4.8.1 Erläuterungen zur Technologie
4.8.2 Bezug zu Anforderungen
4.8.3 Implementierung
4.8.4 Fazit
4.9 Andere Anforderungen an das E-Klausursystem
4.9.1 Erläuterungen
4.9.2 Bezug zu Anforderungen
4.9.3 Implementierung
4.9.4 Fazit
4.10 Fazit
Kapitel 5 Der Klausursystem-Prototyp
5.1 Szenarien
5.2 Datenbank
5.2.1 ER-Modell
5.2.2 Tabellen
5.3 Ablaufdiagramm
5.3.1 Die Ablaufstruktur
5.3.2 Entwicklungsprozess
5.3.3 Auswertung
5.4 MVC-Architektur
5.5 Design
5.6 Fazit
Kapitel 6 Epilog
6.1 Erweiterungsmöglichkeiten des Prototyps
6.2 Ausblick
Die vorliegende Master Thesis analysiert Implementierungskriterien für E-Klausurkonzepte in middleware-basierten Tele-Learning-Systemen. Ziel ist es, die Möglichkeiten und technischen Voraussetzungen für die Entwicklung, Durchführung und Auswertung moderner elektronischer Klausurkonzepte im Vergleich zu konventionellen Prüfungsverfahren zu untersuchen und anhand eines Prototypen zu validieren.
3.3.1 These 1: Darstellung von Inhalten
Eine Klausur besteht aus Aufgabenstellungen. Eine Aufgabenstellung besitzt einen Inhalt, der durch unterschiedliche Medien dargestellt werden kann (z.B. Text, Grafik, Audio, Video, modellierte Umgebung usw.). Aber auch verschiedene Lokationen lassen sich als Inhalt integrieren, z.B. in Multiple Choice-Klausurformen (jeder Auswahlpunkt steht im Kontext eines anderen Ortes).
Die Inhalte, die in einer Klausur verwendet werden, sollten so dargestellt werden, dass sie für den Klausurteilnehmer eindeutig verstehbar (valide) sind. Das Merkmal „Darstellung von Inhalten“ diskutiert diesen Sachverhalt.
Darstellbare Dimensionen: Beispiel: Möchte man nur Zeitung lesen oder Fernseh schauen, so dürfte man meinen, dass zwei Dimensionen genügen. Problematisch wird es aber schon dann, wenn man plötzlich Hunger auf ein Käsebrot bekommt, den Kühlschrank öffnet und den Käse sucht. Obwohl das menschliche Auge nur ein zweidimensionales Bild aufnimmt, hat und bekommt das Gehirn genügend Informationen, um daraus eine 3D-Ansicht zu berechnen. Mühelos interpretiert der Mensch: „Der Käse liegt hinter der Butter und nicht darüber !“. Die Wahrnehmung einer vierten Dimension entfällt, weil der Mensch sich immer nur in der Gegenwart aufhalten kann.
Kapitel 1 Prolog: Einführung in die Problematik elektronischer Klausuren und Definition des Handlungsbereichs der Arbeit.
Kapitel 2 E-Klausurkonzepte aus dem konventionellen Umfeld: Analyse bestehender Prüfungsmethoden und deren Übertragbarkeit in digitale Umgebungen.
Kapitel 3 Die Möglichkeiten neuer elektronischer Klausurkonzepte: Ausarbeitung von Thesen und Merkmalen, die E-Klausursysteme von konventionellen Methoden abheben.
Kapitel 4 Implementierungskriterien für E-Klausurkonzepte: Detaillierte Betrachtung der technischen Anforderungen, Architekturen und Komponenten für die Umsetzung.
Kapitel 5 Der Klausursystem-Prototyp: Praktische Umsetzung und Dokumentation der entwickelten Konzepte in einer prototypischen Softwarelösung.
Kapitel 6 Epilog: Zusammenfassung der Erweiterungsmöglichkeiten und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Tele-Learning-Bereich.
Implementierungskriterien, Klausurkonzepte, Middleware, Tele-Learning, Master Thesis, E-Learning, Enterprise Java Beans, Computergestütztes Testen, E-Klausur, Softwarearchitektur, Datenbanken, IT-Infrastruktur, Online-Prüfung
Die Arbeit untersucht, wie elektronische Klausuren in modernen Tele-Learning-Systemen technisch umgesetzt werden können.
Themenfelder sind u.a. verschiedene Aufgabenkonzepte, technologische Anforderungen, IT-Sicherheit und die prototypische Implementierung einer E-Klausurumgebung.
Ziel ist es, Kriterien für eine effektive Implementierung von E-Klausurkonzepten zu definieren und diese an einem technischen Prototypen zu validieren.
Es wird eine systematische Analyse von Anforderungen durchgeführt, die in einem Entwurf und der prototypischen Implementierung eines Klausursystems mündet.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse konventioneller Konzepte, die Ableitung neuer Möglichkeiten durch digitale Medien und die detaillierte technische Spezifikation für deren Implementierung.
Wichtige Begriffe sind E-Learning, Middleware, E-Klausurkonzepte, Enterprise Java Beans und Software-Prototyping.
Middleware bildet die plattformunabhängige Basis, um professionelle und skalierbare E-Lernplattformen zu realisieren, die über die Möglichkeiten einfacher Standardlösungen hinausgehen.
Sicherheit ist ein unumgänglicher Gesichtspunkt, der durch technische Maßnahmen wie Protokollsysteme, Firewalls und gesicherte Server-Architekturen in das System integriert wird.
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