Bachelorarbeit, 2016
42 Seiten, Note: 2,0
1 Geschäftsgrundlage der Volker F. Lanzenberger Steuerberatungs- und Treuhand GmbH
2 Jahresabschlussanalyse der Volker F. Lanzenberger Steuerberatungs- und Treuhand GmbH
2.1 Grundlagen und Ziele der Jahresabschlussanalyse und der Wertermittlung
2.2 Schritte zur Aufbereitung der Jahresabschlussdaten
2.3 GuV und Bilanz der Volker F. Lanzenberger Steuerberatungs- und Treuhandanalyse
2.4 Datenaufbereitung
2.4.1 Strukturbilanz
2.4.2 Strukturerfolgsrechnung
3 Betriebswirtschaftliche Analyse der Volker F. Lanzenberger Steuerberatungs- und Treuhand GmbH
3.1 Allgemeine Bilanzanalyse der Volker F. Lanzenberger Steuerberatungs- und Treuhand GmbH
3.2 Allgemeine Analyse der Gewinn- und Verlustrechnung der Volker F. Lanzenberger Steuerberatungs- und Treuhand GmbH
3.2.1 Grenzen der Bilanz / Gewinn- und Verlustrechnungsanalyse
3.3 Auswertungsmethoden der Bilanzanalyse
3.4 Finanzwirtschaftliche Analyse
3.4.1 Debitorenlaufzeit
3.5 Erfolgswirtschaftliche Analyse
3.5.1 Eigenkapitalrentabilität
3.5.2 Eigenkapitalquote
3.5.3 Fremdkapitalrentabilität
3.5.4 Gesamtkapitalrentabilität
3.5.5 Umsatzrentabilität
3.5.6 Verschuldungsgrad
4 Unternehmensbewertung der Volker F. Lanzenberger Steuerberatungs- und Treuhand GmbH
4.1 Grundlagen und Ansätze der Unternehmensbewertung
4.2 Bewertung der Volker F. Lanzenberger Steuerberatungs- und Treuhand GmbH
4.2.1 Ertragswertverfahren
4.2.2 Bewertung der Volker F. Lanzenberger Steuerberatung- und Treuhand GmbH
5 Vergleichszahlen anderer Steuerberater / Steuerberatungsgesellschaften
6 Schlussbetrachtung
Ziel dieser Arbeit ist die Durchführung einer fundierten Bilanzanalyse sowie Unternehmensbewertung der Volker F. Lanzenberger Steuerberatungs- und Treuhand GmbH, um eine belastbare Grundlage für den geplanten Verkauf der Kanzlei zu schaffen.
3.2.1 Grenzen der Bilanz / Gewinn- und Verlustrechnungsanalyse
Baetge (1998) weist auf die Grenzen der Bilanzanalyse hin. Zwar sieht er als Ziel der Bilanzanalyse die Gewinnung von Informationen über die aktuelle Lage und künftige Entwicklung des Unternehmens, stellt aber gleichzeitig fest: „Ein rein technischer Mangel besteht darin, dass der Jahresabschluss nicht zeitnah analysiert werden kann (Vergangenheitsbezogenheit des Jahresabschlusses).“ (Baetge, 1998, Seite 55) Grund dafür ist, dass erst Monate nach dem Bilanzstichtag den externen Jahresabschlussadressaten der Jahresabschluss zugänglich gemacht wird.
Bei der Analyse einer Bilanz ergeben sich mehrere Probleme. Zum einen stehen für eine externe Analyse, im Gegensatz zur internen Analyse, nur eingeschränkte Daten zur Verfügung. Diese beschränken sich in der Regel nur auf allgemein zugängliche Veröffentlichungen. Sie lassen Aussagen bezüglich zukünftiger Entwicklung und Ertragskraft kaum zu. Weiterhin sind die veröffentlichten Informationen oft nicht detailliert genug gegliedert, um verlässliche Aussagen treffen zu können. Eine interne Bilanzanalyse ist somit als deutlich substantieller zu betrachten, da uneingeschränkter Zugang zu Daten und weitergehenden Informationen besteht.
Zum zweiten dient die Bilanz nicht nur der Information, sondern auch als Grundlage für die steuerliche Ermittlung und als Bemessungsgrundlage für Ausschüttungen. Durch unterschiedliche Anwendung von Ansatz- und Bewertungswahlrechten, werden zum Beispiel im Vergleich unterschiedlicher Unternehmen auch unterschiedliche Aussagen getroffen. Zwar kam es im Laufe der gesetzlichen Anpassungen des HGB zu einer stetigen Abnahme bestimmter Wahlrechte, dennoch können Ermessensspielräume und Gestaltungsmöglichkeiten von Sachverhalten Einfluss auf die Billanzierung nehmen. (Coenenberg, Haller & Schulze, 2009)
1 Geschäftsgrundlage der Volker F. Lanzenberger Steuerberatungs- und Treuhand GmbH: Vorstellung der Kanzlei sowie Übersicht der angebotenen Dienstleistungen von der Buchhaltung bis zur Nachfolgeberatung.
2 Jahresabschlussanalyse der Volker F. Lanzenberger Steuerberatungs- und Treuhand GmbH: Theoretische Grundlagen und methodisches Vorgehen zur Aufbereitung der Jahresabschlussdaten für die Analyse.
3 Betriebswirtschaftliche Analyse der Volker F. Lanzenberger Steuerberatungs- und Treuhand GmbH: Umfassende Untersuchung der Bilanz und GuV sowie Berechnung relevanter Finanz- und Erfolgskennzahlen.
4 Unternehmensbewertung der Volker F. Lanzenberger Steuerberatungs- und Treuhand GmbH: Anwendung des Ertragswertverfahrens zur Ermittlung des Unternehmenswertes unter Berücksichtigung spezifischer Kanzleifaktoren.
5 Vergleichszahlen anderer Steuerberater / Steuerberatungsgesellschaften: Einordnung der Kanzleidaten in das Branchenumfeld sowie Darstellung allgemeiner Marktentwicklungen.
6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Ergebnisse und Einschätzung der Realisierbarkeit des ermittelten Verkaufswerts.
Bilanzanalyse, Unternehmensbewertung, Ertragswertverfahren, Steuerberatung, Jahresabschluss, Kennzahlenrechnung, Strukturbilanz, Rentabilität, Fremdkapital, Eigenkapitalquote, Kanzleiverkauf, betriebswirtschaftliche Analyse, Liquidität, Finanzwirtschaft, Umsatzrendite.
Die Arbeit befasst sich mit der detaillierten Bilanzanalyse und der Wertermittlung der Volker F. Lanzenberger Steuerberatungs- und Treuhand GmbH, um eine Basis für den beabsichtigten Unternehmensverkauf zu schaffen.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Analyse der wirtschaftlichen Lage, der Berechnung spezifischer betriebswirtschaftlicher Kennzahlen und der professionellen Bewertung des Unternehmens nach dem Ertragswertverfahren.
Das Hauptziel ist es, den Wert der Kanzlei durch eine fundierte finanzwirtschaftliche Untersuchung zu bestimmen, um dem Inhaber eine Entscheidungshilfe für den geplanten Verkauf zu bieten.
Die Autorin nutzt zur Aufbereitung die Strukturbilanz- und Strukturerfolgsrechnung, führt eine umfassende Kennzahlenanalyse durch und wendet das Ertragswertverfahren zur Unternehmensbewertung an.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Bilanz- und Gewinn-und-Verlustrechnung, die Interpretation von Rentabilitäts- und Finanzkennzahlen sowie die detaillierte Bewertung des Kanzleiwerts unter Einbeziehung branchenspezifischer Faktoren.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Bilanzanalyse, Unternehmensbewertung, Ertragswertverfahren und Steuerberatungspraxis definieren.
Das Ertragswertverfahren ist in Deutschland die gängigste Methode für Steuerberatungskanzleien, da es künftige Ertragspotenziale eines Unternehmens basierend auf vergangenen Erfolgen capitalisiert.
Trotz eines leichten Jahresfehlbetrags in 2015 wird die Kanzlei aufgrund stetig steigender Umsätze, einer hohen Mandantentreue und strategischer Modernisierungsinvestitionen als stabil und zukunftsorientiert bewertet.
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