Masterarbeit, 2014
100 Seiten, Note: 2
1. Ausgangslage und allgemeine Zielsetzung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1. Schulleistung
2.1.1. Fazit
2.1.2. Heilpädagogische Relevanz
2.2. Determinanten der Schulleistung
2.2.1. Fazit
2.2.2. Lehrerbezogene Merkmale (Schule)
2.2.3. Fazit
2.2.4. Heilpädagogische Relevanz:
2.2.5. Familienbezogene Merkmale
2.2.6. Fazit
2.2.7. Heilpädagogische Relevanz
2.2.8. SuS-bezogene Merkmale
2.2.9. Fazit
2.2.10. Heilpädagogische Relevanz
2.3. Zusammenhänge, Bilanz und Fazit
2.4. Fragegestellung
3. Methodisches Vorgehen
3.1. Sekundäranalyse
3.2. Instrumente
3.3. Stichprobenkonstruktion
3.4. Untersuchungsdurchführung
4. Ergebnisse
4.1. Darstellung und Auswertung
4.1.1. Beziehungen zwischen den Determinanten durch Korrelationen
4.1.2. Beziehungen zwischen den Determinanten inklusive Schulleistung durch Korrelationen
4.1.3. Zusammenfassung der Ergebnisse
4.1.4. Zusammenhänge der Determinanten und der Schulleistungen
4.1.5. Multiple Regressionsanalyse
4.1.6. Regressionsanalyse: Die 4 Determinanten und Leistung Deutsch
4.1.7. Regressionsanalyse: Die 4 Determinanten und Leistung Mathematik
4.1.8. Regressionsanalyse: Die 4 Determinanten und allgemeine Schulleistung
4.1.9. Zusammenfassung der multiplen Regressionen
4.1.10. Kontrollvariablen
4.2. Analyse der Ergebnisse
4.3. Beantwortung der Fragestellung
5. Diskussion
5.1. Rückblick, Zusammenfassung und zentrale Befunde
5.2. Reflexion der Ergebnisse
5.3. Reflexion der Forschungsmethode
5.4. Heilpädagogische Relevanz und Praxisbezug
5.5. Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Determinanten der Schulleistung von Schülerinnen und Schülern unter Einbeziehung von Daten aus dem Forschungsprojekt D5. Das primäre Ziel der Arbeit ist es, den Einfluss spezifischer Faktoren – akademisches Selbstkonzept, Gewissenhaftigkeit, Lernzielorientierung und soziale Integration – auf die Schulleistung zu quantifizieren, um hieraus eine fundierte Rangliste der Einflussfaktoren zu erstellen und heilpädagogische Implikationen abzuleiten.
2.2. Determinanten der Schulleistung
Im Rahmen von Pisa 2000 wurden verschiedene Einflussgrössen auf Schulleistung untersucht. Dabei differenzierte man zwischen individuellen Faktoren wie beispielsweise Lernmotivation und unterrichtliche, schulische und familiäre Einflüsse sowie Einflüsse der Gleichaltrigen. Ebenso wurden Unterschiede zwischen Faktoren erkannt, welche einen direkten Einfluss auf den Lernprozess haben (z.B. Lernaktivität des Schülers, das Sozialklima in der Klasse oder die Qualität des Unterrichts) und Einflussfaktoren welche selbst nicht Teil des Prozesses sind aber dennoch Einfluss haben (z.B. die räumliche Ausstattung einer Schule, die Lehrerzuweisung, das Schulsystem ganz generell oder die familiäre Unterstützung). Die PISA-Studie hat dazu ein Mehrebenenmodell zu den Kontextmerkmalen kreiert:
• Mikroebene: Lernen und Unterricht
• Mesoebene: Bedingungen in Schule, Familie, Peers und
• Makroebene: Systembindung der Schule
Die PISA-Studie erwähnt, dass aufgrund von diversen „Produktions-Funktions-Studien“ wenig Zusammenhang zwischen finanzieller, personeller und materieller Ressourcenausstattung in Schulen und der Schulleistung besteht. Das heisst, die Bereitstellung von Ressourcen allein reicht nicht aus, die Schulleistung zu steigern. Wichtiger sei der gezielte Einsatz zur Verbesserung der Lernbedingungen. Einige Studien widerlegen, dass kleinere Klassen bessere Schulleistungen generieren, andere wiederum belegen, dass kleinere Klassen in den Grundschuljahren einen nachhaltig positiven Effekt auf die Schulleistung haben würde. Dies wird mit einer besseren klasseninternen Zeitnutzung durch die Lehrpersonen sowie der aktiven Lernzeit der SuS und den Unterrichtsmethoden begründet. Die PISA-Studie zeigt auf, welche Merkmale einen leistungsfördernden Unterricht definieren: ausgeprägte Aufgabenorientierung, effiziente Klassenführung, kontinuierliche Diagnose des Lernfortschritts, klare Strukturierung des Lernstoffs, gute Zeitnutzung im Unterricht und Engagement der Lehrkraft.
1. Ausgangslage und allgemeine Zielsetzung: Einführung in die Thematik der Qualitätssicherung an Schulen und Darlegung der forschungsleitenden Zielsetzung.
2. Theoretischer Hintergrund: Umfassende theoretische Fundierung zu Schulleistung und deren Determinanten, unterteilt in schulische, familiäre und schülerbezogene Merkmale.
3. Methodisches Vorgehen: Beschreibung der Sekundäranalyse der Daten des Projekts D5 sowie der verwendeten Instrumente und Stichprobeneigenschaften.
4. Ergebnisse: Darstellung der statistischen Analysen, Korrelationen und multiplen Regressionen zur Bestimmung der Einflussfaktoren auf die Schulleistung.
5. Diskussion: Kritische Reflexion der Forschungsergebnisse, deren heilpädagogische Relevanz sowie ein Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Schulleistung, Determinanten, akademisches Selbstkonzept, Gewissenhaftigkeit, Lernzielorientierung, soziale Integration, heilpädagogische Förderung, Sekundäranalyse, Klassencockpit, Bildungschancen, Lernmotivation, Lehrer-Schüler-Beziehung, Pisa-Studie, Schulerfolg, Inklusion.
Die Arbeit befasst sich mit der Identifizierung und Gewichtung von Einflussfaktoren, die maßgeblich für die Schulleistung von Schülerinnen und Schülern sind.
Zentrale Themenfelder sind das akademische Selbstkonzept, die Gewissenhaftigkeit, die Lernzielorientierung und die soziale Integration der Lernenden.
Ziel ist es, den relativen Einfluss dieser vier Faktoren auf die Schulleistung (speziell in Deutsch und Mathematik) empirisch zu ermitteln und eine Rangliste der Determinanten zu erstellen.
Es handelt sich um eine Sekundäranalyse von Daten des Forschungsprojekts D5 der Hochschule für Heilpädagogik, wobei Korrelations- und multiple Regressionsanalysen angewandt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden Theorieteil zu Bedingungsfaktoren schulischer Leistung sowie einen Ergebnisteil, der die statistische Auswertung der erhobenen Daten präsentiert.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Schulleistung, akademisches Selbstkonzept, Lernzielorientierung und heilpädagogische Relevanz in integrativen Settings charakterisieren.
Die Analyse identifiziert das akademische Selbstkonzept als den bedeutendsten Prädiktor für die Schulleistung.
Obwohl die soziale Integration theoretisch wichtig erscheint, zeigen die Daten keinen signifikanten direkten Zusammenhang zur Schulleistung, was die Autoren kritisch reflektieren.
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