Bachelorarbeit, 2019
80 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung – Digital Leadership als zentrale Herausforderung in Zeiten des Wandels
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Methodische Vorgehensweise
1.4 Struktur und Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Digital Leadership
2.2 Führungskraft
2.3 Führungskultur
2.4 Führungsverhalten
2.5 Führungskompetenz
2.6 Digitale Transformation
3 Bedeutung und Konsequenzen der Digitalisierung
3.1 Relevanz der Digitalisierung
3.2 Technologische Einflussfaktoren
3.3 Gesellschaftliche Einflussfaktoren
3.4 Veränderte Umwelt – V.U.C.A
3.5 Konsequenzen der Digitalisierung
4 Erfolgreiches Führungsverhalten im digitalen Zeitalter
4.1 Führungsverhalten in Bezug auf die Unternehmensführung
4.2 Führungsverhalten in Bezug auf die Unternehmenskultur
4.3 Führungsverhalten in Bezug auf die Mitarbeiterführung
4.4 Führungsverhalten in Bezug auf die Selbstführung
4.5 Führungsverhalten in Bezug auf die Digital Economy
4.6 Zusammenführung und Diskussion
5 Wichtige Führungskompetenzen im digitalen Zeitalter
5.1 Kompetenzfelder im digitalen Zeitalter
5.2 Methodik und Prozess der Kompetenzmodellierung
5.3 Ableitung eines Kompetenzprofils für Führungskräfte der Zukunft
6 Schlussbetrachtung – Digital Leadership nach der digitalen Transformation
6.1 Kritische Würdigung
6.2 Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, die Auswirkungen der Digitalisierung auf das moderne Führungskonzept zu analysieren und ein zielführendes Kompetenzmodell für Führungskräfte im digitalen Wandel zu entwickeln, um branchenunabhängige Handlungsempfehlungen zu geben.
1.1 Problemstellung
Wie bereits aus der Einleitung hervorgeht, hat die fortlaufende Digitalisierung einen großen Einfluss auf unser Leben und die Art und Weise, wie wir zukünftig arbeiten werden. Gleichermaßen ist das auch bei Unternehmen der Fall; jede Branche wird früher oder später in unterschiedlichem Maße davon betroffen sein. Um am Markt bestehen zu können, muss jedes Unternehmen ein digitales Geschäftsmodell entwickeln oder aber zumindest für das eigene Geschäftsmodell ein digitales Geschäftsmodell als Unterstützung haben. Die heutigen Führungskräfte stehen im Mittelpunkt der digitalen Transformation und vor der Herausforderung, digitale Geschäftsmodelle zu etablieren und diese kontinuierlich weiterzuentwickeln; aber auch unter Berücksichtigung der veränderten Rahmenbedingungen, die Mitarbeiter von Morgen und sich selbst zu führen.
Laut einer Umfrage von Forrester Research (2014, S. 1) geben 74% von 1.254 weltweit befragten Unternehmensvorständen an, eine Digitalstrategie zu haben, aber nur 15% davon sind der Überzeugung, dass sie über die notwendigen Fähigkeiten und Kompetenzen verfügen, um diese Strategie auch tatsächlich umzusetzen. Das verdeutlicht die hohe Relevanz des Themas. In der Literatur findet eine vertiefte Beschäftigung mit den veränderten Kompetenzen und dem veränderten Führungsverhalten nur selten oder größtenteils überhaupt nicht statt, zumindest nicht unter dem spezifischen Aspekt der Führung. Dabei bilden jedoch genau diese Punkte die Grundlage für alle weiteren Schritte auf dem Weg zum Digital Leader.
1 Einleitung – Digital Leadership als zentrale Herausforderung in Zeiten des Wandels: Die Einleitung beleuchtet den durch Digitalisierung, Globalisierung und demografischen Wandel getriebenen Wandel der Arbeitswelt und formuliert die Forschungsfragen zur erfolgreichen Führung.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Digital Leadership, Führungskraft, Führungskultur und Führungsverhalten und grenzt diese voneinander ab.
3 Bedeutung und Konsequenzen der Digitalisierung: Es werden die technologischen und gesellschaftlichen Treiber der Digitalisierung analysiert und das Konzept der VUCA-Welt als neue Rahmenbedingung für Führung eingeführt.
4 Erfolgreiches Führungsverhalten im digitalen Zeitalter: Hier wird untersucht, wie sich das Führungsverhalten in Bezug auf Unternehmensführung, Kultur, Mitarbeiterführung, Selbstführung und Digital Economy anpassen muss.
5 Wichtige Führungskompetenzen im digitalen Zeitalter: Dieses Kapitel widmet sich der Modellierung von Führungskompetenzen und leitet ein spezifisches Profil für die Führungskräfte der Zukunft ab.
6 Schlussbetrachtung – Digital Leadership nach der digitalen Transformation: Das Fazit fasst die Ergebnisse kritisch zusammen und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit kontinuierlicher Anpassungen im digitalen Transformationsprozess.
Digital Leadership, Digitale Transformation, Führungskompetenz, Führungsverhalten, Unternehmenskultur, VUCA, Digital Natives, Innovationskompetenz, Selbstführung, Mitarbeiterführung, Change Management, Agilität, Kompetenzmodellierung, Digital Economy, Digitale Strategie
Die Arbeit untersucht, wie sich Führung durch die voranschreitende Digitalisierung verändert und welche neuen Kompetenzen und Verhaltensweisen Führungskräfte benötigen, um in einem digitalen, dynamischen Umfeld erfolgreich zu sein.
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Digital Leadership, die Analyse von Einflussfaktoren der Digitalisierung, die Anpassung des Führungsverhaltens sowie die Ableitung eines Kompetenzprofils für moderne Führungskräfte.
Das Ziel ist es, die tiefgreifenden Veränderungen durch die Digitalisierung einem aktuellen Führungskonzept gegenüberzustellen und ein wissenschaftlich fundiertes Kompetenzmodell zur Unterstützung von Führungskräften zu entwickeln.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und einer erfahrungsgeleitet-intuitiven Methode zur Kompetenzmodellierung, um eine Zusammenfassung und Systematisierung bestehender Ansätze zu erreichen.
Der Hauptteil befasst sich mit den Treibern der Digitalisierung, den Anforderungen an das Führungsverhalten in verschiedenen Unternehmensbereichen sowie der methodischen Herleitung eines digitalen Kompetenzprofils.
Digitale Transformation, Digital Leadership, Führungskompetenzen, Unternehmenskultur, VUCA-Welt und Agilität sind die prägenden Begriffe dieser wissenschaftlichen Untersuchung.
Ein Digital Leader wird als eine digitale Führungsperson verstanden, die nicht nur technisches Wissen besitzt, sondern durch ein "Digital-First-Denken" und partizipative Führung den Transformationsprozess aktiv gestaltet.
Das VOPA-Modell (Vernetzung, Offenheit, Partizipation, Agilität) dient als Orientierungsrahmen, um die Anforderungen an eine moderne Führungs- und Unternehmenskultur zu strukturieren.
Die Arbeit betont, dass in einer komplexen Welt "Scheitern" als natürlicher Prozess zum Erlernen von Neuem gehört, weshalb eine positive Fehlerkultur für die Innovationskraft essenziell ist.
Die Besonderheit liegt in der Zusammenführung bisher oft uneinheitlicher Kompetenzmodelle zu einem spezifischen, praxisnahen Kompetenzprofil, das Führungskräften als konkrete Orientierung dient.
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