Bachelorarbeit, 2018
39 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Stand der Forschung und Relevanz
1.3 Methodisches Vorgehen und Forschungsfrage
1.4 Aufbau und Ziele dieser Bachelorarbeit
2. Entwicklungsgeschichte der Pharmaindustrie
3. Herausforderungen der Pharmaindustrie 1990 – 2020
3.1 Dekade I – 1990 – 2000
3.2 Dekade II – 2000 - 2010
3.3 Dekade III – 2010 – 2020
3.3.1 F&E auf die virtuelle Ebene bringen
3.3.2 Medikamente auf den Markt bringen
4. Fazit
Diese Arbeit analysiert die strategischen Herausforderungen, mit denen die Pharmaindustrie zwischen 1990 und 2020 konfrontiert war, und untersucht, wie Unternehmen durch innovative Anpassungen und neue Geschäftsmodelle wettbewerbsfähig bleiben. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie kann die Pharmaindustrie Herausforderungen zur Entwicklung neuer Strategien als Chance für eine erfolgreiche Zukunft nutzen?“
3.3.1 F&E auf die virtuelle Ebene bringen
F&E gilt für die Pharmaindustrie als ein wiederkehrender Kernprozess, wenn es um die Entwicklung neuer Strategien geht. Wie bereits in vorhergehenden Kapiteln behandelt, steigen die Kosten für F&E, während der Umsatz der neuzugelassenen Pharmaka stetig abnimmt.
Um sichere, wirksame neue Medikamente entwickeln zu können, muss im Bereich der Forschung das Verständnis für den menschlichen Körper auf Molekularebene und die Veränderungen bei der Entstehung von Krankheiten immer weiter verbessert werden. Nur dadurch ist es der Pharmaindustrie möglich, ein entsprechendes Wissen aufzubauen, um zu verstehen, wie diese Veränderungen modifiziert oder gar rückgängig gemacht werden können. F&E ist ein sehr kostenintensiver Prozess, bei welchem jedoch durch den Einsatz von neuen Technologien Einsparungen möglich sind. Dies trifft auf den sehr weit fortgeschrittenen Stand der semantischen Technologien zu, welche bei der Erforschung von z.B. Zusammenhängen zwischen speziellen Krankheiten und ihrem biologischen Ursprung diesen Vorgang beschleunigen. Es werden bereits Computermodelle von Organen und Zellen programmiert, um schlussendlich das „virtuelle Wesen“ zu erschaffen. Auch wenn weiterhin am menschlichen Organismus Tests durchgeführt werden müssen, können in diesem Bereich drastische Änderungen erwartet werden. Dies könnte dazu führen, dass zukünftig bei einem bestimmten Krankheitstyp der Patient gezielt mit einer personalisierten Behandlung therapiert werden kann.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert die Problemstellung durch aktuelle Marktherausforderungen und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2. Entwicklungsgeschichte der Pharmaindustrie: Hier werden die historischen Ursprünge der Branche beleuchtet, insbesondere die Bedeutung von Apotheken und der Teerfarbenindustrie für die Entstehung moderner Pharmaunternehmen.
3. Herausforderungen der Pharmaindustrie 1990 – 2020: Das Hauptkapitel analysiert chronologisch die drei Jahrzehnte und die strategischen Reaktionen der Konzerne auf Patentabläufe, steigende F&E-Kosten und den Wettbewerbsdruck durch Generika.
4. Fazit: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer Abkehr vom Allrounder-Prinzip hin zu hochspezialisierten, digitalisierten Forschungs- und Vermarktungsansätzen.
Pharmaindustrie, Strategische Herausforderungen, Forschung und Entwicklung, Blockbuster-Patente, Generika, Fusionen, Akquisitionen, Digitalisierung, Virtuelle Forschung, Biologika, Biosimilars, Personalisierte Medizin, Kosteneinsparung, Marktveränderungen, Wettbewerbsvorteile
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Pharmaindustrie über drei Jahrzehnte (1990–2020) und untersucht die strategischen Herausforderungen sowie die Anpassungsmaßnahmen der Branche.
Zentrale Themen sind die Entwicklung der Branche, der Umgang mit Patentabläufen, Fusions- und Akquisitionsstrategien (M&A) sowie der technologische Wandel in der Medikamentenentwicklung.
Das Ziel ist es, zu beantworten, wie Pharmaunternehmen die aktuellen Herausforderungen – wie steigende Kosten und Wettbewerbsdruck – nutzen können, um durch neue Strategien eine erfolgreiche Zukunft zu sichern.
Die Arbeit stützt sich auf eine hermeneutische Methode zur Literaturanalyse sowie auf das deduktive Prinzip zur logischen Ableitung von Erkenntnissen aus dem theoretischen Rahmen.
Der Hauptteil gliedert sich in drei Dekaden und untersucht detailliert die Auswirkungen von Patentabläufen, das Scheitern klassischer Geschäftsmodelle und neue Lösungsansätze wie die Digitalisierung von F&E-Prozessen.
Wichtige Begriffe sind Pharmaindustrie, Blockbuster, Generika, Forschung & Entwicklung, Digitalisierung und strategische Neuausrichtung.
Sie waren lange Zeit die Haupteinnahmequellen der Branche; ihr Patentschutzende zwang Unternehmen jedoch zur Neuausrichtung, da Generikahersteller günstiger produzieren konnten.
Dies bezieht sich auf den Einsatz von Computermodellen und digitalen Simulationen (z. B. „virtuelle Wesen“), um Medikamente schneller zu prüfen und die Abhängigkeit von kostenintensiven In-vitro-Tests zu verringern.
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