Diplomarbeit, 2002
108 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2. Innovationen in Unternehmensnetzwerken
2.1 Innovationsprozess
2.2 Konzeption des C-Engineering
2.2.1 E - Collaboration
2.2.2 Definition des C-Engineering
2.2.3 Funktionalitäten und Gestaltungskomponenten
2.2.4 Analyse bestehender Lösungsansätze
2.2.4.1 Marktplatzbetreiber EC4EC
2.2.4.2 Marktplatzbetreiber Covisint
2.2.4.3 Herstellerbezogene Marktplätze
2.2.5 Kritische Würdigung und Bewertung der Ansätze
3. Wissenschaftstheoretische Aussagen zu F&E-Kooperationen
3.1 Transaktionskostenansatz
3.1.1 Definition und Abgrenzung
3.1.2 Kooperationsdeterminanten
3.2 Principal-Agent-Theorie
3.2.1 Definition und Abgrenzung
3.2.2 Determinanten der Kooperationsgestaltung
3.2.3 Merkmale der F&E-Kooperationen
3.3 Führungs- und Informationsverhaltenstheorie
4. Erfolgsanalyse im C-Engineering
4.1 Dimensionen des Kooperationserfolges
4.2 Erfolgswirkungen des Kooperationskontextes
4.3 Erfolgswirkungen der Kooperationsausgestaltung
5. Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Erfolgspotenzial von Collaborative Engineering (C-Engineering) in der Automobilindustrie und analysiert, wie internetbasierte Plattformen unternehmensübergreifende Entwicklungskooperationen zwischen OEMs und Zulieferern effizient unterstützen können.
2.2.1 E - Collaboration
Zielsetzung der E-Collaboration ist die Nutzung der durch die Entwicklung der internetbasierten Technologien ermöglichten Unterstützungs- und Gestaltungspotentiale bei der Zusammenarbeit von Unternehmen entlang der überbetrieblichen Wertschöpfungskette. Die Hauptzielsetzung liegt dabei in der Transaktionskostenreduzierung der übergreifenden Geschäftprozesse, der Steigerung der Innovationstätigkeit und der daraus resultierenden Verbesserung der Wettbewerbsposition der Wertschöpfungskette. Dabei soll durch die internetbasierte Zusammenarbeit eine ganzheitliche Betrachtung der Prozesse und eine optimale Versorgung der Beteiligten mit Informationen gewährleistet werden. Die ständig vorangetriebene Weiterentwicklung der E-Technology eröffnet ein weites Leistungsspektrum zur Gestaltung und Steuerung von kooperativen Prozessen über Unternehmensgrenzen hinweg. Große Potentiale werden im Bereich der Zusammenarbeit im Engineering gesehen.
1. Einleitung: Beschreibt die Marktsituation der Automobilindustrie, die Notwendigkeit zur Neugestaltung von Entwicklungsprozessen und die Zielsetzung der Arbeit.
2. Innovationen in Unternehmensnetzwerken: Definiert den Begriff C-Engineering, ordnet ihn in den Innovationsprozess ein und bewertet bestehende Plattformansätze.
3. Wissenschaftstheoretische Aussagen zu F&E-Kooperationen: Analysiert Erfolgsfaktoren theoretisch durch den Transaktionskostenansatz, die Principal-Agent-Theorie sowie Führungs- und Informationstheorien.
4. Erfolgsanalyse im C-Engineering: Untersucht kritisch die Wirkungen des Kooperationskontextes und der Kooperationsausgestaltung auf den Erfolg.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Fasst die Erkenntnisse zusammen und gibt Handlungsempfehlungen an die Plattformbetreiber für zukünftige Entwicklungen.
Automobilindustrie, C-Engineering, Collaborative Engineering, Innovationsprozess, F&E-Kooperation, Transaktionskosten, Principal-Agent-Theorie, Virtuelles Unternehmen, E-Collaboration, Dokumentenmanagement, CAD, Projektmanagement, Erfolgsfaktoren, Prozessinnovation, Wertschöpfungskette
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Erfolgsfaktoren für das sogenannte Collaborative Engineering (C-Engineering) innerhalb der Automobilbranche.
Die zentralen Themen sind unternehmensübergreifende Entwicklungskooperationen, die Nutzung von internetbasierten B2B-Plattformen sowie deren Einfluss auf den Innovationserfolg.
Das Ziel ist es, Einflussfaktoren aufzuzeigen, welche die erfolgreiche Nutzung elektronischer Marktplätze in der unternehmensübergreifenden Entwicklung beeinflussen und mögliche Umsetzungshindernisse zu identifizieren.
Die Arbeit nutzt theoretische Modelle der „new institutional economics“, insbesondere den Transaktionskostenansatz und die Principal-Agent-Theorie, zur theoretischen Fundierung der Erfolgsfaktoren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Einordnung, eine theoretische Herleitung der Erfolgsfaktoren durch wissenschaftliche Modelle und eine kritische Überprüfung dieser Faktoren anhand von Marktplatzkonzepten.
Zu den prägenden Begriffen zählen C-Engineering, Automobilbau, Entwicklungskooperation, Transaktionskosten und Principal-Agent-Theorie.
C-Engineering integriert internetbasierte Technologien, um verteilte Engineering-Prozesse über Unternehmensgrenzen hinweg virtuell zu koordinieren und Informationsasymmetrien zu reduzieren.
Viele Plattformen fokussieren derzeit zu stark auf Auktionsmechanismen oder reinen Datenaustausch, anstatt komplexe Funktionalitäten für kollaboratives Projektmanagement und prozessübergreifende Zusammenarbeit vollständig bereitzustellen.
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