Diplomarbeit, 2008
55 Seiten, Note: 1,7
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem faszinierenden Bereich der Primzahlen. Sie beleuchtet verschiedene Aspekte dieser fundamentalen Zahlen, von ihren grundlegenden Eigenschaften bis hin zu speziellen Typen und deren Anwendung in der modernen Kryptographie.
Kapitel 1 legt die Grundlage für das Verständnis von Primzahlen. Es behandelt wichtige Eigenschaften, wie das Sieb des Eratosthenes, den kleinen Satz von Fermat, und den Satz von Wilson. Kapitel 2 befasst sich mit klassischen Primzahltests, insbesondere dem Proth-Test und den Lucas-Tests. Kapitel 3 konzentriert sich auf Lucas-Folgen, deren Eigenschaften und ihre Verwendung für Primzahltests. Es behandelt auch spezielle Fälle wie Fermat- und Mersenne-Zahlen. Kapitel 4 widmet sich Pseudoprimzahlen, verschiedenen Arten und ihren Eigenschaften. Kapitel 5 erforscht den Zusammenhang zwischen Primzahlen und elliptischen Kurven, einschließlich des Goldwasser-Kilian-Primzahltests. Schließlich behandelt Kapitel 6 verschiedene Spezialtypen von Primzahlen, wie Sophie-Germain-Primzahlen, Wilson-Primzahlen und Repunit-Primzahlen.
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Klassische Tests (wie Proth oder Lucas) beweisen zweifelsfrei, ob eine Zahl prim ist. Pseudoprimzahltests sind probabilistisch; sie zeigen, dass eine Zahl wahrscheinlich prim ist, können aber bei zusammengesetzten Zahlen (Pseudoprimzahlen) irren.
Mersenne-Zahlen haben die Form 2^p - 1. Wenn eine solche Zahl prim ist, nennt man sie Mersenne-Primzahl. Sie spielen eine große Rolle bei der Suche nach den größten bekannten Primzahlen.
Verfahren wie der Goldwasser-Kilian-Test nutzen die mathematischen Eigenschaften elliptischer Kurven, um die Primalität von Zahlen effizient zu beweisen, besonders wenn N+1 oder N-1 schwer zu faktorisieren sind.
Eine Primzahl p ist eine Sophie-Germain-Primzahl, wenn auch 2p + 1 eine Primzahl ist. Diese sind besonders wichtig für die moderne Kryptographie.
Viele Verschlüsselungsverfahren (wie RSA) basieren darauf, dass es sehr einfach ist, zwei große Primzahlen zu multiplizieren, aber extrem schwierig, das Ergebnis wieder in seine Primfaktoren zu zerlegen.
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