Bachelorarbeit, 2020
85 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage
1.2 Ziele und Forschungsfragen
1.3 Aufbau und Methodik
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Geldtheorie
2.1.1 Funktionen des Geldes
2.1.2 Eigenschaften des Geldes
2.1.3 Erscheinungsformen
2.1.4 Fiatgeld und die digitalen Währungen
2.2 Zahlungsverkehr
2.2.1 Zentrale und dezentrale Zahlungssysteme
2.2.2 Trend zum bargeldlosen Zahlungsverkehr
2.3 Gundlagen der Kryptowährungen
2.3.1 Entstehung
2.3.2 Kryptotransaktionssysteme
2.3.3 Blockchain-Technologie
2.3.4 Bitcoin Transaktionen
2.3.5 Wallet
2.3.6 Mining
2.4 Entwicklungen im Kryptowährungsmarkt
2.4.1 Akzeptanzstellen und Bitcoin-Geldautomaten
2.4.2 Karten- und App-basierte Zahlungslösungen
2.4.3 Stablecoins und digitale Zentralbankwährungen
2.5 Limitationen im Zahlungsnetzwerk des Bitcoins
2.5.1 Wechselkursvolatilität
2.5.2 Sicherheitsrisiken
2.5.3 Skalierbarkeit und Geschwindigkeit
3 Empirische Forschung
3.1 Forschungsthematik
3.2 Ziele der Forschung
3.3 Methodologische Einordnung
3.4 Erstellung des Forschungsdesigns
3.5 Grundgesamtheit und Stichprobe
3.6 Erstellung des Fragebogens
3.6.1 Gütekriterien
3.6.2 Skalen- und Messniveaus
3.6.3 Fragen- und Antwortformate
3.6.4 Pretesting
3.6.5 Aufbau und Fragenkatalog
4 Präsentation der Ergebnisse
4.1 Bereinigung der Datensätze
4.2 Auswertung
4.3 Zahlungsverhalten
4.4 Kryptowährungen
4.4.1 Bekanntheit
4.4.2 Akzeptanz und Nutzung
4.4.3 Vorkenntnisse und Interesse
4.4.4 Einschätzung als Zahlungsmittel
4.4.5 Gründe für und gegen die Nutzung von Kryptowährungen
4.5 Fragen zur Person
5 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
5.1 Analyse des Bitcoins anhand der Geldkriterien
5.1.1 Geldfunktionen
5.1.2 Geldeigenschaften
5.2 Ergebnisse der Forschung
5.3 Limitierungen der Forschung
5.4 Empfehlung für die weiterführende Forschung
6 Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht das Potenzial von Kryptowährungen, sich als Etabliertes Zahlungsmittel im bargeldlosen Zahlungsverkehr zu etablieren. Hierzu wird eine theoretische Einordnung anhand der Geldtheorie vorgenommen und durch eine empirische Erhebung zur Bekanntheit, Akzeptanz und Nutzung bei Privatpersonen in Deutschland ergänzt.
Kryptotransaktionssysteme
Mit der Implementierung des Bitcoins erschuf Nakamoto ein globales Zahlungsnetzwerk, welches Transaktionen von Person zu Person oder anders beschrieben, von einem Endgerät zu einem anderen ermöglicht. Das Zahlungsnetzwerk ist für jeden zugänglich, der sich mit dem Internet verbinden kann. Die Transaktionen werden dezentral abgewickelt, sodass keine zwischengeschaltete, kontrollierende Instanz notwendig ist. Folglich wird auf einen Intermediär, wie etwa eine Bank, verzichtet und die Kryptowährung entzieht sich dem Einfluss zentraler Institutionen (Rosenberger, 2018, S. 17). Dies hat zur Folge, dass die Abwicklungen der Transaktionen im Kryptowährungssystem anstatt durch einen Mittelsmann durch die Blockchain selbst, einer Kette aus Datenblöcken und kryptografischen Algorithmen, übernommen wird (Nakamoto, 2008, S. 1). Jene kryptografische Verschlüsselung, die ihren Ursprung im alten Ägypten hat, verlieh den Kryptowährungen auch ihren Namen (Schneider, 2010, S. 115-116). Die Funktionsweise der Kryptotransaktionssysteme lässt sich vereinfacht wie folgt beschreiben:
Zum Senden und Empfangen der digitalen Währung benötigen die Parteien eine Open-Source Software. Diese wird auch ‚Wallet‘ (s. Kapitel 2.3.5) genannt. Gemeint ist eine digitale Geldbörse. Jedes Computersystem, welches diese Bitcoin-Software installiert hat, dient als Node (Netzwerkknotenpunkt) in dem dezentralen Netzwerk der Blockchain. In der Blockchain selbst wird die Transaktionshistorie irreversibel gespeichert und alle Transaktionen werden durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer abgeglichen und bestätigt. Die Blockchain kann deshalb als eine Art öffentlich zugängliches und transparentes Verzeichnis verstanden werden, welches die Eigentumsverhältnisse der Währungseinheiten (BTC) beinhaltet (Rosenberger, 2018, S. 9). Roth, Eitelwein und Rueß (2017) benennen dieses Prinzip aufgrund des dezentralen Registers als ‚shared digital ledger‘. Die Transaktionen werden hierbei in den sogenannten ‚Blocks‘ festgehalten. Diese Blocks enthalten verschlüsselte Informationen und bilden die Datenkette der Blockchain. Neue Transaktionen bilden einen Block, welcher chronologisch an das Ende des vorherigen und bereits abgeschlossenen Blocks angehängt wird (S. 38). Wird eine Transaktion von einer Wallet zu einer anderen initiiert, so wird diese verteilt an das Netzwerk weitergegeben und durch Konsensmechanismen zwischen den Nodes validiert.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beschreibt die aktuelle Situation und definiert die Ziele sowie die Forschungsfragen der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe, die Geldtheorie, dezentrale Zahlungssysteme und die technologischen Grundlagen der Kryptowährungen und Blockchain erörtert.
3 Empirische Forschung: Dieses Kapitel erläutert die Forschungsmethodik, das Forschungsdesign sowie die Vorgehensweise bei der Erstellung des Fragebogens und der Datenerhebung.
4 Präsentation der Ergebnisse: Hier werden die Resultate der Online-Umfrage bereinigt, ausgewertet und hinsichtlich Zahlungsverhalten sowie Kryptowährungs-Akzeptanz dargestellt.
5 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse: Dieses Kapitel liefert eine ökonomische Analyse des Bitcoins anhand von Geldkriterien sowie eine Interpretation der empirischen Ergebnisse.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bewertet das Potenzial dezentraler Zahlungssysteme im bargeldlosen Zahlungsverkehr.
Kryptowährungen, Bitcoin, Blockchain-Technologie, bargeldloser Zahlungsverkehr, dezentrale Zahlungssysteme, Geldtheorie, Empirische Forschung, Zahlungsverhalten, Finanztechnologie, FinTech, Wallet, Mining, Akzeptanz, Volatilität, Skalierbarkeit.
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Kryptowährungen wie dem Bitcoin, sich als etablierte Zahlungsmittel im modernen bargeldlosen Zahlungsverkehr zu etablieren.
Zu den Kernbereichen zählen die Geldtheorie, Funktionsweisen von Blockchain und Kryptotransaktionssystemen, aktuelle Trends im Zahlungsverkehr sowie eine empirische Untersuchung der gesellschaftlichen Akzeptanz.
Das Ziel ist zu eruieren, ob Kryptowährungen basierend auf den Geldkriterien als Geld fungieren können und ob in Deutschland die Bereitschaft zur Nutzung in privaten Zahlungen besteht.
Die Arbeit kombiniert theoretische Analysen aus der Literatur mit einer deskriptiven, quantitativen empirischen Forschung (Online-Umfrage) bei 100 Probanden.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen des Geldes, die technologischen Funktionsweisen (Mining, Wallet, Blockchain), aktuelle Entwicklungen im Kryptomarkt sowie Limitationen wie Volatilität und Skalierbarkeit.
Die zentralen Schlagworte sind Kryptowährungen, Bitcoin, Blockchain, bargeldloser Zahlungsverkehr und Finanztechnologie.
Der Bitcoin erfüllt zwar technische Funktionen wie die der Recheneinheit, versagt jedoch momentan als stabiles Wertaufbewahrungsmittel aufgrund hoher Volatilität und weist eine zu geringe Akzeptanz als allgemeines Zahlungsmittel auf.
Obwohl eine sehr hohe Bekanntheit der Kryptowährungen herrscht (98%), geben 68% der Teilnehmer an, sich eine zukünftige Nutzung als Zahlungsmittel nicht vorstellen zu können.
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