Diplomarbeit, 2007
92 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Portfoliooptimierung und analysiert die Möglichkeiten zur Abbildung der Abhängigkeitsstruktur von verschiedenen Assetklassen durch die Verwendung von Kopulas. Ziel ist es, die traditionellen Ansätze der Portfoliooptimierung, die oft auf der Annahme der Normalverteilung und der linearen Korrelation basieren, zu erweitern und zu verbessern.
Kapitel 1 führt in die Problemstellung der Arbeit ein und beschreibt die Herausforderungen der traditionellen Portfoliooptimierung bei der Berücksichtigung von Abhängigkeitsstrukturen und alternativen Investments. Kapitel 2 erläutert die Grundlagen der Portfoliooptimierung, einschließlich Ertragsmessung, Risikomessung und verschiedener Ansätze zur Abbildung der Abhängigkeitsstruktur. Kapitel 3 stellt das Konzept der Kopulas vor, inklusive deren mathematischer Eigenschaften und ausgewählter bivariater Kopulafunktionen. Zudem werden Methoden zur Schätzung von Kopulaparametern und die Überprüfung der Modellgüte behandelt. Kapitel 4 präsentiert eine empirische Anwendung ausgewählter Kopulas an Hand realer Daten. Die Analyse umfasst die Untersuchung der Verteilungsparameter, die Parameterschätzung und die Berechnung von Effizienzlinien.
Portfoliooptimierung, Abhängigkeitsstruktur, Kopulas, Schätzung von Parametern, empirische Anwendung, alternative Investments, Risikomessung, Value at Risk, Expected Shortfall, lineare Korrelation, Tail Dependence, Normalverteilung, Student-t-Verteilung
Kopulas sind mathematische Funktionen, die es ermöglichen, die Abhängigkeitsstruktur zwischen verschiedenen Variablen (z. B. Finanzwerten) von ihren individuellen Randverteilungen zu trennen.
Die lineare Korrelation misst nur die absolute Stärke einer Abhängigkeit, kann aber komplexe Strukturen wie "Tail Dependence" (Abhängigkeit bei extremen Ereignissen) nicht korrekt abbilden.
Der Expected Shortfall (oder Conditional Value at Risk) ist ein kohärentes Risikomaß, das den erwarteten Verlust in jenen Fällen angibt, in denen der Value at Risk überschritten wird.
Es werden unter anderem parametrische Kopulas (Normal- und Student-t-Kopula) sowie archimedische Kopulas (Frank-, Clayton- und Gumbel-Kopula) untersucht.
Das Ziel ist eine realistischere Asset Allokation, die auch extreme Marktereignisse und nicht-lineare Abhängigkeiten berücksichtigt, um robustere Portfolios zu erstellen.
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