Diplomarbeit, 2008
115 Seiten, Note: 1,7
1 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit
2 Begriffe und Grundlagen
2.1 BEGRIFFSDEFINITIONEN
2.1.1 Softwarehaus
2.1.2 Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)
2.1.3 Enterprise Resource Planning (ERP) Software
2.1.4 Vorgehensmodell
2.1.5 Software- und ERP-Einführung
2.1.6 Organisationskultur
2.2 RAHMENBEDINGUNGEN IN KMU UND IHRE AUSWIRKUNGEN
2.2.1 Einfluss der Unternehmensgröße
2.2.2 Einfluss der Organisationsstruktur
2.2.3 Einfluss von Mitarbeiterverhalten und Organisationskultur
2.2.4 Bedeutung der ERP-Software
2.3 ERP-EINFÜHRUNGSZIELE
2.3.1 Ziele der ERP-Käufer
2.3.2 Ziele der ERP-Anbieter
3 Einführungsstrategien und Vorgehensmodelle
3.1 EINFÜHRUNGSSTRATEGIEN
3.1.1 Unterscheidungsmerkmale der Strategien
3.1.2 Simultane Einführung
3.1.3 Sukzessive Einführung
3.1.4 Differenzierung der sukzessiven Einführung
3.2 KLASSISCHE VORGEHENSMODELLE
3.3 AGILE VORGEHENSMODELLE
3.4 BEWERTUNG DER STRATEGIEN UND MODELLE
3.4.1 Klassische Vorgehensmodelle
3.4.2 Agile Vorgehensmodelle
3.4.3 Ergebnis der Bewertung
4 Praxis-Projekt: Ermittlung eines Vorgehensmodells zur ERP-Einführung für die D GmbH
4.1 VORSTELLUNG DER D GMBH
4.1.1 Unternehmensprofil
4.1.2 Produktprofil
4.2 IST-ANALYSE DER ERP-EINFÜHRUNGSPROJEKTE
4.2.1 Informationsgrundlagen
4.2.2 Auswertung der Informationen
4.2.3 Bewertung der Ist-Situation
4.3 ENTWICKLUNG EINES OPTIMIERTEN VORGEHENSMODELLS
4.3.1 Ziele des optimierten Modells
4.3.2 Evaluierung allgemeiner Vorgehensmodelle
4.3.3 Anpassung des ausgewählten Vorgehensmodells
4.4 DISKUSSION DES OPTIMIERTEN VORGEHENSMODELLS IM UNTERNEHMEN
4.4.1 Mit der Geschäftsleitung und den Beratern
4.4.2 Ergebnisse und Vorschläge zur Verbesserung des Vorgehensmodells
4.5 VORSTELLUNG DES OPTIMIERTEN VORGEHENSMODELLS
4.5.1 Optimiertes Vorgehensmodell
4.5.2 Werkzeuge für das Projektmanagement
4.5.3 Phase 1: Vorbereitung
4.5.4 Phase 2: Projektimplementierung
4.5.5 Phase 3: Nachbearbeitung
5 Schlussbetrachtung
5.1 RESÜMEE
5.2 AUSBLICK
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines optimierten Vorgehensmodells zur Einführung von Enterprise Resource Planning (ERP) Software in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) aus der Perspektive eines Softwarehauses. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie ein standardisierter, effizienter und auf die Bedürfnisse von KMU sowie eines mittelständischen Dienstleisters zugeschnittener Einführungsprozess gestaltet werden kann.
2.2.1 Einfluss der Unternehmensgröße
Die in Kap. 2.1.2 definierte Unternehmensgröße von KMU führt zu den folgenden Implikationen in Bezug auf eine ERP-Einführung.
Kosten einer ERP-Einführung im Verhältnis zur Unternehmensgröße
Die Investition in eine ERP-Einführung stellt für ein KMU einen großen Kostenfaktor dar. Es fallen nicht nur Lizenz-, Wartungs- und Beratungskosten für die Software an: neue Hardware wird benötigt, Mitarbeiter müssen geschult werden und es ist mit Reibungsverlusten unmittelbar nach der Inbetriebnahme zu rechnen. Es wird angenommen, dass eine ERP-Software eine Lebensdauer von 10-15 Jahren hat. Dementsprechend nachhaltig ist die Entscheidung für ein bestimmtes Produkt (vgl. VERING 2002, 128 ff.).
In einem größeren Unternehmen, in dem die ERP-Software nur einen Teil des Gesamt-Softwaresystems darstellt oder nur in einem bestimmten Unternehmensteil eingesetzt wird, kommt dieser Faktor nicht so stark zum Tragen.
Des Weiteren ist das Verhältnis der Kosten einer ERP-Einführung zum Umsatz des Unternehmens bei KMU deutlich kritischer für den Unternehmenserfolg als bei einem größeren Unternehmen, wie die folgende Berechnung exemplarisch zeigt:
1 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit: Einführung in die Zielstellung der Diplomarbeit und Darstellung des Praxisprojektes bei der D GmbH.
2 Begriffe und Grundlagen: Definition zentraler Begriffe wie Softwarehaus, KMU, ERP-Software und Vorgehensmodell sowie Erläuterung der Rahmenbedingungen in KMU.
3 Einführungsstrategien und Vorgehensmodelle: Vorstellung theoretischer Ansätze für ERP-Einführungen unter Differenzierung zwischen klassischen und agilen Vorgehensweisen.
4 Praxis-Projekt: Ermittlung eines Vorgehensmodells zur ERP-Einführung für die D GmbH: Detaillierte Ist-Analyse des aktuellen Vorgehens, Entwicklung und Vorstellung eines optimierten, angepassten Modells für die D GmbH.
5 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf den weiteren Praxiseinsatz des entwickelten Modells.
ERP-Einführung, KMU, Vorgehensmodell, Softwarehaus, Prozessoptimierung, Projektmanagement, Softwareimplementierung, Anforderungsanalyse, agile Methoden, klassische Vorgehensmodelle, Unternehmensgröße, Organisationskultur, Change Management, Prototyping, D GmbH
Es geht um die Standardisierung und Optimierung des Vorgehens bei der Einführung von ERP-Software in kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Sicht eines Softwarehauses.
Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen der ERP-Einführung, dem Vergleich von Einführungsstrategien sowie der praktischen Analyse und Modellentwicklung für ein mittelständisches Softwarehaus.
Das Ziel ist die Entwicklung eines optimierten, praxisgerechten Vorgehensmodells, das als Vorlage für Berater bei der ERP-Implementierung bei KMU-Kunden dienen kann.
Neben der Analyse existierender Literatur und Vorgehensmodelle führte der Autor persönliche Interviews mit Beratern durch, um das Ist-Vorgehen der D GmbH zu evaluieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse von Modellen und ein Praxis-Projekt, das die Ist-Analyse, Bewertung und Entwicklung eines angepassten Vorgehensmodells umfasst.
Kernbegriffe sind ERP-Einführung, Vorgehensmodell, KMU, Softwarehaus, Prozessoptimierung und Projektmanagement.
Diese Unterscheidung ist entscheidend, da klassische Modelle sequenziell-linear und agile Modelle iterativ-inkrementell aufgebaut sind, was unterschiedliche Anforderungen an Projektplanung und Ressourcenbindung stellt.
Das "Spiel-System" dient als geschützte Testumgebung, in der Konfigurationen und individuelle Anpassungen vor der finalen Übernahme in das Echtsystem getestet werden, um das Risiko von Fehlern zu minimieren.
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