Wissenschaftlicher Aufsatz, 2007
5 Seiten
1. Wie viele Bauklötze wiegt ein Meerschweinchen?
1.1 Mathe-Kings & Mathe-Queens
1.2 Die sechs Inseln
1.3 Die Reisebegleiter/-innen
1.4 Fazit
Die vorliegende Arbeit thematisiert die Wanderausstellung „Mathe-Kings & Mathe-Queens“, die darauf abzielt, Kindern im Alter von vier bis zehn Jahren einen spielerischen und angstfreien Zugang zur Mathematik zu ermöglichen. Das primäre Ziel ist es, den ganzheitlichen Charakter der Mathematik zu vermitteln und sowohl Kindern als auch begleitenden Erwachsenen neue Perspektiven auf mathematische Zusammenhänge im Alltag zu eröffnen.
Die sechs Inseln
Die Ausstellung ist nach dem Vorbild der Brücke aufgebaut und umfasst sechs Inseln, die jeweils das Thema eines Pfeilers repräsentieren. Auf jeder Insel wartet eine Fülle von Material darauf, von den Kindern entdeckt und ausprobiert zu werden, Schatzkisten möchten erobert und Spiele wollen gespielt werden. Die Kindergruppen werden von je einem Reisebegleiter oder einer Reisebegleiterin geführt, der bzw. die sich im Matheland gut auskennt. Doch bevor die Reise richtig losgeht, trifft sich die ganze Gruppe in einer riesigen pinkfarbenen Krone, die mit Teppich ausgelegt ist und zum Verweilen einlädt. Hier ist die Gruppe unter sich und von der Außenwelt und ihren Ablenkungen abgeschottet, was den Reisebegleiter/-innen einen idealen Rahmen dafür bietet, die Gruppe zu begrüßen, ihr eine kleine Einführung zu geben und die drei grundlegenden Mathelandregeln zu vermitteln: 1. Nichts fliegt durch die Luft. 2. Nichts kommt in den Mund. 3. Nichts kommt in die Tasche. Auch die Kinder formulieren Regeln, die ihnen am Herzen liegen: Nicht schubsen, treten, hauen, spucken. Nichts kaputt machen. Nicht die anderen Kinder ärgern. Weglaufen soll man nicht. So, nachdem das geklärt ist, kann es losgehen!
Wie viele Bauklötze wiegt ein Meerschweinchen?: Einleitend wird die weit verbreitete Skepsis gegenüber Mathematik thematisiert und das Ziel der Ausstellung vorgestellt, diesen abstrakten Bereich für Kinder durch eine sinnliche Erfahrungswelt zugänglich zu machen.
Mathe-Kings & Mathe-Queens: Dieses Kapitel erläutert den konzeptionellen Ansatz der Brücke, welche die kindliche Lebenswelt des konkreten Denkens mit der abstrakten Welt der mathematischen Symbole verbindet.
Die sechs Inseln: Hier werden die einzelnen Stationen der Ausstellung detailliert beschrieben, die mathematische Teilbereiche wie Sortieren, Muster, Zahlen, Geometrie, Messen sowie Statistik spielerisch abbilden.
Die Reisebegleiter/-innen: Dieser Abschnitt beleuchtet die pädagogische Bedeutung der Begleitpersonen, die eine angstfreie Lernumgebung schaffen und den aktiven Wissenserwerb der Kinder moderieren.
Fazit: Die abschließenden Überlegungen resümieren den Erfolg der Ausstellung als Abenteuer, das Kindern Freude an Mathematik vermittelt und Erwachsenen neue Impulse für den pädagogischen Alltag liefert.
Mathematikdidaktik, Wanderausstellung, Frühkindliche Bildung, Wissenskonstruktion, Mathematikangst, Lernumgebung, Sortieren, Geometrie, Statistik, Pädagogik, Matheland, Kompetenzerwerb, Ganzheitliches Lernen, Spielerischer Zugang, Mathematische Grundbildung
Die Arbeit befasst sich mit dem pädagogischen Konzept der Ausstellung „Mathe-Kings & Mathe-Queens“, die Kindern einen angstfreien und spielerischen Zugang zur Mathematik ermöglichen soll.
Die Ausstellung gliedert sich in sechs Bereiche: Sortieren und Klassifizieren, Muster, Zahlen, Geometrie, Messen und Wiegen sowie Statistik und grafische Darstellung.
Ziel ist es, Kindern zu zeigen, dass Mathematik überall in ihrer Umwelt existiert, und sie dabei zu unterstützen, ein mathematisch-logisches Denken durch das eigene Konstruieren von Wissen zu entwickeln.
Das Konzept basiert auf der Idee einer „Brücke“ zwischen der konkreten Lebenswelt der Kinder und der abstrakten Symbolwelt der Mathematik, wobei das eigenständige Experimentieren im Vordergrund steht.
Der Hauptteil beschreibt die verschiedenen Themeninseln, das Verhalten und die Regeln im Matheland sowie die entscheidende Rolle der Reisebegleiter bei der Gestaltung einer positiven Lernatmosphäre.
Wichtige Begriffe sind mathematische Kompetenz, spielerischer Zugang, angstfreies Lernen, individuelle Wissenskonstruktion und ganzheitliches Verständnis.
Die Umgebung ist so gestaltet, dass sie durch haptische Materialien und eine geschützte Atmosphäre zum Entdecken einlädt, um die Kinder von ablenkenden Faktoren zu isolieren und ihre Konzentration zu fördern.
Erwachsene Begleitpersonen werden aktiv in die Führung einbezogen, um nicht nur die Kinder zu unterstützen, sondern auch selbst Anregungen und Spielideen für ihren pädagogischen Alltag mitzunehmen.
Dieser Ansatz dient dazu, den Leistungsdruck zu mindern und die Kinder anzuregen, eigene Lösungswege zu finden und diese begründen zu lernen, statt lediglich auswendig gelernte Regeln anzuwenden.
Die Krone dient als geschützter Raum, in dem sich die Kinder sammeln, die Regeln des Mathelands kennenlernen und ein Gefühl der Sicherheit entwickeln können, bevor sie mit der Erkundung der Inseln beginnen.
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