Bachelorarbeit, 2020
46 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Abgrenzung
1.3 Gang der Untersuchung
2. Ökonomische Bildung
2.1 Begriffserklärung
2.2 Unterrichtsfach „Wirtschaft“
2.2.1 Gründe für ein Unterrichtsfach „Wirtschaft“
2.2.2 Gründe gegen ein Unterrichtsfach „Wirtschaft“
2.3 Bildungsziele und Kompetenzen ökonomischer Bildung
2.4 Stand der ökonomischen Bildung in Deutschland
3. Finanzielle Allgemeinbildung
3.1 Begriffserklärung
3.2 Inhalte finanzieller Allgemeinbildung
3.3 Notwendigkeit finanzieller Allgemeinbildung
4. Wichtige Begrifflichkeiten im Kontext der finanziellen Allgemeinbildung
4.1 Banken
4.2 Kredite
4.3 Geldanlage
4.4 Verträge
4.5 Altersvorsorge
5. Stand der finanziellen Bildung
5.1 Stand der finanziellen Bildung / Weltweit
5.2 Stand der finanziellen Bildung / Deutschland
6. Ökonomische Kompetenzen als Bestandteil des Bildungsplanes
6.1 Verankerung ökonomischer Kompetenzen in früheren Bildungsplänen
6.1.1 Bildungsplan Realschule Baden-Württemberg 1994
6.1.2 Bildungsplan Realschule Baden-Württemberg 2004
6.2 Verankerung ökonomischer Kompetenzen im Bildungsplan 2016 der Sekundarstufe I (Baden-Württemberg)
6.2.1 Leitgedanken des Bildungsplans 2016 der Sekundarstufe I (Baden-Württemberg; Fach WBS)
6.2.2 Inhalte des Bildungsplans 2016 der Sekundarstufe I (Baden-Württemberg; Fach WBS)
6.3 Verankerung ökonomischer Kompetenzen in anderen Bildungsplänen der Sekundarstufe I
7. Fazit
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, den Stellenwert der finanziellen Allgemeinbildung innerhalb der ökonomischen Bildung in Deutschland zu untersuchen und deren Verankerung in verschiedenen Bildungsplänen der Sekundarstufe I zu analysieren. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie essenziell eine solche Bildung für eine mündige Teilhabe am modernen Wirtschaftsleben ist.
4.3 Geldanlage
Der Großteil der jungen Erwachsenen hat bereits erste Erfahrungen mit verschiedenen Finanzprodukten zur Geldanlage gemacht. Im Rahmen der Studie „Ohne Moos nix los – Wie junge Menschen über Geld und Finanzen denken“ (WDR, 2011), wurden junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 29 Jahren zum Besitz von Finanzprodukten befragt. 30% der befragten Personen waren Schülerinnen und Schüler. Im Rahmen der Studie gaben ca. 88% der Befragten an, ein Girokonto zu besitzen, 76% sind im Besitz einer ec-Karte und ca. 73% legen ihr Geld auf einem Sparbuch an. Die wenigsten der befragten jungen Erwachsenen waren im Besitz von Wertpapieren oder eines Fonds (ca. 24%) (WDR, 2011).
Das Ziel der Geldanlage ist es, das verwendete Geld im Wert zu steigern oder zumindest den Wert zu erhalten. Der moderne Finanzdienstleistungsmarkt bietet eine Vielzahl an Finanzprodukten, die sich in ihren Eigenschaften zum Teil grundlegend unterscheiden und je nach Bedürfnis des Anlegers als Geldanlage geeignet sind.
Zu den drei wichtigsten objektiven Kriterien, die ein Anleger bei der Wahl seines Finanzproduktes berücksichtigen sollte, sind die Rentabilität, die Sicherheit und die Liquidität. Diese drei Kriterien werden auch als das magische Dreieck der Geldanlage bezeichnet (Franke, 2020). Das Dreieck wird als „magisch“ bezeichnet, da in der Regel kein Finanzprodukt alle drei Kriterien gleichzeitig erfüllen kann. Wünscht ein Anleger sich eine hohe Sicherheit, reduziert sich die zu erzielende Rendite. Umgekehrt steigt die Rendite mit zunehmendem Risiko. Die Liquidität ist dann am höchsten, wenn die Rendite gering ist (Franke, 2020).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problemstellung der mangelnden ökonomischen Kompetenzen bei deutschen Schülern und definiert die Zielsetzung der Arbeit, den Stellenwert der finanziellen Allgemeinbildung in Bildungsplänen aufzuarbeiten.
2. Ökonomische Bildung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der ökonomischen Bildung, diskutiert die Sinnhaftigkeit eines eigenständigen Schulfachs „Wirtschaft“ und analysiert bestehende Bildungsziele sowie den Stand in Deutschland.
3. Finanzielle Allgemeinbildung: Hier wird der Begriff der finanziellen Allgemeinbildung als Teilbereich der ökonomischen Bildung spezifiziert, die relevanten Handlungsfelder erläutert und die Notwendigkeit einer frühzeitigen Vermittlung begründet.
4. Wichtige Begrifflichkeiten im Kontext der finanziellen Allgemeinbildung: Das Kapitel beschreibt grundlegende Finanzbegriffe wie Banken, Kredite, Geldanlage, Verträge und Altersvorsorge unter Einbeziehung empirischer Wissensdaten zu diesen Themen.
5. Stand der finanziellen Bildung: Hier erfolgt eine Analyse des weltweiten sowie des spezifisch deutschen Stands der finanziellen Bildung anhand internationaler und nationaler Studien.
6. Ökonomische Kompetenzen als Bestandteil des Bildungsplanes: Das Kapitel untersucht die historische und aktuelle Verankerung ökonomischer Kompetenzen in den Bildungsplänen von Baden-Württemberg sowie ausgewählten anderen Bundesländern.
7. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die wachsende Bedeutung der finanziellen Allgemeinbildung für eine kompetente Teilhabe an der modernen Gesellschaft.
Finanzielle Allgemeinbildung, Ökonomische Bildung, Wirtschaftserziehung, Bildungsplan, Finanzkompetenz, Sekundarstufe I, Geldanlage, Altersvorsorge, Finanzprodukte, Kompetenzerwerb, Wirtschaftsunterricht, Soziale Marktwirtschaft, Verbraucherbildung, Finanzmärkte, Kompetenzmodelle.
Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und dem Stellenwert einer finanziellen Allgemeinbildung als festem Bestandteil der ökonomischen Bildung für Schülerinnen und Schüler in Deutschland.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung der ökonomischen Bildung, die Bedeutung finanzieller Kenntnisse im Alltag, die Analyse wichtiger Finanzbegriffe sowie deren Berücksichtigung in verschiedenen schulfachlichen Lehrplänen.
Das Hauptziel ist es, herauszuarbeiten, warum eine frühzeitige ökonomische bzw. finanzielle Allgemeinbildung essenziell ist, und aufzuzeigen, wie sich der Stellenwert dieser Inhalte in den Bildungsplänen der Sekundarstufe I in Baden-Württemberg über die Zeit entwickelt hat.
Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse. Die Autorin bzw. der Autor wertet wissenschaftliche Fachliteratur, aktuelle Studien und offizielle Bildungspläne aus, um den Status quo zu evaluieren und Zusammenhänge herzuleiten.
Im Hauptteil werden neben der Begriffsbestimmung (ökonomische und finanzielle Bildung) wichtige Finanzthemen wie Kredite, Bankwesen, Geldanlage und Altersvorsorge in den Kontext von Verbraucherkompetenzen gesetzt und die Verankerung in Bildungsplänen untersucht.
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Finanzielle Allgemeinbildung, Wirtschaftserziehung, Bildungsplan, Finanzkompetenz und Kompetenzerwerb.
Das Modell veranschaulicht das Spannungsfeld zwischen Rentabilität, Sicherheit und Liquidität. Es dient als grundlegendes Verständniswerkzeug, um die Komplexität und die Risiken von Finanzentscheidungen reflektiert beurteilen zu können.
Aufgrund des demografischen Wandels wird die gesetzliche Rente zukünftig als alleinige Absicherung vermutlich nicht ausreichen. Dies macht eine frühe finanzielle Bildung notwendig, damit junge Menschen die Bedeutung und Notwendigkeit privater Altersvorsorge frühzeitig verstehen und planen können.
Ein eigenständiges Fach ermöglicht einen systematischen Kompetenzerwerb, verhindert fachfremden Unterricht und sorgt für eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit ökonomischen Themen, was im Rahmen von Fächerverbünden oft zu kurz kommt.
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