Diplomarbeit, 2007
70 Seiten, Note: 2,0
Diese Diplomarbeit befasst sich mit den Strategien der Risikobewältigung armer Haushalte in Entwicklungsländern. Sie analysiert die vielfältigen Risiken, denen diese Haushalte ausgesetzt sind, und untersucht die verschiedenen Möglichkeiten der Risikoreduktion, die ihnen zur Verfügung stehen. Die Arbeit beleuchtet die Einschränkungen dieser Strategien, insbesondere im Kontext der Armut, und identifiziert potentielle Verbesserungsmöglichkeiten.
Die Einleitung stellt das Thema der Diplomarbeit vor und erläutert die Relevanz der Risikobewältigung für arme Haushalte in Entwicklungsländern. Anschließend werden in Kapitel 2 die relevanten Risiken und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Entwicklungsländern beleuchtet. Kapitel 3 beschäftigt sich mit der Analyse der drei Hauptformen der Risikobewältigungsstrategien: Selbstversicherung, einkommensbasierte Strategien und informelle Versicherung. In Kapitel 4 werden Ansätze zur Verbesserung der Risikobewältigung, wie Mikrokredit und Mikroversicherung, diskutiert. Abschließend werden die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit im Fazit zusammengefasst.
Die Diplomarbeit befasst sich mit den zentralen Begriffen und Themenfeldern der Risikobewältigung armer Haushalte in Entwicklungsländern. Zu den wichtigsten Schlüsselbegriffen gehören Risiken, Selbstversicherung, Einkommensglättung, informelle Versicherung, Mikrokredit, Mikroversicherung und die Armut in Entwicklungsländern.
Diese Haushalte leben oft von weniger als einem Dollar am Tag und sind existenziellen Risiken wie Ernteausfällen, Krankheiten oder Preisschwankungen ausgesetzt, ohne über staatliche Sicherungssysteme zu verfügen.
Selbstversicherung bezeichnet die Bildung von Rücklagen oder Vermögen (z. B. Vieh oder Getreide), um in Notzeiten den Konsum aufrechtzuerhalten. Die Arbeit zeigt jedoch, dass die Möglichkeiten zur Vermögensbildung bei extremer Armut stark begrenzt sind.
Informelle Versicherung basiert auf sozialen Netzwerken und gegenseitiger Hilfe innerhalb von Dorfgemeinschaften oder Familien. Risiken werden geteilt, wobei die Wirksamkeit bei großflächigen Katastrophen (z. B. Dürren) oft an ihre Grenzen stößt.
Ex-ante-Diversifizierung sind vorbeugende Maßnahmen zur Risikostreuung (z. B. Anbau verschiedener Feldfrüchte). Ex-post-Strategien sind Reaktionen nach einem Schadenseintritt, wie etwa der Verkauf von Habseligkeiten oder die Aufnahme von Krediten.
Diese Ansätze bieten formellere Wege zur Risikobewältigung. Mikrokredite helfen bei Liquiditätsengpässen, während Mikroversicherungen gezielten Schutz gegen spezifische Risiken wie Ernteausfall oder Tod bieten sollen.
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