Bachelorarbeit, 2020
58 Seiten, Note: 1,7
Einleitung
1 Dimensionen, Determinanten, Indikatoren etc.- Die wichtigsten Begriffe zur Entstehung und Analyse Sozialer Ungleichheiten
2 Theorien sozialer Ungleichheit
2.1 Karl Marx
2.2 Pierre Bourdieu
2.2.1 Das Habitus- Konzept
2.2.1 Die Kapital- Theorie
3 Soziale Ungleichheiten und Bildung
3.1 Soziale Ungleichheiten und Bildung in Bezug auf die soziale Herkunft
3.2 Soziale Ungleichheiten und Bildung in Bezug auf die schulsystematische Selektion
4 Die Rolle der Medien im Hinblick auf soziale Ungleichheiten
4.1 Medienkompetenz und Bildung
4.2 Medienumgang und Mediennutzung Jugendlicher anhand der JIM-Studie 2018
4.3 Medien als Verstärker sozialer Ungleichheiten
5 Funktion und Gegenstand der Sozialen Arbeit im Kontext von Medien und Bildung
5.1 Der Bildungsauftrag der Sozialen Arbeit
5.2 Hilfefunktion der Sozialen Arbeit
6 Medienpädagogik und Lebensweltorientierung
6.1 Handlungsorientierte Medienpädagogik
6.2 Lebensweltorientierte Soziale Arbeit
7 Handlungsfelder der Sozialer Arbeit
7.1 Medienpädagogische Tätigkeitsfelder in der Sozialen Arbeit
7.1.1 Kinder- und Jugendhilfe
7.1.2 Altenhilfe
7.1.3 Soziale Hilfen
7.1.3 Gesundheitshilfe
7.2 Zusammenfassung zu den Tätigkeitsfeldern der Sozialen Arbeit in der mediatisierten Gesellschaft
8 Ausblick für die Soziale Arbeit
9 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Bildung und Medien in einer mediatisierten Gesellschaft im Hinblick auf soziale Ungleichheiten und analysiert, wie die Soziale Arbeit durch medienpädagogische Ansätze diesen Benachteiligungen entgegenwirken kann.
4.3 Medien als Verstärker sozialer Ungleichheiten
Die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen unterliegt dem ständigen sozialen Wandel, welcher mit Globalisierung, Individualisierung und Kommerzialisierung beschrieben ist und eng mit den Medien verknüpft ist. Deswegen ist die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen eine mediatisierte Lebenswelt. Damit ist gemeint, dass Medien ein selbstverständlicher Bestandteil dieser Lebenswelt sind. (vgl. Tillmann, A./ Hugger K. (2014), S. 31f.). Es gibt kaum einen Lebensbereich, in dem Medien keine Rolle spielen. „Die Sozialisation von Kindern mit Büchern, audiovisuellen Medien (Kassette, CD, DVD, TV), Mobiltelefonen oder Computern und Internet beginnt im frühen Alter und wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst“ (Kutscher, N. (2014), S.101).
Zwar zeigt die JIM-Studie 2018, dass der Zugang zu Medien relativ gleich ist, jedoch wird die Mediennutzung durch die unterschiedlichen sozialen Kontexte, unterschiedlich geprägt.
Einleitung: Die Arbeit thematisiert, welche Rolle Bildung und Medien in einer mediatisierten Gesellschaft bezüglich sozialer Ungleichheiten zukommt und wie die Soziale Arbeit darauf reagiert.
1 Dimensionen, Determinanten, Indikatoren etc.- Die wichtigsten Begriffe zur Entstehung und Analyse Sozialer Ungleichheiten: Es werden grundlegende Begriffe definiert, die für die Analyse von Entstehung und Struktur sozialer Ungleichheiten notwendig sind.
2 Theorien sozialer Ungleichheit: Die Klassentheorie von Karl Marx sowie das Habitus-Konzept und die Kapitaltheorie von Pierre Bourdieu werden vorgestellt und in Bezug zueinander gesetzt.
3 Soziale Ungleichheiten und Bildung: Der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft, Bildungschancen und schulsystematischer Selektion wird unter Rückgriff auf empirische Studien erläutert.
4 Die Rolle der Medien im Hinblick auf soziale Ungleichheiten: Es wird untersucht, wie Medien soziale Ungleichheiten verstärken, wobei Medienkompetenz als entscheidende Schlüsselkompetenz hervorgehoben wird.
5 Funktion und Gegenstand der Sozialen Arbeit im Kontext von Medien und Bildung: Die Soziale Arbeit wird als Gerechtigkeitsprofession definiert, deren Auftrag durch den Bildungsauftrag und die Hilfefunktion im Kontext der Mediatisierung bestimmt wird.
6 Medienpädagogik und Lebensweltorientierung: Die Bedeutung der handlungsorientierten Medienpädagogik und der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit wird dargelegt und miteinander verknüpft.
7 Handlungsfelder der Sozialer Arbeit: Verschiedene medienpädagogische Tätigkeitsfelder der Sozialen Arbeit, wie Kinder- und Jugendhilfe, Altenhilfe, soziale Hilfen und Gesundheitshilfe, werden detailliert betrachtet.
8 Ausblick für die Soziale Arbeit: Es werden zukünftige Herausforderungen für Fachkräfte in der Sozialen Arbeit skizziert, insbesondere im Bereich der Medienarbeit und Bildungsgerechtigkeit.
9 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Medien soziale Ungleichheiten eher verstärken als ausgleichen, was die medienpädagogische Interventionsarbeit der Sozialen Arbeit unerlässlich macht.
Soziale Ungleichheit, Bildung, Medien, Mediatisierung, Medienkompetenz, Bourdieu, Kapitaltheorie, Soziale Arbeit, Medienpädagogik, Lebensweltorientierung, Chancengleichheit, Familiensozialisation, digitale Ungleichheit, Teilhabe, JIM-Studie
Die Arbeit analysiert, wie digitale Medien und Bildungsprozesse in der heutigen Gesellschaft soziale Ungleichheiten beeinflussen und welche Rolle die Soziale Arbeit dabei spielt.
Die zentralen Felder umfassen Theorien sozialer Ungleichheit, Bildungsgerechtigkeit, den Einfluss von Medien auf die Sozialisation sowie die medienpädagogischen Handlungsfelder der Sozialen Arbeit.
Das Ziel ist es aufzuzeigen, dass Medien soziale Ungleichheiten verstärken, und zu erläutern, wie die Soziale Arbeit durch gezielte Medienkompetenzförderung diesen Benachteiligungen entgegenwirken kann.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse soziologischer Theorien sowie eine Auswertung empirischer Studien zur Mediennutzung von Jugendlichen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung sozialer Ungleichheit, die Analyse von Bildungs- und Medienungleichheiten sowie die praktische Anwendung durch medienpädagogische Ansätze in der Sozialen Arbeit.
Soziale Ungleichheit, Mediatisierung, Medienkompetenz, Soziale Arbeit, Bourdieu, Kapitaltheorie, Bildungschancen.
Er unterscheidet zwischen ökonomischem, kulturellem (inkorporiert, objektiviert, institutionalisiert) und sozialem Kapital, die gemeinsam die Position eines Individuums im sozialen Raum bestimmen.
Die These besagt, dass sich die Wissenskluft zwischen Personen mit höherem und niedrigerem sozioökonomischem Status vergrößert, wenn der Informationsfluss durch Massenmedien zunimmt, da die "information poor" weniger von Medien profitieren.
Sie ermöglicht es, die Adressaten aktiv an der Gestaltung ihrer Lebenswelt zu beteiligen und Medienkompetenz in einem geschützten, ressourcenorientierten Rahmen zu vermitteln, statt rein bewahrend zu agieren.
Die soziale Herkunft prägt durch die Ressourcenausstattung der Familie (Kapital) und den Bildungshabitus sowohl die technische Ausstattung als auch die Art und Weise der Medienaneignung und -nutzung.
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