Bachelorarbeit, 2020
76 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Grundlagen des Zahlungsverkehrs
2.1 Funktionsweise des Zahlungsverkehrs
2.1.1 Zahlungsmittel und Zahlungsformen
2.1.2 Anforderungen an Zahlungssysteme
2.2 Methoden des Zahlungsverkehrs
2.2.1 Traditionelle Zahlungsmethoden
2.2.2 Moderne Zahlungsmethoden
2.2.3 Innovative Zahlungsmethoden
2.3 Möglichkeiten und Grenzen der Zahlungssysteme
2.3.1 Möglichkeiten der Zahlungssysteme
2.3.2 Grenzen der Zahlungssysteme
3 Blockchain basierter Zahlungsverkehr in einer Genossenschaftsbank
3.1 Funktionsweise einer Blockchain
3.1.1 Kryptographische Hashfunktion
3.1.2 Digitale Signatur
3.1.3 Peer-to-Peer-Netzwerk
3.1.4 Konsens in einer Blockchain
3.1.4 Blockchain-Typen
3.2 Integrierung der Blockchain in eine Genossenschaftsbank
3.2.1 Probleme bei der Entwicklung einer eigenen Blockchain-Technologie
3.2.1.1 Bestehende Systemarchitektur lässt kaum Veränderung zu
3.2.1.2 Fehlende finanzielle und personelle Ressourcen für die Entwicklung einer eigenen Blockchain-Technologie
3.2.2 Kooperation mit einem bestehenden Unternehmen
3.3 Vorteile eines Blockchain basierten Zahlungsverkehrs
4 SWOT-Analyse zur Ableitung von Handlungsempfehlungen
4.1 Chancen und Stärken
4.2 Risiken und Schwächen
4.3 Ableitung von Handlungsempfehlungen
5 Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht, wie die Blockchain-Technologie den Zahlungsverkehr in Genossenschaftsbanken transformieren kann und welche spezifischen Chancen sowie Risiken damit verbunden sind. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Fokus, inwieweit eine Implementierung dieses Systems für Regionalbanken sinnvoll ist.
3.1.1 Kryptographische Hashfunktion
Wie bereits im Kapitel 2.2.3 erwähnt, werden die Datenblöcke in einer Blockchain mit einer Hashfunktion, die einen mathematischen Algorithmus auslöst, verbunden und verschlüsselt. Dadurch ist gewährleistet, dass Transaktionsdaten gespeichert und nachträglich nicht mehr verändert oder manipuliert werden können. Die kryptografische Hashfunktion bündelt dabei zwei wichtige Sicherheitseigenschaften: die Einwegfunktionseigenschaft und die Kollisionsresistenz. Der Begriff Einwegfunktionseigenschaft bedeutet, dass eine Rückkopplung von einem Ergebnis auf die ursprüngliche Aufgabe unmöglich ist. Daneben beinhaltet die Kollisionsresistenz, dass durch zwei unterschiedliche Aufgaben niemals das gleiche Ergebnis erzielt werden kann. Der SHA-256-Algorithmus beinhaltet diese beiden unabdingbaren Eigenschaften und wird daher in vielen Blockchains verwendet.
„Durch SHA256 kann also jegliche Information einzigartig und nicht rückrechenbar als Buchstaben-Zahlen-Kombination dargestellt werden.“ Nach heutigem Kenntnisstand über kryptografische Hashfunktionen scheint es mit dem SHA-256-Algorithmus nahezu unmöglich zu sein, dass sich durch zwei verschiedene Eingaben ein und derselbe Hash generiert. Nahezu unmöglich bedeutet, dass es zwar theoretisch möglich ist, jedoch mit den schnellsten und leistungsstärksten Rechnern vermutlich viele Jahre dauern würde.
Um diesen Sachverhalt zu veranschaulichen, wurde durch den Autor im ersten Schritt ein Satz in einen Hashgenerator mit der Hashmethode SHA-256 eingegeben. Dabei wurde ein 64-stelliger Hash generiert.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Digitalisierung für Banken ein und skizziert die Problematik sinkender Zinsüberschüsse sowie die Notwendigkeit, den Zahlungsverkehr als Ertragsquelle zu sichern.
2 Grundlagen des Zahlungsverkehrs: Das Kapitel erläutert die Funktionsweise und Rahmenbedingungen des bargeldlosen Zahlungsverkehrs sowie verschiedene traditionelle, moderne und innovative Methoden.
3 Blockchain basierter Zahlungsverkehr in einer Genossenschaftsbank: Dieses Kapitel behandelt die technischen Grundlagen der Blockchain und analysiert die Möglichkeiten der Integrierung in Genossenschaftsbanken unter Berücksichtigung von Ressourcen und Kooperationen.
4 SWOT-Analyse zur Ableitung von Handlungsempfehlungen: Es werden die internen Stärken und Schwächen der Bankengruppe sowie externe Chancen und Risiken analysiert, um konkrete Handlungsempfehlungen für die strategische Ausrichtung abzuleiten.
5 Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung zusammen und bewertet den aktuellen Reifegrad für eine Implementierung der Blockchain in Genossenschaftsbanken.
Blockchain, Zahlungsverkehr, Genossenschaftsbank, Digitalisierung, Ripple, Kryptowährung, FinTech, Transaktionskosten, Prozessoptimierung, SWOT-Analyse, Interoperabilität, Banken-IT, Datensicherheit, Innovation, SEPA.
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Herausforderungen, die sich für Genossenschaftsbanken durch die Integration der Blockchain-Technologie in den Zahlungsverkehr ergeben.
Die zentralen Felder umfassen die Grundlagen des aktuellen Zahlungsverkehrs, die technische Funktionsweise von Blockchains und eine strategische SWOT-Analyse für den genossenschaftlichen Bankensektor.
Das Ziel ist zu klären, wie die Blockchain den Zahlungsverkehr verändern kann und welche Chancen und Risiken eine solche Implementierung konkret für Genossenschaftsbanken mit sich bringt.
Der Autor nutzt eine Literaturanalyse sowie eine strategische SWOT-Analyse (Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats), um Handlungsempfehlungen fundiert abzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologischen Grundlagen (Hashfunktionen, Netzwerke, Konsensmechanismen), die Analyse von Implementierungshürden bei Genossenschaftsbanken und die Bewertung von Kooperationsmodellen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Blockchain, Zahlungsverkehr, Genossenschaftsbank, Ripple und Digitalisierung geprägt.
Die Arbeit führt hierzu insbesondere fehlende finanzielle und personelle Ressourcen sowie eine historisch gewachsene, komplexe Systemarchitektur an, die eine eigene technologische Neuentwicklung erschweren.
Der Autor untersucht das Ripple-Netzwerk als bevorzugte Kooperationsmöglichkeit, da dieses bereits auf Bankbedürfnisse zugeschnittene Lösungen wie Ripple Connect und API-Schnittstellen bereitstellt.
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