Fachbuch, 2008
66 Seiten
1 Einleitung
2 Allgemeine Betrachtung des Ozons
2.1 Struktur, Chemie und natürliches Vorkommen
2.2 Geschichte
2.3 Herstellung, Anwendungsgebiete und Messmethoden
2.4 Applikationsmöglichkeiten
3 Medizinische Wirkung und Anwendung von Ozon beim Menschen
3.1 Wirkungsweise von Ozon im menschlichen Organismus am Beispiel des Blutsystems
3.1.1 Die antibakterielle, viruzide und fungizide Wirkung von Ozon
3.2 Die angewandte Ozontherapie
3.3 Ausgewählte Indikationen der Ozontherapie
3.3.1 Viruserkrankungen am Beispiel von Herpes Zoster, EBV und Retroviren
3.3.2 Bakterielle Infektionen am Beispiel von Zystitis
3.3.3 Durchblutungsstörungen am Beispiel von Gangrän, Ulcus cruris und Makuladegeneration
3.3.4 Spezifische Lebererkrankungen
3.3.5 Erkrankungen der Lungen und Atemwege am Beispiel von Asthma
3.3.6 Herzerkrankungen am Beispiel der Angina pectoris
3.3.7 Ozon in der Krebstherapie
3.3.8 Ozontherapie im Leistungssport
4 Résumé
Anhang I – Weitere themenrelevante Informationen
I.I Interview mit Herrn Hübner
I.II Englischsprachiges Interview mit Herrn Dr. Çakir
I.III Zusätzliches Informationsmaterial
Anhang II
II.I Verzeichnis der verwendeten Quellen
II.I.I Literaturverzeichnis
II.I.II Tabellenverzeichnis
II.I.III Bildquellenverzeichnis
II.I.IV Sonstige Quellen
II.II Verzeichnis der Zeichen, Benennungen und Einheiten
II.III Glossar
Schlussgedanke
Ziel dieser Arbeit ist es, die medizinische Wirkung der Ozontherapie wissenschaftlich fundiert darzustellen, bestehende Vorurteile zu entkräften und den Nutzen der Methode bei verschiedenen Krankheitsbildern aufzuzeigen. Dabei wird insbesondere untersucht, wie Ozon zur Wiederherstellung gestörter Körperfunktionen beitragen kann.
3.1 Wirkungsweise von Ozon im menschlichen Organismus am Beispiel des Blutsystems
Ozon besitzt nicht nur eine schützende Wirkung in der Natur, sondern auch im menschlichen Körper. Nach ausführlichen Studien von weltweit international führenden Universitäten ist belegt, dass Ozon nachweislich allgemein viruzid, bakterizid und fungizid wirkt. Weiterhin ist bekannt, dass medizinisch angewendetes Ozon entzündungshemmende und durchblutungsfördernde Eigenschaften besitzt, sowie immunabwehrsteigernd bei niedrigen und immunsystemhemmend bei hohen Dosierungen wirkt.
Im lebenden Organismus konnten die Wechselwirkungen zwischen Ozon und den Bestandteilen des Blutes zwar bisher nur lückenhaft erforscht werden. Dennoch ist bekannt, dass Ozon mit den ungesättigten Fettsäuren der Phospholipidschicht von Zellmembranen reagiert. Vor allem bei parenteraler Anwendung erfolgt die Reaktion hierbei insbesondere mit den Zellmembranen der Erythrozyten. Wenn das Ozon mit dem in der sterilen klinischen Vakuumflasche befindlichen Blut vermengt wird, werden die ebenfalls darin vorhandenen Ozonmoleküle von den ungesättigten Fettsäuren angezogen. Die Ozonmoleküle greifen nun, chemisch gesehen, die Phospholipidschicht der Erythrozyten an. In der Folge kommt es zu einer teilweisen Spaltung der Phospholipidketten, was zu einer Instabilität der Zelle führt. Die Bruchstücke der gespaltenen Lipidketten erreichen als kurzlebige Peroxide durch die Kernporen das Zytoplasma der Erythrozyten. Da die Peroxide ein Selbstgift für die Zelle darstellen, werden diese zunächst gepuffert und schließlich abgebaut. Um den Abbau-Prozess anzuregen, wird ein oxidativer Stress ausgelöst. Um die Peroxide abbauen zu können, bedient sich die Zelle verschiedener Puffersysteme, wie Harnsäure, Vitamin A und C. Das aber wichtigste am Abbau der Peroxide beteiligte Puffersystem ist das Glutathionsystem.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die ökologische Bedeutung von Ozon und führt in dessen medizinische Anwendung sowie die damit verbundenen Kontroversen ein.
2 Allgemeine Betrachtung des Ozons: Dieses Kapitel behandelt die chemische Struktur, die Geschichte der Entdeckung sowie die verschiedenen technischen Herstellungs- und Messmethoden von Ozon.
3 Medizinische Wirkung und Anwendung von Ozon beim Menschen: Das Hauptkapitel erläutert die physiologischen Prozesse im Blut sowie die spezifische Anwendung der Ozontherapie bei diversen Indikationen von Infektionen bis zur Krebstherapie.
4 Résumé: Das Résumé fasst die Erkenntnisse zusammen, bewertet die Sicherheit der Methode und betont die Notwendigkeit einer breiteren Akzeptanz der Ozontherapie in der Medizin.
Ozontherapie, Medizin, Sauerstoff, Erythrozyten, Durchblutungsstörungen, Infektionen, viruzid, bakterizid, fungizid, Glutathionsystem, Naturheilkunde, Immunsystem, Prävention, Doping, Oxidativer Stress
Die Arbeit befasst sich mit der medizinischen Ozonanwendung, ihrer Wirkungsweise im menschlichen Körper sowie ihrer therapeutischen Bedeutung als komplementäre Behandlungsmethode.
Im Zentrum stehen die chemischen Grundlagen, die Geschichte, die verschiedenen Applikationstechniken und die klinische Anwendung bei diversen Krankheitsbildern.
Das Ziel ist die sachliche Aufklärung über die Ozontherapie, um Vorurteile abzubauen und den Nutzen dieser Methode bei der Behandlung von Volkskrankheiten zu belegen.
Die Arbeit nutzt eine umfassende Literaturrecherche, Studienauswertungen sowie Experteninterviews mit Herstellern und Anwendern von Ozongeräten.
Der Hauptteil analysiert die Reaktionen des Blutes auf Ozon, die immunmodulatorische Wirkung und beschreibt spezifische Therapieabläufe bei Erkrankungen wie Zystitis, Asthma und Herzleiden.
Wichtige Begriffe sind Ozontherapie, medizinische Wirkungsweise, Sauerstoffanreicherung, Immunsystem und komplementäre Heilverfahren.
Ozon fungiert als unterstützende Maßnahme, um die Vitalität des Patienten zu stärken, das Immunsystem zu modulieren und die Lebensqualität während konventioneller Behandlungen wie der Chemotherapie zu verbessern.
Die Ozontherapie dient der Wiederherstellung physiologischer Normalfunktionen und der Sauerstoffversorgung, während Doping darauf abzielt, die sportliche Leistungsfähigkeit künstlich über das natürliche Niveau zu heben.
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