Diplomarbeit, 2007
123 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Vorgehensweise
2. Aktuelle und zukünftige Entwicklungen im Bereich der Medien
3. Das Konzept der integrierten Kommunikation
3.1 Definition und Begriffsabgrenzung
3.2 Verhaltenswissenschaftliche Grundlagen
3.3 Die Dimensionen der integrierten Kommunikation
3.4 Zielsetzung des Konzepts
3.5 Formen der integrierten Kommunikation
3.6 Ebenen der integrierten Kommunikation
3.7 Push-, Pull-, und interne Kommunikation
3.8 Grundsätzliche Problembereiche
3.9 Integrierte Kommunikation in der Praxis
4. Neue Kommunikationsinstrumente
4.1 Der Begriff Kommunikationsinstrument
4.2 Das neue Spektrum der Instrumente
4.3 Exemplarische Instrumente in einer veränderten Medienwelt
4.3.1 Mobile Marketing
4.3.2 Viral Marketing
4.3.3 Sonderwerbeformen im TV
4.3.4 Kommunikationsformen im Web 2.0
5. Integrierter Einsatz von Kommunikationsinstrumenten
5.1 Interinstrumenteller Vergleich und Funktionsanalyse
5.2 Beziehungen zwischen Kommunikationsinstrumenten
5.2.1 Durchführung einer Cross-Impact-Analyse
5.2.2 Empirische Erhebung eines Portfolios
5.3 Erfolgsfaktor Kommunikationsmix
5.4 Mediamix-Strategien
5.5 Herausforderung bei der Integration neuer Instrumente
6. Selektion von Kommunikationskanälen
6.1 Channel Planning als neue Disziplin
6.2 Markenkontaktmanagement
6.3 „The Big Idea“ als Selektionsmethode
6.4 Ausblick: „Communications Space Race“
7. Praxisbeispiele: Integrierte Kampagnen aus der Automobilbranche
7.1 Hintergrundinformationen zur Branche
7.2 Interaktive Community zum Opel Tigra
7.3 Stern TV-Kooperation – 25 Jahre Audi Quattro
7.4 Der 1er BMW auf dem mobilen Endgerät
7.5 Virale Effekte bei der A-Klassen Kampagne
7.6 Verbesserungsbedarf bei KIA
7.7 Fazit
8. Schlussbetrachtung
8.1 Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse
8.2 Handlungsempfehlungen für Unternehmen
8.3 Fazit
Die Arbeit untersucht, wie das Konzept der integrierten Kommunikation dazu beitragen kann, die Herausforderungen einer sich wandelnden Medienlandschaft zu bewältigen und wie ein koordinierter Einsatz neuartiger Kommunikationsinstrumente in vernetzten Kampagnen gelingen kann.
4.3.1 Mobile Marketing
Seit ein paar Jahren sind Mobiltelefone das am weitesten verbreitete Kommunikationsmedium in Deutschland. Ca. 55 Millionen TV-Geräten stehen mittlerweile über 71 Millionen Handys gegenüber. Mobiltelefone haben für Ihre Besitzer eine hohe Bedeutung im Alltag, sie werden als allgegenwärtiger Begleiter gesehen, der Sicherheit vermittelt und eine soziale Funktion einnimmt. Unter Mobile Marketing versteht man Kommunikations- und Transaktionsmaßnahmen, bei denen man die Zielgruppen über mobile Endgeräte erreicht. Unter dieses Begriffsverständnis fällt nicht nur Push-Kommunikation wie z.B. Werbe-SMS sondern auch Pull-Konzepte, bei denen die Zielgruppe selbst aktiv werden muss, z.B. bei Gewinnspielen, News-Angeboten oder Downloads von Videos und Coupons.
1. Einführung: Darstellung der veränderten Medienlandschaft und der Herausforderungen für die Kommunikationsarbeit in Unternehmen sowie Erläuterung des deduktiven Ansatzes der Arbeit.
2. Aktuelle und zukünftige Entwicklungen im Bereich der Medien: Analyse des Wandels von klassischen Medien hin zu interaktiven Dialogmedien und der zunehmenden Mediennutzungsdauer durch neue Technologien.
3. Das Konzept der integrierten Kommunikation: Definition und theoretische Grundlagen der integrierten Kommunikation sowie Untersuchung ihrer Dimensionen, Ebenen und grundlegenden Problembereiche.
4. Neue Kommunikationsinstrumente: Vorstellung neuer Instrumente der Marktkommunikation wie Mobile Marketing, Viral Marketing, Sonderwerbeformen im TV und Web 2.0 Formen mit Fokus auf deren Entwicklung und Erfolgsfaktoren.
5. Integrierter Einsatz von Kommunikationsinstrumenten: Vergleich der Instrumente mittels einer Cross-Impact-Analyse und Bewertung von deren Beziehungen sowie Identifikation von Erfolgsfaktoren im Kommunikationsmix.
6. Selektion von Kommunikationskanälen: Diskussion von Methoden wie Channel Planning und Markenkontaktmanagement sowie der „Big Idea“ als Selektionsmethode im Kontext des „Communications Space Race“.
7. Praxisbeispiele: Integrierte Kampagnen aus der Automobilbranche: Analyse konkreter Kampagnenbeispiele von Opel, Audi, BMW, Mercedes und KIA zur Veranschaulichung der theoretischen Ansätze.
8. Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse und Ableitung genereller Handlungsempfehlungen für Unternehmen zur erfolgreichen Gestaltung integrierter Kommunikationsarbeit.
Integrierte Kommunikation, Medienwandel, Marketing-Kommunikation, Mobile Marketing, Viral Marketing, Web 2.0, Channel Planning, Markenkontaktmanagement, Kampagnenplanung, Cross-Impact-Analyse, Automobilbranche, Unternehmenskommunikation, Dialogmarketing, Interaktivität, Synergieeffekte.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Anwendung des Konzepts der integrierten Kommunikation unter den erschwerten Bedingungen einer sich rasant wandelnden, medialen Umwelt.
Die zentralen Themen umfassen den Wandel der Medienlandschaft, theoretische Grundlagen integrierter Kommunikation, neue Instrumente wie Mobile- und Viral-Marketing sowie Ansätze zur strategischen Auswahl und Koordination von Kommunikationskanälen.
Ziel ist es zu untersuchen, wie durch einen koordinierten Einsatz klassischer und neuartiger Kommunikationsinstrumente synergetische Wirkungen erzielt und Herausforderungen der Medienkonvergenz gemeistert werden können.
Die Arbeit basiert auf einem deduktiven Ansatz. Sie kombiniert theoretische Erläuterungen mit einer empirischen Expertenbefragung zur Eignung neuer Instrumente sowie der Analyse von Praxisbeispielen aus der Automobilbranche.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung neuer Instrumente (Kapitel 4), Methoden zu deren integriertem Einsatz und Erfolgsmessung (Kapitel 5), Ansätze zur Selektion von Kommunikationskanälen (Kapitel 6) sowie die Evaluation anhand von Fallbeispielen aus der Automobilindustrie (Kapitel 7).
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Integrierte Kommunikation, Medienwandel, Channel Planning, Markenkontaktmanagement und interaktive Medien beschreiben.
Die Automobilbranche wurde gewählt, da sie zu den werbeintensivsten Branchen zählt, ein breites Medienspektrum nutzt und eine hohe Experimentierfreude bei der Implementierung innovativer Kommunikationsformen zeigt.
Die „Big Idea“ dient als kreatives Ausgangsgerüst, das medienneutral ist. Sie soll sicherstellen, dass Kommunikationsbotschaften über alle Kanäle hinweg konsistent umgesetzt werden, anstatt sich primär auf die reine Selektion von Einzeldisziplinen zu konzentrieren.
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