Diplomarbeit, 2008
199 Seiten, Note: 1,0
1 Fragestellung
2 Schultyp Heilstättenschule
2.1 Stellenwert der Heilstättenschule innerhalb der Heilpädagogik
2.2 Allgemeine Hinführung
2.3 Definition
2.4 Konzepte der Heilstättenschule
2.4.1 Allgemeines
2.4.2 Historischer Hintergrund
2.4.3 Gesetzliche Grundlagen
2.4.4 Organisation und Unterrichtsformen
2.4.5 Aufgaben und Ziele
2.4.5.1 Schulischer Aspekt
2.4.5.2 Heilpädagogischer Aspekt
2.4.6 HeilstättenlehrerInnen-Ausbildung
2.4.7 Standorte
2.4.8 Interdisziplinäre Zusammenarbeit
2.5 Zusammenfassung und Ausblick
3 Schülerberatung
3.1 Beratung
3.1.1 Definition
3.1.2 Ziele
3.1.3 Beratungskompetenz
3.1.4 Beratungsgespräch
3.1.5 Pädagogische vs. psychologische Beratung
3.1.6 Abgrenzung zur Therapie
3.1.7 Praktische Aspekte der Beratung
3.1.8 Beratung an Heilstättenschulen
3.2 Konzepte der Schülerberatung
3.2.1 Grundsatzerlass
3.2.2 Aufgaben und Ziele
3.2.3 Gesetzliche Grundlagen
3.2.4 Organisation
3.2.5 Zusammenarbeit mit Beratungsdiensten
3.2.6 Qualifikation, Aus- und Weiterbildung
3.2.7 Fachliche Betreuung und Schulaufsicht
3.2.8 Spezielle Situationen an Heilstättenschulen
3.3 Aufgaben und Wahrnehmung der unterschiedlichen Rollen
3.3.1 Rolle als LehrerIn
3.3.2 Rolle als BeraterIn
3.4 Zusammenfassung und Schlussfolgerung
4 Subjektive Theorien der SchülerberaterInnen an Heilstättenschulen und ihre Rolle
4.1 Konstrukt „Das Selbstverständnis der Rolle als SchülerberaterIn an Heilstättenschulen“
4.2 Teilkonstrukte
4.2.1 Förderliche/hemmende Aspekte in der Schülerberatung
4.2.2 Schullaufbahnberatung
4.2.3 Abgrenzung der Beratung / Grenzziehung zwischen Beratung und Therapie (Rollenkonflikt)
4.2.4 Koordination der einzelnen Berufsgruppen und deren Funktion im Hinblick auf fließende Kommunikation
4.3 Rollenkonflikt
4.4 Ansatz der Subjektiven Theorien
4.4.1 Subjektive Theorien
4.4.2 Dialog-Konsens-Verfahren
4.4.3 Interview
4.4.4 Strukturlegemethode
4.5 Zusammenfassung
5 Hypothesen
6 Methoden
6.1 Untersuchungspersonen
6.2 Beschreibung der Durchführung / Untersuchungsbedingungen
6.2.1 Voruntersuchung
6.2.2 Interviews
6.2.3 Strukturlegetechnik
6.2.3.1 Operatorenkonzept
6.2.3.2 Vorstrukturieren
6.2.3.3 Identifizierung der Elemente
6.2.3.4 Rating der Elemente
6.2.3.5 Legen des Strukturbildes
6.2.4 Inhaltsanalyse
7 Ergebnisse
7.1 Ergebnisse zur Hypothese 1
7.2 Ergebnisse zur Hypothese 2
7.3 Ergebnisse zur Hypothese 3
7.4 Ergebnisse zur Hypothese 4
7.5 Ergebnisse zur Hypothese 5
7.6 Ergebnisse zur Hypothese 6
8 Diskussion
8.1 Allgemeine Diskussion der Ergebnisse
8.2 Resümee
8.3 Prognose
8.4 Fazit
Die Arbeit untersucht das Selbstverständnis der Rolle von SchülerberaterInnen an Heilstättenschulen anhand von Subjektiven Theorien. Die zentrale Forschungsfrage zielt darauf ab, ob die Schülerberatung an diesem spezifischen Schultyp notwendig ist und welche förderlichen oder hemmenden Aspekte die BeraterInnen in ihrer Arbeit wahrnehmen.
2.4.4 Organisation und Unterrichtsformen
Die Organisation und Unterrichtsform ist von Heilstättenschule zu Heilstättenschule, von Land zu Land und natürlich auch von Krankheitsbild zu Krankheitsbild unterschiedlich. Die Organisation und Unterrichtsformen unterscheiden sich aufgrund anderer gesetzlicher Bestimmungen und organisatorischer Möglichkeiten in der Bundesrepublik Deutschland von denen in Österreich. Um einen Einblick in das System Heilstättenschule zu bekommen, wird dies anhand der Heilstättenschule Salzburg erläutert. Die Heilstättenschule Salzburg wird als eigenständige Schule geführt. Mit Stand Schuljahr 2007/08 gibt es 9 Klassen.
Diese sind an den folgenden Standorten aufgeteilt:
• Heilstättenschule Salzburg inkl. Direktion: SALK – Landeskrankenhaus – Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde
• Heilstättenschule Salzburg – Institut für Heilpädagogik
• Heilstättenschule Salzburg an der Christian-Doppler-Klinik – Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
• Heilstättenschule Salzburg im Kinderspital Schwarzach
1 Fragestellung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz der Schülerberatung an Heilstättenschulen und stellt das Forschungsziel unter Verwendung des Konzepts der Subjektiven Theorie dar.
2 Schultyp Heilstättenschule: Dieses Kapitel definiert den Schultyp, diskutiert dessen Stellenwert in der Heilpädagogik sowie Konzepte, gesetzliche Rahmenbedingungen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit.
3 Schülerberatung: Hier werden Definitionen, Ziele und Methoden der Beratung sowie deren spezifische Anwendung und organisationale Einbettung im schulischen Kontext dargelegt.
4 Subjektive Theorien der SchülerberaterInnen an Heilstättenschulen und ihre Rolle: Dieser Abschnitt beschreibt das Konstrukt des Selbstverständnisses der BeraterInnen und führt die methodischen Ansätze der Untersuchung ein.
5 Hypothesen: Basierend auf den theoretischen Überlegungen werden hier Hypothesen zu den untersuchten Teilkonstrukten aufgestellt.
6 Methoden: Dieser Teil beschreibt das Forschungsdesign, die Untersuchungspersonen und das zweistufige Erhebungsverfahren (Interviews und Strukturlegetechnik).
7 Ergebnisse: Die gewonnenen Erkenntnisse werden hier nach Hypothesen gegliedert ausgewertet und diskutiert.
8 Diskussion: Abschließend werden die Ergebnisse kritisch interpretiert, eine Prognose zur Entwicklung der Heilstättenschulen gegeben und ein Fazit gezogen.
Schülerberatung, Heilstättenschule, HeilstättenlehrerIn, Subjektive Theorie, halbstandardisiertes Interview, Dialog-Konsens-Verfahren, Struktur-Lege-Methode, Schullaufbahnberatung, Rollenkonflikt, Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Krankenpädagogik, Sonderpädagogik, Beratungskompetenz, Integration, Psychosomatik.
Die Arbeit untersucht das Selbstverständnis der Rolle von SchülerberaterInnen an Heilstättenschulen und deren Bedeutung in einem speziellen pädagogischen und klinischen Umfeld.
Die Schwerpunkte liegen auf der Organisation des Unterrichts an Heilstättenschulen, der Beratungskompetenz von LehrerInnen, der Schullaufbahnberatung und der Abgrenzung von Beratung zu therapeutischen Tätigkeiten.
Ziel ist es, die Notwendigkeit und Funktion der Schülerberatung an Heilstättenschulen durch die Erfassung der subjektiven Theorien der beteiligten BeraterInnen zu verdeutlichen und zu stärken.
Es wird ein qualitativer Ansatz verfolgt, der auf dem Forschungsprogramm „Subjektive Theorien“ basiert, inklusive halbstandardisierter Interviews und der Struktur-Lege-Methode.
Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen der Heilstättenpädagogik, Konzepte der Schülerberatung sowie die methodische Durchführung der Studie und die Auswertung der erhobenen Daten.
Zentrale Begriffe sind Heilstättenschule, Schülerberatung, Subjektive Theorie, Struktur-Lege-Methode und interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Die Beratung muss hier zwingend das medizinische Umfeld, kurzfristige Liegezeiten und die Schnittstelle zwischen Herkunftsschule und Klinik berücksichtigen, was eine hohe interdisziplinäre Flexibilität erfordert.
Da die BeraterInnen gleichzeitig LehrerInnen sind, besteht oft eine Gefahr der Rollenvermischung, weshalb eine klare Kompetenzaufteilung und professionelle Abgrenzung zur Therapie für den Erfolg der Beratung essenziell sind.
Die Heilstättenschulen sollten sich zu Beratungszentren weiterentwickeln, da der Bedarf an koordinierter Unterstützung für kranke Schüler in ihrem gesamten schulischen Umfeld zunimmt.
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