Masterarbeit, 2020
102 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Physikalische Betrachtung des Temperaturbegriffs
2.1 Kinetische Gastheorie
2.2 Aggregatzustände
3. Design Thinking
4. Karl Popper – Logik der Forschung
5. Vergleich Design Thinking mit Logik der Forschung
6. Stadtwetter und Stadtklima – Projekt der Physikdidaktik an der XYschule
7. Entwicklung der Fragestellung
8. Erste Beobachtung der XYschule und Feedback Capture Grid
9. Interview for Empathy
9.1 Interview mit Student A
9.2 Interview mit Student B
9.3 Interview mit Lehrer A
10. Feldforschung an der XYschule in Köln
11. Personae Prototypes
11.1 Persona Prototype 1: Lena
11.2 Persona Prototype 2: Moritz
11.3 Persona Prototype 3: Marco
12. Ideen generieren
12.1 Why-How Laddering
13. Entwicklung des Prototyps
14. Hypothesen
15. Einführung der Temperatur und der Messgeräte an der XYschule
16. Temperaturstation
17. Evaluation und Auswertung
17.1 Teilnehmende Beobachtung
17.2 Fragebogen
17.3 Auswertung des Fragebogens
17.3.1 Selbsteinschätzung
17.3.2 Einschätzung der Stationen
17.3.3 Verständnisfragen
17.4 Feedback der betreuenden LuL
17.5 Feedback der Personae Prototypes
17.5.1 Lena
17.5.2 Moritz
17.5.3 Marco
18. Reflexion der Auswertung
19. Fazit und Ausblick
20. Bullet Points
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den physikalischen Temperaturbegriff mittels eines einfachen Teilchenmodells für Schülerinnen und Schüler verständlich zu machen. Dabei wird untersucht, wie durch die Methoden Design Thinking (DT) und Design Based Research (DBR) Unterrichtsdesigns entwickelt werden können, die Fehlvorstellungen minimieren und die Neugier der Lernenden fördern.
1. Einleitung
Im Rahmen der Physikdidaktik der Universität zu Köln wurde im November und Dezember 2019 an der XYschule in Köln ein Projekt zu Wetter und Klima in der Stadt durchgeführt, bei dem durch eigenständiges Experimentieren und der Selbstaneignung physikalischer Sachverhalte Neugier der Schülerinnen und Schüler (im Folgenden mit SuS abgekürzt) an der Physik geweckt werden sollte. Bereits der amerikanische Gründervater und naturwissenschaftsbegeisterte Erfinder Benjamin Franklin sagte: „Erzähle es mir und ich vergesse es. Bringe es mir bei und ich merke es mir. Lass mich machen und ich lerne“ (zitiert in Müller, 2015). Dieser Idee vom immersiven und praxisorientierten Lernen folgend, sollten auch hier die SuS für einen langfristigen Lernerfolg autonom tätig sein und experimentieren.
Für eine möglichst effektiven Unterrichtsplanung habe ich mit den Methoden Design Thinking und Design Based Research einige Stationen zum physikalischen Begriff der Temperatur in einem einfachen Teilchenmodell vorbereitet und durchgeführt. Dabei wurden zunächst Studenten der Universität zu Köln interviewt, die ein ähnliches Projekt schon durchgeführt hatten, sowie ein Physiklehrer der XYschule, um auf die Bedürfnisse der Durchführenden und Betreuenden, aber besonders der SuS einzugehen. Vor Beginn des Projekts besuchte ich zweimal zur Hospitation die Schule, um mich mit dem Umfeld vertraut zu machen und erste Feldforschungen zu betreiben. So hatte ich beim zweiten Besuch den SuS einen Empathie Prototyp vorgestellt, der im Rahmen des Projekts weiterentwickelt wurde.
1. Einleitung: Vorstellung des Projekts zur Förderung der Neugier an Physik durch eigenständiges Experimentieren an einer Schule in Köln sowie Erläuterung der angewandten Methoden.
2. Physikalische Betrachtung des Temperaturbegriffs: Definition der Temperatur als Grundgröße und Erläuterung der kinetischen Gastheorie und der Aggregatzustände.
3. Design Thinking: Einführung in die Design Thinking-Methode als problemorientierte Herangehensweise zur Unterrichtsplanung.
4. Karl Popper – Logik der Forschung: Darstellung des Falsifikationismus und dessen Bedeutung für wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung.
5. Vergleich Design Thinking mit Logik der Forschung: Gegenüberstellung von iterativem Design Thinking und dem wissenschaftstheoretischen Konzept der ständigen Überprüfung nach Popper.
6. Stadtwetter und Stadtklima – Projekt der Physikdidaktik an der XYschule: Detaillierte Beschreibung des Schulprojekts, der Zielgruppe und der didaktischen Rahmenbedingungen.
7. Entwicklung der Fragestellung: Herleitung der zentralen Forschungsfrage zur Vermittlung des Teilchenmodells.
8. Erste Beobachtung der XYschule und Feedback Capture Grid: Analyse der Schulumgebung und Anwendung des Feedback Capture Grids zur Strukturierung von Beobachtungen.
9. Interview for Empathy: Durchführung und Auswertung von Experteninterviews zur Vorbereitung des Unterrichts.
10. Feldforschung an der XYschule in Köln: Analyse der Interessen der Schülerinnen und Schüler am Thema Wetter und Klima.
11. Personae Prototypes: Erstellung fiktiver Profile von Schülern zur besseren Berücksichtigung individueller Bedürfnisse.
12. Ideen generieren: Beschreibung des Brainstorming-Prozesses zur Entwicklung geeigneter Experimente.
13. Entwicklung des Prototyps: Schrittweise Konstruktion eines physischen Modells zur Veranschaulichung von Teilchenbewegungen.
14. Hypothesen: Formulierung von Annahmen zur Wirksamkeit der gewählten Methode für das Unterrichtsdesign.
15. Einführung der Temperatur und der Messgeräte an der XYschule: Darstellung der ersten Unterrichtsstunde zur Einführung von Thermometern.
16. Temperaturstation: Detaillierte Beschreibung der Stationen zum Thema Temperatur im Teilchenmodell.
17. Evaluation und Auswertung: Analyse der Ergebnisse aus teilnehmender Beobachtung und Schülerbefragungen.
18. Reflexion der Auswertung: Kritische Würdigung der Forschungsmethodik und der erreichten Lernziele.
19. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung des Unterrichtsdesigns und Anregungen für zukünftige Entwicklungen.
20. Bullet Points: Übersichtliche Zusammenfassung der Kernaussagen der Masterarbeit.
Design Thinking, Physikdidaktik, Temperaturbegriff, Teilchenmodell, Design Based Research, Falsifikationismus, Karl Popper, Schülerinteressen, Personae Prototypes, Feldforschung, Unterrichtsentwurf, Experimentieren, Lernförderung, Temperaturmessung, Schulpraxis
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Erprobung eines Unterrichtsdesigns für den Physikunterricht, das den Temperaturbegriff mithilfe eines einfachen Teilchenmodells erklärt.
Die zentralen Felder umfassen die physikalische Thermodynamik, die Didaktik des selbstständigen Experimentierens sowie wissenschaftstheoretische Konzepte von Karl Popper.
Das primäre Ziel ist es, ein Unterrichtsdesign zu entwickeln, das Fehlvorstellungen von Schülern beim Verständnis des Teilchenmodells minimiert und gleichzeitig die Begeisterung für naturwissenschaftliche Themen fördert.
Es werden Ansätze des Design Thinking (DT) und des Design Based Research (DBR) genutzt, um durch iterative Prozesse und Nutzerfokussierung (Schülerinnen und Schüler) passgenaue Lernszenarien zu gestalten.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Konzepte, die Durchführung einer Experten-Feldforschung, die Entwicklung von Prototypen zur Teilchenbewegung sowie die praktische Erprobung und Evaluation in einem schulischen Umfeld.
Schlüsselbegriffe sind Design Thinking, Teilchenmodell, Physikdidaktik, Falsifikationismus und Schülermotivation.
Der Prototyp dient dazu, die abstrakte mikroskopische Teilchenbewegung in eine greifbare, visuelle Form zu übersetzen, damit Schülerinnen und Schüler ein intuitives Verständnis für Bewegungsdynamik bei unterschiedlichen Temperaturen entwickeln können.
Die Personae helfen dabei, die Schülerschaft nicht als homogene Masse zu betrachten, sondern individuelle Lernbedürfnisse, Stärken und Herausforderungen gezielt in die Planung der Unterrichtsstationen einzubeziehen.
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