Bachelorarbeit, 2014
42 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Unternehmensvorstellung
1.1.1 Deutsche Telekom AG
1.1.2 Deutsche Telekom Kundenservice GmbH
1.1.3 Querschnittsbereiche im Segment Deutschland
1.1.4 Group Headquarters & Group Services
1.2 Problemstellung und Zielsetzung
2 Analyse des Projektes
2.1 Projektdefinition und Projektvorstellung
2.1.1 Der Begriff Projekt
2.1.2 Der Begriff Projektmanagement
2.1.3 Vorstellung und Abgleich des Projektes
2.2 Zeitlicher Projektablauf
2.2.1 Projektstart und Projektübergabe
2.2.2 Projektstart und Projektübergabe in der Praxis
3 Organisation des Projektes
3.1 Projektorganisation
3.1.1 Formen der Projektorganisation
3.1.2 Form des Reorganisationsprojektes
3.2 Projektteilnehmer
3.2.1 Projektrollen und Projektteam
3.2.2 Rollenverteilung im Reorganisationsprojekt
3.3 Projektziele
3.3.1 Definition der Projektziele
3.3.2 Zielvorgabe beim Reorganisationsvorhaben
4 Führung des Projektes
4.1 Analyse des Projektleiters
4.1.1 Kompetenzen des Projektleiters
4.1.2 Führungsstil des Projektleiters
4.1.3 Kompetenzen und Führungsstil des Projektleiters im Reorganisationsprojekt
4.2 Analyse der Projektbeteiligten
4.2.1 Stakeholderanalyse
4.2.2 Expertenbefragungen
4.2.3 Risikoanalyse
5 Schlussfolgerungen
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Herausforderungen bei der Anwendung theoretischer Projektmanagementgrundsätze innerhalb einer komplexen, bereichsübergreifenden Projektumgebung am Beispiel eines konkreten Reorganisationsprojektes. Ziel ist es, Einflussfaktoren auf den Projektfortschritt zu identifizieren und Hilfestellungen für zukünftige ähnliche Vorhaben zu erarbeiten.
2.2.1 Projektstart und Projektübergabe
Ein Projekt soll einen definierten Anfang und Abschluss vorweisen, mit einem klar erkennbaren Muster. Eine triviale theoretische Definition, welche jedoch in der Praxis oftmals missachtet wird. Nicht selten beginnt ein Projekt bereits diffus und endet dementsprechend.
Ein offizieller Projektstart kann erst erwirkt werden, wenn alle Kriterien der Projektdefinition, wie in Kapitel 2.1.1 beschrieben, erfüllt sind. Zusätzlich helfen bereits einige klar definierten Regeln für einen optimalen Projektstart und dessen Verlauf.7 Im Folgenden werden die Regeln zusammengefasst und aufs Wesentliche konzentriert wiedergegeben.
Regel 1: Der Projektauftraggeber ist die Unternehmensleitung.
Regel 2: Der Auftraggeber ernennt den Projektleiter und stellt diesen von allen anderen Aufgaben frei.
Regel 3: Der Projektleiter erhält den Projektauftrag mit exakter Aufgabenbeschreibung und deutlich definierten Projektzielen.
Regel 4: Der Projektleiter erhält einen Projektrahmenplan mit Vorstellungen bezüglich Terminen, Kosten und Ressourcen.
Regel 5: Der Projektstart erfolgt in einem Meeting, an dem der Projektleiter, seine Projektmitarbeiter und die beteiligten Bereiche teilnehmen. Erstmalig werden die Aufgaben der Teilnehmer besprochen.8
Nur durch die Verinnerlichung und Verfolgung oben genannter Regeln kann ein Unternehmen einen konfliktfreien, beziehungsweise problemlosen, Start eines eingeleiteten Projektes gewährleisten. Bei großen Unternehmen stellt sich gelegentlich in der Praxis heraus, dass nicht alle Projektregeln eingehalten werden. Die Regeln sind zwar bekannt, jedoch können diese aufgrund von strukturellen Unternehmenszuständen nicht konsequent angewendet werden. Das Reorganisationsvorhaben der DTKS ist diesen Zuständen ebenfalls ausgesetzt, worauf im folgenden Unterkapitel näher eingegangen wird.
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt das untersuchte Unternehmen, die Rahmenbedingungen sowie die Zielsetzung und Abgrenzung der Bachelorthesis dar.
2 Analyse des Projektes: Es erfolgt eine theoretische und praktische Auseinandersetzung mit der Projektdefinition sowie dem zeitlichen Ablauf und der Einordnung des Vorhabens.
3 Organisation des Projektes: Dieser Teil behandelt die Projektorganisation, die Rollenverteilung der Teilnehmer und die Definition der Projektziele im Reorganisationskontext.
4 Führung des Projektes: Hier werden die Kompetenzen und der Führungsstil des Projektleiters sowie die Analyse der beteiligten Stakeholder und deren Einfluss auf den Projektverlauf detailliert untersucht.
5 Schlussfolgerungen: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse der verschiedenen Analysen zusammen und leitet Handlungshilfen für zukünftige Reorganisationsprojekte ab.
Projektmanagement, Reorganisationsprojekt, Deutsche Telekom AG, Projektorganisation, Einfluss-Projektorganisation, Stakeholderanalyse, Projektleiter, Führungskompetenz, Konfliktmanagement, Ressourcenallokation, Zieldefinition, Veränderungsprozess, Unternehmenskultur, Projektstillstand, Praxisübertragung.
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen bei der Anwendung von Projektmanagement-Methoden in einem realen, bereichsübergreifenden Reorganisationsprojekt bei der Deutschen Telekom AG.
Die Schwerpunkte liegen auf Projektorganisation, Führungsstilen, Kompetenzanforderungen an Projektleiter, Stakeholder-Management und der erfolgreichen Zielfindung in komplexen Unternehmensstrukturen.
Das Ziel ist es, Einflussfaktoren bei Reorganisationsprojekten zu verstehen und eine Hilfestellung abzuleiten, wie Projektmanagement in politisch sensiblen und gesellschaftsübergreifenden Umgebungen effizient gestaltet werden kann.
Die Autorin kombiniert eine theoretische Fundierung durch Literaturrecherche mit einem Praxistransfer, bei dem ein systematischer Abgleich von Theorie und Praxis (durch Expertenbefragungen und Projektanalyse) erfolgt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Projektanalyse (Definition, Ablauf), die Untersuchung der Projektorganisation, die Analyse der Führungssituation und Stakeholder-Interviews inklusive einer Risikoanalyse.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Projektmanagement, Reorganisation, Stakeholder-Zufriedenheit, Projektstillstand und bereichsübergreifende Zusammenarbeit.
Der Stillstand resultierte primär aus fehlenden, interessenskonformen Zielen, da die Interessen der betroffenen Gesellschaften (insbesondere der Telekom Training) zu Beginn des Vorhabens unzureichend berücksichtigt wurden.
Die TT ist eine wesentliche Stakeholderin, die aufgrund ihrer zentralen Rolle bei der Ressourcenallokation stark von der Reorganisation betroffen ist, jedoch erst spät oder gar nicht in die initiale Zielfindung einbezogen wurde.
Es wird empfohlen, der Stakeholder-Zufriedenheit eine deutlich höhere Priorität einzuräumen und interessenskonforme Zielfindungen frühzeitig auf Managementebene zu etablieren, um präventiv gegen Konflikte zu wirken.
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