Diplomarbeit, 2008
191 Seiten, Note: 1,7
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Besteuerung grenzüberschreitender Funktionsverlagerungen im Wandel. Das Ziel der Arbeit ist es, die Auswirkungen der Neuregelungen und der Entwicklungen im Zusammenhang mit Funktionsverlagerungen auf die Besteuerung zu analysieren. Die Arbeit befasst sich mit den steuerlichen, zivilrechtlichen und verfassungsrechtlichen Aspekten der Funktionsverlagerung.
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung in das Thema und erläutert die Relevanz der Funktionsverlagerungen in der heutigen Zeit. Kapitel 2 definiert den Begriff der Funktionsverlagerung und beleuchtet die Motive, die Unternehmen zu einer Verlagerung ihrer Funktionen bewegen. Im dritten Kapitel werden die steuerlichen Folgen von Funktionsverlagerungen im Einheitsunternehmen und im internationalen Konzern untersucht. Das vierte Kapitel widmet sich den Neuregelungen im Zusammenhang mit Funktionsverlagerungen, die durch das Unternehmensteuerreformgesetz 2008 und die Funktionsverlagerungsverordnung eingeführt wurden. Schließlich werden im fünften Kapitel die verfassungs- und europarechtlichen Bedenken gegen die Neuregelungen beleuchtet.
Funktionsverlagerung, Besteuerung, Unternehmensteuerreformgesetz 2008, Funktionsverlagerungsverordnung, Verrechnungspreise, Fremdvergleichsgrundsatz, OECD-MA, internationaler Konzern, Einheitsunternehmen, Betriebsstätte, Verdeckte Gewinnausschüttung, Verdeckte Einlage, EG-Recht, Verfassungsrecht.
Eine Funktionsverlagerung liegt vor, wenn ein Unternehmen betriebliche Aufgaben (z. B. Logistik oder Forschung) mitsamt den dazugehörigen Chancen und Risiken ins Ausland überträgt.
Mit der Reform wurde die Funktionsverlagerung als neuer Geschäftsvorfall in § 1 AStG kodifiziert, um die Besteuerung in Deutschland geschaffener Werte sicherzustellen.
Ein Transferpaket fasst die verlagerte Funktion und die damit verbundenen Wirtschaftsgüter und Vorteile als Bewertungseinheit zusammen, anstatt sie nur einzeln zu bewerten.
Wenn keine Marktpreise vergleichbarer Dritter existieren, wird ein Einigungsbereich zwischen einem fiktiven Käufer und Verkäufer ermittelt, um einen fairen Verrechnungspreis festzulegen.
Ja, die Arbeit thematisiert Bedenken hinsichtlich der Normenhierarchie und der Vereinbarkeit mit europarechtlichen Grundsätzen der Niederlassungsfreiheit.
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