Bachelorarbeit, 2020
69 Seiten, Note: 1.3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1 Hinleitung zur und Relevanz der Thematik
1.2 Fragestellung
1.2.1 Methodische Vorgehensweise und Aufbau und Struktur der Arbeit
2. Begriffsdefinitionen
2.1 Digitalisierung
2.2 Web 2.0
2.3 Social Media
2.4 Marketing Mix
3. SMM als Marketing-Instrument im modernen Marketingmix
3.1. Produkt
3.1.1 Produktpolitik im digitalen Wandel
3.2 Platz
3.2.1 Distributionspolitik im digitalen Wandel
3.3 Preis
3.3.1 Kontrahierungsmix im digitalen Wandel
3.4 Promotion
3.4.1 Kommunikationsmix im digitalen Wandel
3.5 AIDA-Formel
3.6 Die Veränderung der Kommunikationspolitik durch Social Media
3.6.1 Ziele von Social Media Marketing
4. Social Media Marketing Instrumente im Vergleich zu klassischen online Marketing Aktivitäten
4.1 Traditionelles Online Marketing
4.1.1 SEO & SEA
4.1.2 Affiliate Marketing
4.1.3 E-Mail-Marketing
4.1.4 Mobile Marketing
4.2 SMM-Instrumente
4.2.1 Weblogs
4.2.2 Micro-Blogging
4.2.3 Media-Sharing-Plattformen
4.2.4 Soziale Netzwerke
5. SMM in Unternehmen
5.1 Chancen und Vorteile von SMM in der Unternehmenskommunikation
5.1 Risiken und Herausforderungen von SMM in der Unternehmenskommunikation
5.3 Fallbeispiel – Berliner Verkehrsbetriebe #weilwirdichlieben
6. Fazit
6.1 Veränderung der AIDA-Formel
6.2 Die Zukunft von SMM mit Handlungsempfehlung
Diese Arbeit untersucht den Einfluss des Social Media Marketings auf den modernen Kommunikationsmix von Unternehmen und beantwortet die zentrale Fragestellung, wie soziale Medien die Unternehmenskommunikation nachhaltig verändern. Durch die systematische Analyse von Marketingtheorien und den Vergleich klassischer Online-Marketing-Instrumente mit Social-Media-Ansätzen wird aufgezeigt, wie Unternehmen diesen Wandel erfolgreich für sich nutzen können.
3.6.1 Ziele von Social Media Marketing
Auch die Absicht der Kommunikation hat sich durch den potenzierten Einsatz von Social Media Marketing drastisch verändert. Klassische Marketing-Kommunikation zielt darauf ab, eine Nachricht an die zuvor festgelegte Zielgruppe spezifisch zu überbringen. Dahingegen steht bei der Kommunikation durch Soziale Medien der Beziehungsaufbau zum Kunden im Mittelpunkt. (vgl. Drury, 2008, pp. 274-277) Eine Verkaufsabsicht und die daraus resultierende Umsatzsteigerung tritt hierbei zunehmend in den Hintergrund. Durch eine zielgerichtete Pflege der Kundenbeziehung versuchen die Unternehmen, einen Kunden langfristig zu binden und daraus einen erhöhten Gewinn zu erzielen. (vgl. Holzapfel & Holzapfel, 2012) Die Ziele des SMM von Unternehmen in Deutschland wurden von einer Studie von bitkom erfasst und können wie folgt definiert werden (vgl. bitkom, 2018):
Steigerung des Bekanntheitsgrades von Marke, Angebot oder des Unternehmens: Im Vergleich mit den Vorjahreszahlen ist die Steigerung des Bekanntheitsgrades von 87% auf 83% gesunken. Dennoch spiegelt die sog. „Brand Awareness“ die prägnanteste Rolle bei den Zielen der Kommunikation durch SMM. Die Beziehung zu Marke und Unternehmen spielt demnach, neben dem Gebrauch, werblichen Impulsen und auch dem POS, also dem Ort eines Warenangebots aus Sicht des Händlers, die größte Rolle. (vgl. Kenning, et al., 2018) Das Markenerlebnis rückt in den Mittelpunkt. Durch einen aktiven, authentischen und ehrlichen Austausch zwischen Konsumenten und Unternehmen, kann idealerweise eine Interessensteigerung und eine positive Markenreputation hervorgebracht werden. Ein strategischer Austausch kann durch die hohe dynamische Kraft von Social Media schnell zu einer viralen Online-Mundpropaganda führen, bspw. wenn Konsumenten Beiträge des Unternehmens unter sich verbreiten. Dies erzeugt ein authentisches Unternehmensbild und stärkt das Interesse an Produkt, Marke oder Unternehmen und bildet einen so genannten „Social Proof“ – das Unternehmen gilt also als besonders vertrauenswürdig.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Digitalisierung und den Wandel der Unternehmenskommunikation ein und stellt die zentrale Fragestellung sowie die methodische Vorgehensweise vor.
2. Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe wie Digitalisierung, Web 2.0, Social Media und der Marketing-Mix definiert und theoretisch eingeordnet.
3. SMM als Marketing-Instrument im modernen Marketingmix: Hier wird der traditionelle Marketing-Mix (die vier Ps) hinsichtlich der Auswirkungen des digitalen Wandels untersucht und die Relevanz des Social Media Marketings (SMM) analysiert.
4. Social Media Marketing Instrumente im Vergleich zu klassischen online Marketing Aktivitäten: Dieses Kapitel stellt traditionelle Online-Marketing-Methoden (SEO, SEA, Affiliate, E-Mail, Mobile) den modernen SMM-Instrumenten (Weblogs, Twitter, Media-Sharing, soziale Netzwerke) gegenüber.
5. SMM in Unternehmen: Dieses Kapitel behandelt die strategische Implementierung von SMM, beleuchtet Chancen und Risiken und analysiert das Fallbeispiel der Berliner Verkehrsbetriebe.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die notwendige Weiterentwicklung der AIDA-Formel zu ASIDAS und gibt einen Ausblick auf die Zukunft von SMM.
Social Media Marketing, Digitalisierung, Web 2.0, Marketing-Mix, Unternehmenskommunikation, AIDA-Formel, ASIDAS, Online-Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Branding, Kundenbeziehung, User-Generated Content, Content-Marketing, Berliner Verkehrsbetriebe, Strategisches Management.
Die Arbeit untersucht den transformativen Einfluss von Social Media auf die Unternehmenskommunikation und wie Unternehmen ihre Strategien an den digitalen Wandel anpassen können.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Digitalisierung und des Web 2.0, die Anpassung der klassischen Marketing-Instrumente, der Vergleich klassischer Online-Werbung mit Social-Media-Strategien sowie die praktische Analyse von Chancen und Risiken.
Die primäre Forschungsfrage lautet: „Wie verändert Social Media den Kommunikationsmix von Unternehmen?“ Ziel ist es, diese Veränderung systematisch zu beleuchten und Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer deduktiven Methodik, die systematische Literaturrecherche mit einem qualitativen, didaktischen Fallbeispiel kombiniert.
Der Hauptteil analysiert, wie sich das Marketing-Modell der vier Ps durch die Digitalisierung verändert, vergleicht klassische Instrumente wie SEO und E-Mail-Marketing mit SMM-Plattformen und erörtert die strategischen Implikationen für die Unternehmenskommunikation.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Social Media Marketing, Digitalisierung, Unternehmenskommunikation, Customer Journey und Strategisches Marketing charakterisiert.
Die AIDA-Formel wird als veraltet eingestuft, da sie die komplexe, vernetzte "Customer Journey" im digitalen Zeitalter nur unzureichend abbildet; daher wird die Weiterentwicklung zur ASIDAS-Formel vorgeschlagen.
Das Fallbeispiel der Berliner Verkehrsbetriebe dient als Paradebeispiel für einen erfolgreichen Imagewandel, bei dem durch den authentischen und strategischen Einsatz von Social Media ein drohender "Shitstorm" erfolgreich umgekehrt wurde.
Die DSGVO stellt ein signifikantes rechtliches Risiko dar, da sie Unternehmen dazu verpflichtet, persönliche Daten von Individuen nach strengen Kriterien zu verarbeiten, was eine sorgfältige Planung der SMM-Strategie unumgänglich macht.
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