Examensarbeit, 2008
97 Seiten, Note: 1,7
Die Masterarbeit untersucht die Bedeutung von Bewegungserziehung für die Mobilitätsbildung im Anfangsunterricht der Grundschule. Sie zielt darauf ab, die motorischen Defizite der heutigen Kindergeneration im Kontext der Verkehrserziehung zu beleuchten und die Bedeutung von psychomotorischen Fähigkeiten für die Entwicklung von Mobilitätskompetenz zu verdeutlichen.
Die Einleitung befasst sich mit dem aktuellen Stand der Debatte über die motorischen Defizite von Kindern und deren Bedeutung im Kontext von Verkehrserziehung. Sie beleuchtet die Herausforderungen, die traditionelle Verkehrserziehung im Anfangsunterricht der Grundschule mit sich bringt und die Notwendigkeit einer stärker auf Bewegung fokussierten Mobilitätsbildung.
Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der kindlichen Entwicklung und den spezifischen Bedürfnissen von Kindern im Kindesalter. Es beleuchtet sowohl die psychische als auch die motorische Entwicklung und deren Bedeutung für die Verkehrsteilnahme.
Das dritte Kapitel widmet sich dem Thema Bewegungserziehung und Psychomotorik im Anfangsunterricht. Es geht auf die Bedeutung von Bewegungserziehung für die allgemeine Entwicklung von Kindern sowie die spezifischen Möglichkeiten und Herausforderungen der Psychomotorik im schulischen Kontext ein.
Das vierte Kapitel untersucht die komplexen Zusammenhänge zwischen Sport und Verkehrspädagogik. Es betrachtet die Rolle von Bewegung und Bewegungserfahrungen im Hinblick auf die Entwicklung von Verkehrssicherheit und Mobilitätskompetenz.
Das fünfte Kapitel analysiert das Verhalten von Kindern als Verkehrsteilnehmer. Es beleuchtet typische Erlebens- und Verhaltensweisen, die Leistungsvoraussetzungen von Kindern im Verkehr und die besonderen Herausforderungen beim Radfahren lernen.
Das sechste Kapitel beschreibt die empirische Untersuchung der Arbeit, die in zwei ersten Klassen durchgeführt wurde. Es stellt die Forschungsfrage, die Hypothesen, das Untersuchungsdesign und die eingesetzten Messinstrumente vor.
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Themen der Mobilitätsbildung, der Verkehrserziehung und der psychomotorischen Entwicklung von Kindern. Zu den wichtigsten Schlüsselbegriffen gehören Bewegungserziehung, Psychomotorik, Mobilitätskompetenz, Verkehrssicherheit, motorische Fähigkeiten, koordinative Fähigkeiten, Radfahren, Kinderunfälle, Grundschule und Anfangsunterricht.
Traditionelle Verkehrserziehung fokussiert auf Anpassung und Regeln, während Mobilitätsbildung die psychomotorische Handlungsfähigkeit und selbstständige Teilhabe in den Mittelpunkt stellt.
Veränderte Lebensbedingungen und mangelnde Bewegungsräume führen zu Defiziten, die sich negativ auf die Sicherheit im Straßenverkehr auswirken können.
Psychomotorik fördert die koordinativen Fähigkeiten, die eine Grundvoraussetzung für sicheres Radfahren und die Einschätzung von Verkehrssituationen sind.
Die Arbeit untersucht die Leistungsvoraussetzungen und zeigt, dass viele Kinder in diesem Alter psychomotorisch noch stark gefordert sind, was spezielles Training erfordert.
Es soll die motorische Leistungsfähigkeit im Schulsport so steigern, dass Kinder kompetenter und sicherer am Straßenverkehr teilnehmen können.
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