Bachelorarbeit, 2019
56 Seiten, Note: 1,00
1 Einleitung
2 Stress
2.1 Begriffsbestimmung des Stresses
2.2 Stressoren und ihre Wirkung auf den Körper
2.3 Stressoren im Polizeiberuf
2.4 Strategien im Umgang mit Stress
3 Sucht
3.1 Begriffsbestimmung der Sucht/Abhängigkeit
3.1.1 Physische Abhängigkeit
3.1.2 Psychische Abhängigkeit
3.1.3 Wirkung von Nikotin
3.2 Rauchen
3.2.1 Begriffsbestimmung des Rauchens
3.2.2 Verbreitung und Entwicklung
3.2.3 Gesundheitliche Folgen
3.2.4 Rauchen im polizeilichen Kontext
3.2.5 Der Zusammenhang zwischen Stress und Rauchen
3.3 Empirische Fragestellung und Forschungsannahmen
4 Beschreibung der Methode
4.1 Stichprobe
4.2 Instrumente
4.3 Durchführung
4.4 Statistische Verfahren
5 Beschreibung der Ergebnisse
5.1 Erste Forschungsannahme
5.2 Zweite Forschungsannahme
5.3 Dritte Forschungsannahme
6 Diskussion der Ergebnisse
6.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
6.2 Beurteilung der Ergebnisse
6.3 Limitationen der Studie
6.4 Weitere Forschungsmöglichkeiten
6.5 Implikationen für die Polizei
7 Fazit
Die Arbeit untersucht das Rauchverhalten von Kommissaranwärterinnen und -anwärtern der Berliner Polizei im Kontext von Stresserleben und polizeilicher Arbeit. Das primäre Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen beruflicher Belastung und Tabakkonsum sowie die Einstellungen gegenüber dem Rauchen innerhalb der Polizei zu analysieren.
3.2.4 Rauchen im polizeilichen Kontext
Im polizeilichen Kontext treten, wie in Kapitel 2.3 erklärt, administrative und operative Stressoren auf. Diese Stressoren können sowohl akut als auch langfristig erscheinen. Wichtig ist hierbei der richtige Umgang mit den auftretenden Stressoren, um die körperliche Gesundheit aufrechtzuerhalten. Das Rauchen einer Zigarette nimmt nicht viel Zeit in Anspruch und hat durch das enthaltene Nikotin ein hohes Suchtpotenzial. Zu verharmlosen sind jedoch nicht die vielen gesundheitlichen Risiken sowohl für den Rauchenden selbst als auch für die Kolleginnen und Kollegen sowie Bürgerinnen und Bürger, die den Zigarettenrauch einatmen. Polizeikräfte haben eine Vorbildfunktion in der Öffentlichkeit. Vor allem für Kinder und Jugendliche sind sie oft Leitpersonen. Zudem stehen sie regelmäßig im Blick der Öffentlichkeit sowie der Medien.
Das Auftreten der Polizeikräfte in der Öffentlichkeit prägt das Image der Polizei. Ein gutes Image der Polizei ist elementar, da dadurch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung gestärkt und durch die vermehrte Anzeigenerstattung die polizeiliche Arbeit erleichtert wird (Hermanutz & Weigle, 2017). Aus diesem Grund ist es erforderlich, dass sich Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte in der Öffentlichkeit vorbildlich verhalten. Fraglich ist jedoch, ob das Rauchen in der Öffentlichkeit besonders für Kinder und Jugendliche, ein gutes Beispiel darstellt. Zudem könnte das Bild einer rauchenden Polizeikraft die Polizei als faul und untätig erscheinen lassen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Stresses im Polizeiberuf und dessen Zusammenhang mit dem weltweit verbreiteten Rauchen ein.
2 Stress: Dieses Kapitel definiert Stress, erläutert Stressoren im Allgemeinen sowie spezifisch im polizeilichen Kontext und stellt verschiedene Bewältigungsstrategien vor.
3 Sucht: Hier werden die Grundlagen von Sucht und Abhängigkeit, die Wirkung von Nikotin sowie die Bedeutung des Rauchens im polizeilichen Umfeld theoretisch aufgearbeitet.
4 Beschreibung der Methode: Dieses Kapitel erläutert das Forschungsdesign, die Stichprobenzusammensetzung sowie die eingesetzten quantitativen Instrumente der Online-Befragung.
5 Beschreibung der Ergebnisse: Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung werden hier anhand der drei aufgestellten Forschungsannahmen präsentiert und statistisch ausgewertet.
6 Diskussion der Ergebnisse: Die zentralen Befunde werden in diesem Kapitel interpretiert, kritisch gewürdigt und durch Implikationen für die Polizeipraxis ergänzt.
7 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen in der Berliner Polizei.
Polizei, Stress, Rauchen, Sucht, Nikotin, Stressbewältigung, Prävention, Kommissaranwärter, Tabakkonsum, Abhängigkeit, psychische Belastung, Betriebliche Gesundheitsförderung, Berliner Polizei, Stressoren, Gesundheitsrisiken.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Arbeitsbelastung bei Polizeianwärtern der Berliner Polizei und deren Rauchverhalten als eine Form der Stressbewältigung.
Die Schwerpunkte liegen auf der Stresstheorie im polizeilichen Dienst, den Mechanismen der Nikotinabhängigkeit und der Analyse von Einstellungsunterschieden innerhalb der Beamtenschaft.
Das Ziel ist es, zu klären, ob die polizeiliche Arbeit das Rauchverhalten der Anwärter beeinflusst und wie sich das Stressempfinden auf diesen Konsum auswirkt.
Der Autor führt eine quantitative Querschnittsstudie mittels eines Online-Fragebogens bei Anwärtern des Wintersemesters 2016 der HWR Berlin durch.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung von Stress und Sucht, gefolgt von einer detaillierten Beschreibung der Methodik und einer statistischen Auswertung der Daten.
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Stress, Rauchen, Polizeidienst, Sucht und Stressbewältigung definieren.
Der Test dient zur validen Erfassung des Grades der körperlichen Abhängigkeit, um eine differenzierte Analyse des Rauchverhaltens der Probanden zu ermöglichen.
Der Autor schlussfolgert, dass die Polizei stärker in die Präventionsarbeit investieren sollte, um gesündere Bewältigungsstrategien für ihre Einsatzkräfte zu fördern.
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