Bachelorarbeit, 2020
52 Seiten, Note: 2,3
2. Einleitung
3. Digitalisierung
3.1. Theorie der Digitalisierung nach Janzik
3.2. Theorie der Digitalisierung nach Bendel
3.3. Digitale Revolution
3.4. Industrie 4.0
4. Bewerbungsprozesse und Bewerbungsverfahren
4.1. Begriffsdeutung
4.2. Unterscheidung Interner und Externer Bewerbungsprozesse
4.3. Methodische Unterscheidung von anwendbaren Verfahren
4.4. Methodische Unterscheidung bei kleinen Unternehmen
4.5. Methodische Unterscheidung bei großen Unternehmen
5. Zusammenführung von Digitalisierung und Bewerbungsprozessen
6. Wissenschaftliche Umfrage
6.1. Analyse der aufgestellten Fragen
6.2. Analyse der Antworten
6.3. Erkenntnisgewinn der Umfrage
7. Exkurs: Bewerbungsverfahren während der Corona-Krise
8. Gesamtfazit
Diese Arbeit untersucht, welche Potenziale die fortschreitende Digitalisierung für die Optimierung moderner Bewerbungsprozesse und -verfahren bietet. Im Fokus steht dabei die Analyse, wie Unternehmen digitale Werkzeuge einsetzen, um den Einstellungsprozess effizienter zu gestalten, und welche Herausforderungen dabei entstehen.
3.3. Digitale Revolution
Mit der digitalen Revolution ist jegliche digitale Entwicklung gemeint, egal ob im privaten Haushalt, Beruf oder der Alltägliche Freizeitaktivität. Folglich einige Beispiele der digitalen Revolution: Bankkassierer: Im Laufe der Jahre sind in den deutschen Banken immer mehr die Bankkassierer verschwunden. Zum Teil haben Banken heute schon außer in den Geldautomaten kein Geld mehr vor Ort zur Verfügung, sodass die Kunden gezwungen sind, sich ihr Geld am Geldautomaten zu besorgen. Die Bankkassierer, die heute durch die Empfangsangestellten ersetzt wurden, stehen nur noch für Fragen zur Verfügung. Beispielsweise hat hier die Deutsche Bahn AG noch weitergehend gehandelt und an vereinzelten Bahnhöfen die Reisezentren durch Videokabinen ersetzt, wo die Kunden mit einem Kundenberater in einem Art Video-Callcenter verbunden werden und kein persönlicher Kontakt mehr besteht.
Kassierer im Einzelhandel: Die Errichtung von SB-Kassen im Supermarkt ist heute nicht mehr wegzudenken. Allerdings sind dafür auch die Kassierer an den Kassen überflüssig geworden. Bereits viele Supermärkte nutzen diese personalsparenden SB-Kassen, da hier max. 1-2 Mitarbeiter die Kassenvorgänge an bis zu 12 Kassenterminals überwachen und bei Problemen einschreiten können.
Rezeptionisten: Bereits in den USA und den Vereinigten Emiraten gibt es Hotels, die keine Rezeption mehr haben, in dem Sinne, wie es jedermann bekannt ist. Hier wird, ähnlich wie beim Fliegen, selbst per Handy eingecheckt und das Handy dient dabei als Zimmerschlüssel. In diesem Zug sind Rezeptionisten nicht mehr nötig.
Reiseverkehrskaufleute: Nach einer Statistik von Data Journalistin Frauke Suhr buchen genauso viele Personen ihre Urlaubsreise über das Internet, wie Personen im Reisebüro. Dies ergab eine Umfrage im Jahr 2019. Folglich ist zu erwarten, dass in Zukunft noch mehr Personen über das Internet, anstatt im Reisebüro buchen werden.
2. Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage und der drei aufgestellten Hypothesen hinsichtlich der Optimierungspotenziale von Bewerbungsprozessen durch Digitalisierung.
3. Digitalisierung: Definition der Grundlagen durch die Theorien von Janzik und Bendel sowie Einordnung der Digitalen Revolution und Industrie 4.0.
4. Bewerbungsprozesse und Bewerbungsverfahren: Erläuterung der Abläufe von Bewerbungsverfahren sowie eine methodische Gegenüberstellung von internen und externen Prozessen.
5. Zusammenführung von Digitalisierung und Bewerbungsprozessen: Analyse der Synergien zwischen digitalen Technologien und Recruiting, inklusive des Einsatzes von Social Media und Chatbots.
6. Wissenschaftliche Umfrage: Durchführung und Auswertung einer empirischen Studie bei 47 Unternehmen zum Status quo ihrer Bewerbungspraxis.
7. Exkurs: Bewerbungsverfahren während der Corona-Krise: Simulation der veränderten Rahmenbedingungen bei Bewerbungen unter Pandemiebedingungen am Beispiel der X-GmbH.
8. Gesamtfazit: Kritische Zusammenfassung der Ergebnisse und Bestätigung der Hypothesen sowie Ausblick auf die zukünftige Entwicklung voll digitaler Prozesse.
Digitalisierung, Bewerbungsprozesse, Personalgewinnung, Recruiting, Online-Bewerbung, Industrie 4.0, Bewerbermanagement, Digitale Revolution, Experteninterviews, Einstellungsverfahren, Assessment-Center, Stellenanzeigen, Online-Test, Social Media Recruiting, Bewerbungsportal
Die Arbeit befasst sich mit der Transformation moderner Bewerbungsprozesse unter dem Einfluss der fortschreitenden Digitalisierung.
Die zentralen Felder sind die Definition der Digitalisierung, die verschiedenen Methoden der Personalgewinnung und deren praktische Anwendung in Unternehmen unterschiedlicher Größe.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, welche Möglichkeiten die Digitalisierung bietet, um den Ablauf von Bewerbungsverfahren effizienter und strukturierter zu gestalten.
Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung mit einer empirischen Umfrage bei Unternehmen, ergänzt durch fiktive Fallbeispiele zur Veranschaulichung.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Analyse der Bewerbungsverfahren, deren Digitalisierung, die Auswertung einer eigenen Umfrage sowie einen Exkurs zu Bewerbungsverfahren in der Corona-Krise.
Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, Bewerbungsmanagement, Recruiting-Strategien, Online-Plattformen und die Effizienzsteigerung im Einstellungsprozess.
Kleine Unternehmen bevorzugen laut der Arbeit eher direkte, einfachere Wege, während große Unternehmen aufgrund ihrer Ressourcen häufiger komplexe Tools wie Online-Tests oder Assessment-Center einsetzen.
Die Pandemie fungierte als Beschleuniger für digitale Bewerbungsprozesse, indem sie Unternehmen zwang, auf rein virtuelle Formate wie Videointerviews umzustellen.
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