Bachelorarbeit, 2012
39 Seiten, Note: 1.6
1. Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Point of Sale
2.1 POS: Definition
2.2 Der Homo oeconomicus ist tot
2.3 Die emotionale Bedeutung des POS
2.4 POS als unterschätztes Werbemedium
2.5 Kulturelle Aspekte am POS
2.6 Kundenzufriedenheit als kritischer Erfolgsfaktor
2.7 Verkaufsraum und dessen Wirkung am POS
2.8 Der Wahrnehmungsprozess
2.9 Emotionen und Verkaufsprozess
2.10 Beispiele der erfolgreichen Umsetzung des POS-Marketings
3. Priming-Effekte
3.1 Definition von Priming-Effekten
3.2 Primingarten
3.2.1 Semantisches Priming
3.2.2 Affektives Priming
3.2.3 Prozedurales Priming
3.3 Ankerung als eine Form von Priming-Effekt
3.4 Erkenntnisse und Implikationen für das POS-Marketing
4. Fazit
Die Arbeit analysiert die Erlebniswelt am Point of Sale (POS) und deren Einfluss auf das Konsumentenverhalten, mit dem Ziel, Erfolgspotenziale im Verkaufsraum aufzudecken und Strategien für eine effektivere Kundenansprache durch Erkenntnisse aus Psychologie und Neurowissenschaften abzuleiten.
3.4 Erkenntnisse und Implikationen für das POS-Marketing
Es lässt sich aus der Definition von Priming und Primingarten schließen, dass dieses Feld der menschlichen Psychologie offenbar ein immenses Potenzial und Zusatznutzen für die Qualitätsverbesserung der Erlebnisse, Gestaltung und Produktinnovation am POS in sich birgt. Dabei deckten die Priming-Effekte eine weitere Möglichkeit auf, den POS bzw. die Marke erfolgreicher zu machen.
Ein markantes Experiment, durchgeführt von John Bargh, Psychologe an der amerikanischen Universität Yale und Experte auf dem Gebiet Priming, beweist die Überredbarkeit der Menschen bezüglich der Meinung über einen bestimmten Sachverhalt: er „befragte (…) wahllos wartende Passagiere auf einem Flughafen. Eine Hälfte der Befragten sollte sich an den besten Jugendfreund erinnern, die andere Hälfte an einen unliebsamen Arbeitskollegen. Ohne dass es die Probanden bemerkten, waren sie damit bereits manipuliert. Diejenigen, die an den Freund dachten, stimmten überwiegend einer Teilnahme an einem weiteren Test zu. Die andere Hälfte lehnte dies überwiegend ab. Der Gedanke an einen Freund ließ die erste Hälfte kooperativ sein, weil mit ihm positive Assoziationen (wie Hilfe, Freundschaft) unbewusst in das Arbeitsgedächtnis geladen wurden. Bei der anderen Hälfte kam es zur Aversion aufgrund negativer erlebter Emotionen (Feind). Die Probanden selbst wiesen diese Erklärung entschieden zurück.“
1. Einleitung: Beschreibt die steigende Bedeutung des POS als Vertriebswerkzeug und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Optimierung des Konsumentenverhaltens durch psychologische Erkenntnisse.
2. Point of Sale: Analysiert den POS als emotionale Erlebniswelt, widerlegt das Konzept des rein rationalen Konsumenten und beleuchtet Faktoren wie Wahrnehmung, Kundenzufriedenheit und kulturelle Einflüsse.
3. Priming-Effekte: Erläutert die theoretischen Grundlagen und Arten des Primings sowie die Ankerheuristik als Werkzeug zur unbewussten Beeinflussung von Kaufentscheidungen im Verkaufsraum.
4. Fazit: Führt die Erkenntnisse zusammen und unterstreicht, dass die unbewusste Steuerung durch Priming-Effekte eine wesentliche Rolle im modernen Marketing spielt und Unternehmen gezielt nutzen sollten.
Point of Sale, Konsumentenverhalten, Priming-Effekte, Neuromarketing, Verkaufsatmosphäre, Wahrnehmungsprozess, Emotionen, Ankerheuristik, Kundenbindung, Shopper Research, Implicit Association Test, Markenkommunikation, Verkaufsraumgestaltung.
Die Arbeit untersucht, wie psychologische Prinzipien, insbesondere Priming-Effekte, am Point of Sale genutzt werden können, um das Konsumentenverhalten positiv zu beeinflussen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Gestaltung von Verkaufsräumen, der Rolle von Emotionen und der psychologischen Beeinflussung durch unterschwellige Reize (Priming).
Das Ziel ist es, Erfolgspotenziale im Verkaufsraum aufzudecken, um diesen für Kunden attraktiver und für Unternehmen gewinnbringender zu gestalten.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Analyse aktueller verhaltenspsychologischer und neurowissenschaftlicher Studien basiert.
Im Hauptteil werden der Wandel des POS vom reinen Ort der Warenveräußerung zum Markenerlebnis, die Mechanismen der menschlichen Wahrnehmung und die praktische Anwendung von Priming-Effekten detailliert diskutiert.
Zu den Kernbegriffen gehören Point of Sale, Priming-Effekte, Neuromarketing, unbewusste Verhaltenssteuerung und Kundenzufriedenheit.
Walmart nutzt Instrumente wie das "Bright Ideas Event Program" (Sampling), das durch die Anfassbarkeit von Produkten und eine "Fixierfunktion" beim Kunden Vertrauen aufbaut und gezielt Kaufimpulse setzt.
Metaphern repräsentieren die tief liegenden Bedürfnisse von Kunden. Wer die Bildsprache und Metaphern der Konsumenten versteht, kann das Unbewusste gezielter ansprechen und Markenbotschaften effektiver kommunizieren.
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