Examensarbeit, 2007
95 Seiten, Note: 2,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Literaturgeschichte, Epochen
Die Arbeit untersucht die Darstellung von Rollenbildern im realistischen Mädchenroman der 1980er Jahre am Beispiel der „Gretchen Sackmeier“-Trilogie von Christine Nöstlinger. Ziel ist es, die Veränderungen in den Familienstrukturen und Geschlechterrollen im Kontext der gesellschaftlichen Entwicklungen der 1980er Jahre aufzuzeigen und zu analysieren, wie diese in der Mädchenliteratur der Zeit reflektiert werden. Die Arbeit beleuchtet dabei die komplexen Identitätsfindungsprozesse von jungen Mädchen in einer Zeit des Wandels und der sich neu definierenden Geschlechterrollen.
Die Einleitung beleuchtet den Forschungsstand und führt in das Thema der Arbeit ein. Im ersten Kapitel werden die theoretischen Grundlagen erläutert, wobei der Realismus in der Jugendliteratur und die Entwicklung der Mädchenliteratur im Vordergrund stehen. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den Rollenbildern im Mädchenroman der 1980er Jahre, wobei familiale Strukturen und die Rolle der Protagonistin im Mittelpunkt stehen. Das dritte Kapitel analysiert die Realisierung dieser Rollenbilder in der „Gretchen Sackmeier“-Trilogie, indem es die Familienverhältnisse und außerfamilialen Beziehungen der Protagonistin genauer betrachtet.
Mädchenroman, realistische Jugendliteratur, Christine Nöstlinger, „Gretchen Sackmeier“-Trilogie, Rollenbilder, Familienstrukturen, Geschlechterrollen, Emanzipation, Identitätsfindung, 1980er Jahre.
Die Trilogie von Christine Nöstlinger gilt als Paradebeispiel für den realistischen Mädchenroman der 1980er Jahre und spiegelt die gesellschaftlichen Umbrüche dieser Zeit wider.
Die Zeit war geprägt von einer Entpolarisierung der Geschlechterrollen. Starre Traditionen lösten sich auf, und Individuen mussten ihre Identität und Lebensform aktiver selbst gestalten.
Die Arbeit untersucht das Rollenbild der Mutter im Spannungsfeld zwischen emanzipatorischen Forderungen und realen Alltagsbelastungen der 80er Jahre.
Es markiert einen Paradigmenwechsel weg von heilen Welten (Idyllen) hin zur Darstellung realer Probleme, familiärer Konflikte und gesellschaftlicher Realitäten.
Die Arbeit analysiert auch Körperbilder, weibliche Sexualität, Mädchenfreundschaften und die Identitätsfindung der Protagonistin.
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