Bachelorarbeit, 2020
28 Seiten, Note: 1,00
1 Einleitung
2 Fragestellung
3 Methoden
4 Quellen
5 Begriffsklärungen
5.1 Der Begriff „Hermeneutik“
5.2 Der Begriff „Konflikt“
5.3 Konfliktmediation
5.4 Aufgaben der Konfliktmediation
5.5 Grundvoraussetzungen der Konfliktmediation
5.6 Der Konfliktmediationsprozess
6 Auswahl der Ansätze und Theorien
6.1 KULT-Modell
7 Beantwortung der Forschungsfrage
7.1 Didaktisches Konzept zur Konfliktmediation in der Schule
7.2 Erste Einheit – Konflikt und Konfliktmanagement
7.2.1 Einführung in das Thema und organisatorische Grundlagen
7.2.2 Eruierung des Vorwissens durch die Clustering-Methode
7.2.3 Theoretischer Input zum Thema Konflikt und Konfliktmediation
7.2.4 Festigung des Wissens durch ein Rollenspiel
7.2.5 Auflockerung der Theorie durch ein kurzes Gruppenspiel
7.2.6 Abschluss und schriftliches Festhalten der ersten Einheit
7.3 Zweite Einheit – Bewältigung eines Konfliktes
7.3.1 Wiederholung der letzten Einheit
7.3.2 Vorstellung des KULT-Modells
7.3.3 Das KULT-Modell
7.3.4 Erkundung des neuen Inhaltes mittels der Fünf-Schritt-Lesemethode
7.3.5 Wiederholung der Konfliktmediation mit Hilfe von Menti
7.3.6 Der Prozess der Konfliktmediation
7.3.7 Ausarbeitung der Konfliktmediation anhand eines praktischen Beispiels
7.3.8 Phase der Klärung
7.3.9 Phase der Ursache
7.3.10 Phase der Lösung
7.3.11 Phase des Transfers
7.3.12 Präsentation der Ergebnisse vor der Großgruppe
7.4 Dritte Einheit – Zusammenfassung und Evaluation der ersten beiden Einheiten
7.4.1 Zusammenfassung der Konfliktmediation anhand einer Talkshow
7.4.2 Evaluierung der Ausbildung
8 Ergebnisse
9 Diskussion der Ergebnisse
10 Resümee
Die Arbeit untersucht die Professionalisierung von Lehrkräften bei der Bewältigung von Konfliktgesprächen mit Schülern im Alter von zehn bis vierzehn Jahren. Ziel ist die Entwicklung eines didaktisch-pädagogischen Konzepts, das auf dem KULT-Modell basiert, um Lehrkräften die notwendigen Kompetenzen für eine erfolgreiche Konfliktmediation zu vermitteln.
6.1 KULT-Modell
Eine Möglichkeit der Konfliktmediation lässt sich im Rahmen des sogenannten KULT-Modells beschreiben. Diese Methode setzt aus vier Vorgängen zusammen, die zu einer erfolgreichen Konfliktbewältigung führen sollen. Die Namen der jeweiligen Phasen setzen sich aus den Anfangsbuchstaben des Wortes „KULT“ zusammen. Das „K“ steht in diesem Zusammenhang für „Klärung“. Im Vordergrund steht hier die Beschreibung des Konfliktes. Um dies zu ermöglichen, ist es wichtig, sich einen guten Überblick zu verschaffen. Das „U“ steht in diesem Kontext für die „Ursache“. Es wird versucht herauszufinden, worauf sich der Konflikt zurückführen lässt und die vorliegende Situation zu analysieren. Das „L“ steht für die „Lösung“. Hier stehen verschiedene Lösungsansätze, welche die Konfliktsituation entspannen sollen, im Fokus. Das „T“ steht für den „Transfer“. Dabei geht es primär um die Sicherstellung, dass die in den vorherigen Vorgängen erarbeiteten Lösungsansätze in der Praxis umgesetzt werden.
Das KULT-Modell soll als grundlegender Ansatz der vorliegenden Arbeit dienen. Durch ein in Folge entwickeltes didaktisch-pädagogisches Konzept soll dieses Modell durch weitere Ansätze ergänzt und somit optimiert werden. Im Unterschied zu fehlenden didaktischen Komponenten in der Konfliktmediation liefert dieses Modell ein umfassendes pädagogisch-didaktisches Konzept (vgl. Rögner, 2020).
1 Einleitung: Die Arbeit erläutert die Relevanz von Konfliktmediation im schulischen Alltag und stellt den Aufbau des didaktischen Konzepts vor.
2 Fragestellung: Das Kapitel definiert das Forschungsinteresse an der Professionalisierung von Lehrkräften bei Konfliktgesprächen mit 10- bis 14-jährigen Schülern.
3 Methoden: Hier wird das Vorgehen zur Beantwortung der Forschungsfrage durch die Entwicklung eines didaktisch-pädagogischen Konzepts beschrieben.
4 Quellen: Das Kapitel gibt einen Überblick über die herangezogene Fachliteratur zur Hermeneutik und Konfliktmediation.
5 Begriffsklärungen: Es werden grundlegende Termini wie Hermeneutik, Konflikt und Konfliktmediation für das Verständnis der Arbeit definiert.
6 Auswahl der Ansätze und Theorien: Das KULT-Modell wird als zentraler theoretischer Rahmen für die Konfliktbewältigung vorgestellt.
7 Beantwortung der Forschungsfrage: Dieser Kernbereich beschreibt das didaktische Konzept der Ausbildung in drei Einheiten, von den theoretischen Grundlagen bis hin zur praktischen Anwendung und Evaluation.
8 Ergebnisse: Die Arbeit fasst zusammen, wie das KULT-Modell durch didaktische Ansätze zur Professionalisierung von Lehrkräften erfolgreich erweitert wurde.
9 Diskussion der Ergebnisse: Das Kapitel kritisiert zeitliche Ressourcen als limitierenden Faktor und ordnet die Bedeutung der Mediation ein.
10 Resümee: Die Arbeit resümiert, dass das entwickelte Konzept Lehrkräften die nötige Handlungskompetenz für professionelle Konfliktgespräche vermittelt.
Konfliktmediation, KULT-Modell, Hermeneutik, Lehrerprofessionalisierung, Konfliktmanagement, Schulpädagogik, Konfliktgespräche, pädagogisches Konzept, Mediationstraining, Konfliktbewältigung, soziale Kompetenz, Erziehungswissenschaft.
Die Arbeit befasst sich mit der Professionalisierung von Lehrkräften bei der Durchführung von Konfliktgesprächen mit Schülern im Alter von zehn bis vierzehn Jahren durch ein strukturiertes Mediationskonzept.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung durch das KULT-Modell, die hermeneutische Betrachtung von Konfliktsituationen und die didaktische Aufbereitung für die Lehrerausbildung.
Ziel ist es zu klären, wie sich eine professionelle Haltung und Handlungsweise von Lehrkräften in Konfliktsituationen durch ein gezieltes Training entwickeln und fördern lässt.
Es wird ein didaktisch-pädagogisches Konzept erstellt, das theoretische Grundlagen mit praktischen Anwendungsbeispielen (wie Rollenspielen und Fallanalysen) kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in drei Ausbildungseinheiten: Grundlagen zum Konfliktverständnis, die Anwendung des KULT-Modells zur Mediation und die Evaluation des Erlernten.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch die Begriffe Konfliktmediation, KULT-Modell, pädagogisches Konzept und professionelles Handeln charakterisieren.
Es bietet eine systematische Struktur aus Klärung, Ursache, Lösung und Transfer, die speziell in ein pädagogisch-didaktisches Konzept für den Schulalltag integriert werden kann.
Die Hermeneutik dient als Basis für das „Fallverstehen“, um zu begreifen, warum Schüler in Konfliktsituationen unterschiedlich handeln und um als Lehrkraft professioneller zu interpretieren.
Es ermöglicht den Lehrkräften, das theoretische Wissen in eine handlungsorientierte Praxis zu überführen und sowohl die Perspektive des Mediators als auch des Kindes einzunehmen.
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