Diplomarbeit, 2007
103 Seiten, Note: 1,3
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Entwicklung des Bildungssystems und der Bildungschancen in den neuen Bundesländern nach der deutschen Wiedervereinigung. Das Ziel der Arbeit ist es, die Veränderungen im Bildungssystem und deren Auswirkungen auf die Bildungschancen der Menschen in den neuen Bundesländern zu untersuchen.
Kapitel 2 analysiert die Entwicklung des Bildungssystems in Ostdeutschland, angefangen mit dem Neuaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg bis hin zur Entwicklung der neuen Bildungssysteme nach der Wiedervereinigung. Dieses Kapitel untersucht die Unterschiede zwischen dem DDR-Bildungssystem und den Bildungssystemen in der BRD, sowie die Gesamtentwicklung in den neuen Bundesländern und deren Unterschiede zu den Bildungssystemen der westlichen Bundesländer.
Kapitel 3 beschäftigt sich mit den Bildungschancen in Ostdeutschland. Es werden die theoretischen Grundlagen des Konzepts Bildungschancen dargelegt und ein Rückblick auf die Bildungschancen in beiden deutschen Staaten vor der Wiedervereinigung gegeben. Anschließend wird die Situation in den neuen Bundesländern nach der Wiedervereinigung beleuchtet und die Entwicklungen der Bildungschancen anhand des Gymnasialbesuchs untersucht.
Kapitel 4 widmet sich den Bildungsentscheidungen in den neuen Bundesländern. Es werden die theoretischen Grundlagen des Themas Bildungsentscheidungen erläutert und die Bildungsentscheidungen in der DDR und in den neuen Bundesländern analysiert. Des Weiteren werden die veränderten Einflussfaktoren auf Bildungsaspirationen und Schulwahlentscheidungen in den neuen Bundesländern untersucht.
Bildungssystem, Bildungschancen, Ostdeutschland, Wiedervereinigung, DDR, BRD, Gymnasialbesuch, Bildungsentscheidungen, Bildungsaspirationen, Schulwahlentscheidungen.
Nach der Wiedervereinigung wurden die zentralistischen DDR-Strukturen aufgelöst und durch föderale Systeme ersetzt, die sich stark an den westdeutschen Vorbildern orientierten, aber regionale Besonderheiten beibehielten.
Die DDR hatte ein einheitliches, staatlich gelenktes System mit der Polytechnischen Oberschule (POS), während die BRD ein gegliedertes Schulsystem mit Kulturhoheit der Länder besitzt.
Das Gymnasium ist die einzige Schulform, die nach der Wende in jedem neuen Bundesland eingeführt wurde und als zentraler Weg zur Hochschulreife dient.
Die Öffnung des Systems bot mehr individuelle Wahlmöglichkeiten, führte aber auch zu neuen Formen der sozialen Selektion, die durch die veränderte Sozialstruktur im Osten geprägt sind.
Faktoren wie Bildungsaspiration der Eltern, soziale Herkunft und die regionale Verfügbarkeit von Schulen spielen eine entscheidende Rolle bei der Schulwahl.
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