Diplomarbeit, 2002
80 Seiten, Note: sehr gut
1 Ausgangssituation
2 Jugend und Bildung
2.1 Bildungsmaßnahmen für Jugendliche
2.2 Soziale Benachteiligung
2.3 Formen sozialer Benachteiligung
2.4 Strukturen von Bildungsmaßnahmen
2.5 Notwendigkeit und Wirkungen von Maßnahmen für Jugendliche
3 Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit – Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung Jugendlicher
4 Beschreibung der Maßnahme „Wege zur Arbeit für sozial benachteiligte Jugendliche“ im Landkreis Ludwigslust
4.1 Maßnahmevoraussetzungen
4.2 Verlauf der Maßnahme
4.2.1 ABSCHNITT 1
4.2.2 ABSCHNITT 2
5 Forschungsmethodik
5.1 Inhaltsanalyse
5.1.1 DEFINITION
5.1.2 ANWENDUNGSGEBIETE UND VORGEHEN BEI DER INHALTSANALYSE
5.2 Befragung
5.2.1 FORMEN DER BEFRAGUNG
5.2.2 TELEFONINTERVIEW
5.2.3 BEFRAGUNG MIT FRAGEBÖGEN
5.2.4 FUNKTION UND AUFBAU DES FRAGEBOGENS
6 Forschungsergebnisse
6.1 Darstellung des Forschungsstandes zum Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit
6.1.1 VORBEMERKUNGEN ZUM ZIEL DER UNTERSUCHUNG
6.1.2 METHODIK DER UNTERSUCHUNGEN
6.1.3 ZWISCHENERGEBNISSE AUS DER UNTERSUCHUNG
6.1.3.1 Maßnahmen der Arbeitsämter zur Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze
6.1.3.2 Maßnahmen der Träger zur Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze
6.1.3.3 Maßnahmen zur Vermittlung von Benachteiligten
6.1.3.4 Empfehlungen des BIBB
6.2 Langzeitevaluation der Maßnahme „Wege zur Arbeit für sozial benachteiligte Jugendliche“
6.2.1 AUSWERTUNG DER EINTRITTSDATEN
6.2.2 ANALYSE DER ERFOLGSQUOTE
6.2.3 AUSWERTUNG DES TELEFONINTERVIEWS
6.2.4 VERGLEICHENDE BETRACHTUNG DER ERGEBNISSE
7 Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit von Bildungsmaßnahmen zur Integration sozial benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt. Dabei steht die Analyse der persönlichen Stabilisierung, der Verbesserung von Schulabschlüssen und der erfolgreichen Vermittlung in Ausbildungsverhältnisse im Fokus, insbesondere anhand einer Langzeitevaluation des Projekts „Wege zur Arbeit“.
4.2.1 Abschnitt 1
Der erste Abschnitt diente der Stabilisierung der Teilnehmer. Da sie im Durchschnitt über 9 Monate arbeitslos waren (Auswertungsbogen im Anhang), diente die Stabilisierungsphase der Vorbereitung der Teilnehmer auf die Einhaltung der Strukturen eines Arbeitstages. In dieser Zeit sollte sich der Teilnehmer intensiv mit den Pflichten, die sich aus dem Arbeitsvertrag ergeben, z.B. Pünktlichkeit und Meldepflicht bei Krankheit auseinandersetzen.
Das Arbeitsgeschehen in diesem Abschnitt wurde durch Unterricht in der Schulung ersetzt. Die Teilnehmer erhielten berufspraktischen Unterricht in klassischen Fächern wie Bewerbungstraining, Mathematik, Rechtschreibung, EDV, Handwerk sowie in speziellen Fächern wie Rechtskunde, Interaktive Kommunikation, allgemeine und spezielle Wirtschaftslehre. Das Wissen aus diesen Fächern sollte die Teilnehmer dazu befähigen, sich sicher auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten.
Im Rahmen dieses Unterrichts wurden die Teilnehmer in drei Gruppen unterschiedlichen Lernniveaus unterteilt. Gruppe 1: Realschulabschluss, Gruppe 2: Hauptschulabschluss, Gruppe 3: kein Schulabschluss. Die Gruppenstärke betrug jeweils 10-12 Jugendliche. Innerhalb dieser Kleingruppen war es möglich, auf die spezifischen Lernschwächen und –stärken einzugehen, um so eine optimale Förderung des Einzelnen zu garantieren.
Ein Hauptschwerpunkt in dieser Phase der Maßnahme war die Berufsfindung jedes einzelnen Teilnehmers. Unter Anleitung der Betreuer lernten sie zwischen Wunschdenken und Realität zu differenzieren. Sie wurden mit ihren tatsächlichen schulischen und persönlichen Voraussetzungen und den Bedarfen des Arbeitsmarktes konfrontiert und setzten sich mit diesen auseinander. Dazu nutzte die top-Schulung das Berufsinformationszentrum (BIZ) in Schwerin. Diese Aktivitäten sollten die Teilnehmer dazu motivieren, sich realistische berufliche Ziele zu setzen und sich diesen entsprechend berufsvorbereitend zu qualifizieren. Gemeinsam mit dem Betreuer wurde die Suche eines geeigneten Praktikumplatzes für jeden Teilnehmer durch unterschiedliche Übungen vorbereitet.
1 Ausgangssituation: Einführung in die Problematik der Jugendarbeitslosigkeit und die Notwendigkeit staatlicher Förderprogramme.
2 Jugend und Bildung: Erörterung der theoretischen Grundlagen von Bildungsmaßnahmen und Formen sozialer Benachteiligung bei Jugendlichen.
3 Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit – Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung Jugendlicher: Darstellung der Struktur, Ziele und Leistungsarten des bundesweiten Sofortprogramms.
4 Beschreibung der Maßnahme „Wege zur Arbeit für sozial benachteiligte Jugendliche“ im Landkreis Ludwigslust: Detaillierte Erläuterung der Voraussetzungen und des zweiphasigen Projektverlaufs.
5 Forschungsmethodik: Erläuterung der verwendeten Methoden der Inhaltsanalyse und der empirischen Befragung der Teilnehmer.
6 Forschungsergebnisse: Analyse und Auswertung der Forschungsstanddaten zum Sofortprogramm sowie der Langzeitevaluation des spezifischen Projekts in Ludwigslust.
7 Resümee: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ableitung von Empfehlungen für zukünftige Bildungsmaßnahmen.
Jugendarbeitslosigkeit, Bildungsmaßnahmen, soziale Benachteiligung, Jugendsofortprogramm, Langzeitevaluation, Arbeitsmarktintegration, berufliche Qualifizierung, Sozialpädagogische Betreuung, Ausbildung, Praktikum, Stabilisierung, Berufsförderung, Ludwigslust, Inhaltsanalyse, Telefoninterview.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Wirksamkeit von Bildungsmaßnahmen zur Integration sozial benachteiligter Jugendlicher in den ersten Arbeitsmarkt, unter besonderer Berücksichtigung des Projekts „Wege zur Arbeit“ im Landkreis Ludwigslust.
Zentrale Felder sind die Ursachen und Folgen von Jugendarbeitslosigkeit, die Spezifika sozialer Benachteiligung sowie die Strukturierung und Wirksamkeitsprüfung von arbeitsmarktpolitischen Förderprogrammen.
Ziel ist es zu evaluieren, inwieweit die untersuchten Maßnahmen zur Senkung der Jugendarbeitslosigkeit beigetragen haben und welche Erfolge hinsichtlich der persönlichen Stabilisierung der Teilnehmenden erzielt werden konnten.
Es werden zwei empirische Methoden kombiniert: die systematische Inhaltsanalyse vorhandener Unterlagen und Untersuchungsergebnisse sowie eine strukturierte telefonische Befragung ehemaliger Projektteilnehmer.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung zum Thema Jugend und Bildung, die Vorstellung des staatlichen Sofortprogramms, eine detaillierte Projektbeschreibung sowie die Auswertung und vergleichende Analyse der erhobenen Forschungsdaten.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Jugendarbeitslosigkeit, soziale Benachteiligung, Langzeitevaluation, berufliche Integration, sozialpädagogische Betreuung und Qualifizierungsförderung.
Das Projekt „Wege zur Arbeit“ dient als exemplarisches Fallbeispiel für eine spezifische Maßnahme, die durch ihre zweiphasige Struktur und intensive sozialpädagogische Begleitung besonders geeignet ist, die Integration von Jugendlichen mit schwerwiegenden Integrationsproblemen zu analysieren.
Die Autorin stellt fest, dass neben der direkten Vermittlung in Arbeit auch kleine, für Außenstehende oft unsichtbare Fortschritte – wie die Einhaltung eines geregelten Tagesablaufs, persönliche Hygiene oder die Übernahme von Eigenverantwortung – maßgebliche Erfolge der pädagogischen Arbeit darstellen.
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