Bachelorarbeit, 2020
48 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung einschließlich Ausgangssituation
1.2 Zielsetzung der Untersuchung
1.3 Vorgehensweise
2 Elektromobilität
2.1 Geschichte der Elektromobilität
2.2 Förderung der Elektromobilität in Deutschland
2.3 Umweltpolitische Bedeutung
2.4 Wirtschaftliche Bedeutung
2.5 Status Quo der Ladeinfrastruktur
2.6 Auswirkungen von COVID-19 auf die Elektromobilität
2.6.1 Bisheriger Verlauf der Corona Pandemie
2.6.2 Wirtschaftliche und gesellschaftliche Auswirkungen
2.6.3 Das Konjunkturpaket 2020
3 Umweltauswirkungen von Elektroautos
3.1 Definition von Elektroautos
3.2 THG-Emissionen
3.3 Feinstaubemissionen
3.4 Sommersmogpotenzial
3.5 Wasserbedarf
3.6 Flächenbedarf
3.7 Versauerungspotenzial
3.8 Terrestrische Eutrophierung
3.9 Kumulierter Rohstoffaufwand
3.10 Kumulierter Energieaufwand
4 Bewertung der Nutzungsphase von Elektroautos
4.1 Einflussfaktoren auf den Energieverbrauch
4.2 Einfluss der Stromherkunft auf die Umweltbewertung
4.3 Der Einfluss von Nutzungsmustern
5 Ergebnis der Umweltbewertung von Elektroautos
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das klimawirksame Potenzial von rein batteriebetriebenen Elektroautos unter Berücksichtigung der gesamten Herstellungs- und Nutzungsphase. Dabei wird analysiert, wie sich der Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie wirtschaftliche und gesellschaftliche Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Erreichung nationaler Elektromobilitätsziele auswirken.
3.1 Definition von Elektroautos
Um Umweltauflagen und der Ressourcenknappheit gerecht werden zu können, rücken alternative Antriebe immer weiter in den Fokus von Politik und Wirtschaft. Hauptaugenmerk dieses Kapitels liegt auf rein batteriebetriebenen Fahrzeugen, welche im nachfolgenden Text als BEV (Battery Electric Vehicle) abgekürzt werden. Auf weitere Ausführungsformen wie Plug-in-Hybride (PHEV) und Fahrzeuge mit Range Extended (REEV) wird im Rahmen der nachfolgenden Kapitel nicht näher eingegangen. Es wird lediglich ein Vergleich der Umweltwirkungen zu konventionellen Antriebsarten (Diesel und Benzin) vorgenommen. Abbildung 3 bietet einen Überblick über die unterschiedlichen Antriebsarten.
Äußerlich unterscheiden sich BEV nicht sonderlich von Fahrzeugen mit anderen Antriebsarten. Die Unterschiede liegen vor allem im Antrieb, dem Fahrverhalten und der verbauten Technik. BEVs verfügen über einen elektrischen Motor, welcher die benötigte Energie zum Antrieb der Räder über eine entsprechend große Batterie bezieht. Die Batterie kann dabei an entsprechenden Ladestationen mit Strom aus dem Stromnetz geladen werden. Als technischer Vorteil gegenüber konventionellen Verbrennungsfahrzeugen, ist die Rekuperation des Elektroantriebs zu erwähnen. Als Rekuperation bezeichnet man die Bremsmöglichkeit des Motors, welche die erzeugte Bremsenergie in die Batterie zurückspeisen kann. Ein weiterer Unterschied zu konventionellen Verbrennungsantrieben liegt bei BEVs im Anfahren aus dem Stillstand, ohne dass die Kupplung betätigt werden muss.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des Anstiegs von CO2-Emissionen ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen von Elektroautos zu analysieren.
2 Elektromobilität: Dieses Kapitel behandelt die historische Entwicklung, die politische Förderung, die wirtschaftliche Bedeutung sowie den Einfluss der Corona-Pandemie auf die Elektromobilität.
3 Umweltauswirkungen von Elektroautos: Dieser Abschnitt analysiert detailliert die ökologischen Folgen über den gesamten Lebenszyklus, einschließlich THG-Emissionen, Feinstaub, Wasser- und Energiebedarf.
4 Bewertung der Nutzungsphase von Elektroautos: Hier werden spezifische Einflussfaktoren wie Fahrverhalten, Stromherkunft und Nutzungsmuster auf den Energieverbrauch und die Umweltbilanz in der Nutzungsphase untersucht.
5 Ergebnis der Umweltbewertung von Elektroautos: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und zeigt auf, unter welchen Bedingungen Elektroautos ökologische Vorteile gegenüber Verbrennungsmotoren erzielen.
6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die zukünftige Rolle von Elektroautos im Kontext von Klimaschutz und wirtschaftlicher Erholung.
Elektromobilität, Klimaschutz, Treibhausgasemissionen, Ladeinfrastruktur, Batterietechnik, Lebenszyklusanalyse, Nachhaltigkeit, COVID-19, Konjunkturpaket, Strommix, CO2-Bilanz, Energieeffizienz, Rekuperation, Elektromotor, Umweltpolitik
Die Arbeit analysiert die Rolle von batteriebetriebenen Elektroautos als Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität unter Berücksichtigung ihrer ökologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen.
Die zentralen Felder umfassen die technologische Entwicklung, politische Förderstrategien, eine umfassende Ökobilanz sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Sektor.
Ziel ist es, die Umweltauswirkungen von Elektroautos über den gesamten Lebenszyklus transparent zu machen und zu prüfen, inwiefern sie heute gegenüber konventionellen Fahrzeugen ökologische Vorteile bieten.
Die Arbeit basiert auf einer forschungsorientierten Literaturanalyse, die verschiedene Studien und aktuelle Datenlagen zur Elektromobilität und deren Umweltbilanz miteinander vergleicht und bewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Elektromobilität, eine detaillierte Analyse spezifischer Umweltkategorien (z.B. THG-Emissionen, Wasserbedarf) sowie eine Bewertung der Nutzungsphase.
Wichtige Begriffe sind Elektromobilität, Klimaschutz, CO2-Bilanz, Lebenszyklusanalyse, Batterietechnik, Ladeinfrastruktur und ökologische Nachhaltigkeit.
Die Pandemie führte zu Produktionsunterbrechungen und gesunkener Kaufkraft, was die Nachfrage negativ beeinflussen könnte, worauf die Bundesregierung mit Konjunkturpaketen und Kaufprämien reagiert hat.
Da der Betrieb eines Elektroautos direkt mit dem verwendeten Strommix verknüpft ist, bestimmt der Anteil erneuerbarer Energien maßgeblich die tatsächliche CO2-Bilanz in der Nutzungsphase.
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