Masterarbeit, 2018
79 Seiten, Note: 1,9
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Das Konstrukt Nostalgie-eine Definition
2.1.1 Historische Nostalgie
2.1.2 Persönliche Nostalgie
2.1.3 Kognitive Verarbeitungsprozesse
2.2 Stand der bisherigen Forschung
2.3.1 Fragestellung und Hypothesen
3. Methode
3.1 Stichprobe und Design
3.2 Materialien
3.2.1 Stimuli
3.2.2 Pretest
3.2.3 Fragebogen
3.3 Durchführung
4. Ergebnisse
4.1 Pretest
4.2 Manipulation Check
4.3 Deskriptive Statistik
4.4 Inferenzstatistik
5. Diskussion
5.1 Überprüfung der Vorraussetzungen für eine lineare Regression
5.2 Interpretation der Ergebnisse
5.3 Ursachen fehlender Signifikanz und Kritik
5.4 Implikationen für die weitere Forschung
Die vorliegende Masterarbeit untersucht, inwieweit nostalgische Programmwerbung einen Einfluss auf die Einstellung von Rezipienten gegenüber beworbenen TV-Serien, dem jeweiligen Sender sowie die daraus resultierende Sehabsicht hat. Dabei wird insbesondere der moderierende Einfluss von Vorwissen und persönlicher Bindung an die Serie analysiert.
1. Einleitung
Schon einmal etwas vom Throwback Thursday gehört? Der Throwback Thursday ist eine Art Thementag, der sich in vielen sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook oder Instagram eingebürgert hat. An einem Donnerstag posten Nutzer unter dem Hashtag (#) tbt persönliche Bilder, welche an die eigene Vergangenheit erinnern und nostalgische Erinnerungen wecken (vgl. Stelter, 2018). Ein paar Jahre zuvor war es Trend eigene Kinderbilder nachzustellen und ein Früher-Heute-Foto mit seinen Freunden auf den sozialen Netzwerken zu teilen. So waren Fotos von Erwachsenen im Kinderkleidchen mit bunten Schleifchen oder im kindlichen Matrosenanzug, mit Kinderfahrrad oder Puppe keine Seltenheit (vgl. Oevermann, 2014).
Aber nicht nur die nachgeahmten Bilder aus der Kindheit sondern auch der Retro-Filter (vgl. Katerbursky, 2018) für die eigenen Smartphone-Bilder, der an die analogen Kameras erinnert, ist total angesagt. Auch in Sachen Technik und Medien ist analog das neue Bio. Ob der Schallplattenspieler im Wohnzimmer, die Diaprojektoren in Kunstgalerien oder die Polaroidkamera in der Handtasche, die in den 90er Jahren bereits totgeglaubten analogen Medien sind in der heutigen digitalen Medienkultur angesagter den je (vgl. Schrey, 2017). Man könnte fast meinen, es herrscht ein regelrechtes Verlangen nach Vergangenem.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Nostalgietrend und führt in die Relevanz von Nostalgie als Marketinginstrument für TV-Programmwerbung ein.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert das Konstrukt der Nostalgie in Abgrenzung zwischen persönlicher und historischer Form und erörtert die zugehörigen kognitiven Verarbeitungsprozesse sowie bisherige Forschungsergebnisse.
3. Methode: Hier werden das experimentelle Design, die Stichprobenbeschreibung, die Konstruktion der Stimuli und der Fragebogen sowie der Ablauf der Online-Befragung detailliert erläutert.
4. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptiven Statistiken und die inferenzstatistischen Analysen zur Überprüfung der Hypothesen sowie einen Manipulation Check.
5. Diskussion: Abschließend werden die statistischen Ergebnisse interpretiert, kritisch gewürdigt und Implikationen für die zukünftige Forschung im Bereich des TV-Marketings abgeleitet.
Nostalgie, Programmwerbung, Sehabsicht, Marketing, TV-Sender, Markenbindung, Konsumentenpsychologie, Werbewirkung, Medientechnik, Retromarketing, Einstellung, empirische Studie, sechs, Charmed, Mediennutzung.
Die Arbeit untersucht den Effekt, den nostalgisch gestaltete Werbeanzeigen für TV-Serien auf die Zuschauerwahrnehmung und die Bereitschaft haben, die beworbene Serie zu schauen.
Die zentralen Themen umfassen die Werbepsychologie, das Konstrukt der Nostalgie, die Wirksamkeit von Markenkommunikation und die spezifische Anwendung auf Fernsehformate.
Das primäre Ziel ist es, herauszufinden, ob nostalgische Programmwerbung positive Effekte auf die Einstellung gegenüber einer Serie und dem Sender hat und wie die Bekanntheit der Serie dies moderiert.
Es wurde ein experimentelles Studiendesign gewählt, bei dem 232 Teilnehmer zufällig einer Experimental- oder Kontrollgruppe zugeteilt wurden, um die Wirkung einer nostalgischen gegenüber einer nicht-nostalgischen Printanzeige zu testen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriearbeit zur Nostalgieforschung, eine detaillierte Methodenbeschreibung, die Ergebnispräsentation inklusive Regressionsanalysen und eine kritische Diskussion der Befunde.
Nostalgie, Markenbindung, TV-Werbung, Sehabsicht, Werbewirkung und Konsumentenpsychologie stehen im Mittelpunkt der Analyse.
Die Serie dient als Kultserie aus den 90er Jahren als ideales Stimulus-Material, um bei der Zielgruppe der Generation Y nostalgische Erinnerungen an die Jugendzeit gezielt auszulösen.
Die Studie deutet darauf hin, dass die Bekanntheit der Serie einen stärkeren Einfluss auf die positive Bewertung der Werbung hat als die nostalgische Gestaltung selbst, was durch den Effekt der Darbietungshäufigkeit erklärt werden kann.
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