Bachelorarbeit, 2020
122 Seiten, Note: 1,3
1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen zum Online-Dienst Instagram als Social Media Plattform
2.1 Begriffsbestimmungen
2.2 Entwicklung und aktueller Stand
2.3 Funktionen und Aufbau
3 Risiken der Instagram Nutzung aus gesundheitspsychologischer Perspektive
3.1 Depression
3.2 Abhängigkeit
3.3 Cybermobbing
4 Zwischenfazit
5 Aktuelle Präventionsansätze zum riskanten Instagram-Konsum
5.1 Lebenswelt Familie
5.2 Lebenswelt Schule
5.3 Interventionsmöglichkeiten durch das Unternehmen Instagram
6 Methodische Vorgehensweise
6.1 Stichprobe
6.2 Untersuchungsdesign
6.3 Datenaufbereitung
7 Ergebnisse
8 Diskussion
9 Fazit und Ausblick
Diese Bachelor-Thesis untersucht, wie die Generation der „Digital Natives“ vor den gesundheitspsychologischen Risiken der Instagram-Nutzung geschützt werden kann. Ziel ist es, unter Einbeziehung verschiedener Perspektiven (Familie, Schule, Unternehmen Instagram) bestehende Präventionsansätze zu analysieren, deren Bekanntheitsgrad zu prüfen und neue Vorschläge zur Aufklärung und Prävention abzuleiten.
1.1 Problemstellung
Wer heutzutage durch die Straßen läuft beobachtet häufig Personen, die mit gesenktem Kopf auf ihr Handy starren und ihre Umgebung kaum noch wahrnehmen (Gabriel & Röhrs, 2017). Diese Menschen werden Smombies genannt. Das Wort ist aus der Kombination der beiden Begriffe Smartphone und Zombie entstanden (Gabriel & Röhrs, 2017). Acht von zehn Menschen in Deutschland nutzen regelmäßig ein Smartphone (Ametsreiter, 2019). Besonders viel Zeit verbringt vor allem die Generation der Digital Natives mit dem Smartphone (Royal Society for public health [RSPH], 2017). Als Digital Natives werden junge Menschen, die mit digitalen Geräten wie Computern oder Handys aufgewachsen sind, bezeichnet (Prensky, 2001). Einen Großteil der Smartphone-Nutzungszeit machen soziale Medien aus (Montag, 2018). Soziale Medien sind heutzutage kein Trend mehr, sondern ein Teil des Lebens fast aller Menschen (RSPH, 2017).
Soziale Medien dienen der Unterhaltung und Freizeitgestaltung (Gabriel & Röhrs, 2017). Für viele bedeutet dies einen Ausgleich zum stressigen Alltag. Jedoch kann die Nutzung von sozialen Medien schnell in die Sucht führen und sich negativ auf die psychische Gesundheit auswirken (Gabriel & Röhrs, 2017). Der Fokus in dieser Bachelor-Thesis liegt auf der riskanten Nutzung der Plattform Instagram. Die App (Applikation) zeigt im Netz eine scheinbar perfekte Welt, in der es keine Probleme gibt und alle glücklich sind (RSPH, 2017). Die dort präsentierten Bilder sind meist bearbeitet und perfekt in Szene gesetzt. Von Tiefpunkten oder negativen Erlebnissen wird selten berichtet. Diese scheinbar perfekte Welt kann vor allem bei jungen Menschen zu Selbstzweifeln und einer verzerrten Selbstwahrnehmung führen (RSPH, 2017).
1 Einführung: Hinführung zum Thema durch Darstellung der Problemstellung, Zielsetzung und des Aufbaus der Arbeit.
2 Grundlagen zum Online-Dienst Instagram als Social Media Plattform: Definition grundlegender Begriffe sowie Erläuterung der Plattform Instagram, ihrer Entwicklung und Funktionen.
3 Risiken der Instagram Nutzung aus gesundheitspsychologischer Perspektive: Analyse der gesundheitlichen Gefahren durch die Nutzung von Instagram, spezifisch Depression, Abhängigkeit und Cybermobbing.
4 Zwischenfazit: Zusammenfassung der Kernpunkte der vorangegangenen Kapitel und Ableitung der Forschungsfragen.
5 Aktuelle Präventionsansätze zum riskanten Instagram-Konsum: Vorstellung bestehender Präventionsansätze aus den Bereichen Familie, Schule und durch das Unternehmen Instagram.
6 Methodische Vorgehensweise: Beschreibung des methodischen Vorgehens für die qualitative Forschung, inklusive Stichproben, Untersuchungsdesign und Datenaufbereitung.
7 Ergebnisse: Präsentation der erhobenen Daten aus den Experteninterviews.
8 Diskussion: Interpretation der Forschungsergebnisse und Abgleich mit der theoretischen Literatur.
9 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Instagram, Digital Natives, psychische Gesundheit, Prävention, Cybermobbing, Abhängigkeit, Depression, Medienkompetenz, soziale Medien, Nutzerverhalten, Experteninterviews, Aufklärung, Smartphone-Nutzung, Selbstwertgefühl, soziale Vergleichstheorie.
Die Arbeit befasst sich mit den gesundheitspsychologischen Risiken, die eine riskante Nutzung der Social-Media-Plattform Instagram für die Generation der Digital Natives mit sich bringt.
Die Arbeit beleuchtet die Risiken Depression, Abhängigkeit und Cybermobbing sowie bestehende Präventionsansätze in den Lebenswelten Familie, Schule und durch das Unternehmen Instagram selbst.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Jugendliche vor den negativen Folgen der Instagram-Nutzung geschützt werden können und wie die Bekanntheit existierender Präventionsmaßnahmen erhöht werden kann.
Die Arbeit nutzt eine qualitative Forschungsstrategie, wobei leitfadengestützte Experteninterviews mit Lehrern, Eltern, Psychologen und Instagram-Nutzern durchgeführt und nach Mayring analysiert wurden.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen zu Instagram und die gesundheitspsychologischen Risiken dargelegt, gefolgt von einer Analyse der aktuellen Präventionsansätze und der eigenen empirischen Forschungsarbeit.
Wichtige Begriffe sind Instagram, Digital Natives, psychische Gesundheit, Prävention, Cybermobbing, Abhängigkeit, Depression und Medienkompetenz.
Der Leitfaden bietet Tipps zur Kommunikation und zu Sicherheitseinstellungen. Die Arbeit stellt fest, dass dieser bei den befragten Experten weitgehend unbekannt ist, was den Bedarf für eine bessere Bekanntmachung unterstreicht.
Aufgrund der großen Reichweite und der Anonymität der Plattform wird Eifersucht oft durch ständige soziale Vergleiche geschürt, was die psychische Gesundheit der Jugendlichen stark belastet.
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