Masterarbeit, 2019
154 Seiten, Note: 1,1
Die Masterarbeit untersucht die Anpassungsprozesse und Begrenzungen bei der Umsetzung westlicher Standards in den NGOs der Zivilgesellschaft von Phnom Penh. Die Arbeit fokussiert auf die Frage, wie sich westliche Legitimitätsstandards in der Khmer Zivilgesellschaft durchsetzen und welche Anpassungsprozesse dabei entstehen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in den NGO-Sektor in Phnom Penh, wobei die Einordnung des Sektors im Kontext der Entwicklungszusammenarbeit und der theoretische Rahmen der Arbeit vorgestellt werden. Das zweite Kapitel beleuchtet den Forschungsstand zum Thema des Dritten Sektors in Entwicklungsländern und der Entwicklung einer internationalen Zivilgesellschaft durch NGOs.
Im dritten Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der Arbeit, insbesondere die relevanten Kernkonzepte des Neoinstitutionalismus, wie Entkopplung, das organisationale Feld internationaler NGOs und Legitimität, dargelegt. Darüber hinaus werden die Ressourcenabhängigkeit von NGOs in Entwicklungsländern und die Fragestellung der Arbeit sowie die Annahmen erläutert.
Das vierte Kapitel beschreibt die Methodik der Arbeit, einschließlich der Datenerhebung (Beobachtungen vor Ort und Interviews), der Datenauswertung und -analyse sowie einer kritischen Reflexion der angewendeten Methoden.
Im fünften Kapitel werden die Ergebnisse der Feldstudie vorgestellt. Es werden das organisationale Feld internationaler NGOs in Phnom Penh, die Legitimitätsprobleme des kambodschanischen NGO-Sektors, Entkopplungsstrategien der NGOs und die Ressourcenabhängigkeit des Sektors analysiert.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themenfeldern NGOs, Zivilgesellschaft, Kambodscha, Neoinstitutionalismus, Legitimität, Entkopplung, Ressourcenabhängigkeit, Anpassungsprozesse, Glokalisierung, Homogenisierung und Entwicklungszusammenarbeit.
Die Arbeit untersucht die Anpassungsprozesse und Begrenzungen bei der Umsetzung westlicher Legitimitätsstandards in den NGOs der Zivilgesellschaft von Phnom Penh, Kambodscha.
Der theoretische Rahmen basiert auf dem Neoinstitutionalismus und wird durch den Ressourcenabhängigkeitsansatz sowie die Glokalisierungstheorie ergänzt.
Die Szenarien umfassen: (1) vollständige Homogenisierung, (2) Homogenisierung verbunden mit Entkoppelungsstrategien und (3) Anpassung an lokale kulturelle Eigenheiten durch Glokalisierungspraktiken.
Es beschreibt den Zustand, in dem NGOs westliche Organisationsstrukturen nach außen hin übernehmen, um Legitimität zu erlangen, während die tatsächliche Praxis vor Ort davon abweicht.
Die Arbeit basiert auf einer Feldstudie aus dem Jahr 2018, bei der neun NGO-Manager interviewt wurden, ergänzt durch ethnographische Beobachtungen.
Sie dienen als Vorbild für die Organisationsstrukturen, an denen sich kambodschanische NGOs orientieren müssen, um im globalen Sektor als legitim anerkannt zu werden.
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