Masterarbeit, 2020
89 Seiten, Note: 5.5 (Schweiz)
1. Einleitung
1.1. Ausgangslage
1.2. Fragestellung und Abgrenzung
1.3. Gliederung
1.4. Methodisches Vorgehen
2. Theoretische Abhandlung
2.1. Digitalisierung
2.1.1. Agilität in der IT-Organisation
2.1.2. Cloud als technologischer Treiber
2.1.3. DevOps in der IT-Organisation
2.1.4. Verknüpfung von Agilität, Cloud und DevOps
2.1.5. Good Practices
2.1.6. Spezifische Situation bei der Mobiliar
2.2. Bedürfnisse von Mitarbeitenden
2.2.1. Klassische Motivationstheorien und Neuroleadership
2.2.2. Das SCARF-Modell
2.3. Mögliche Spannungsfelder
3. Empirische Erhebung
3.1. Datenerhebung
3.2. Auswertung
3.3. Kriterien
3.4. Ergebnisse
4. Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen
5. Fazit, Reflexion und Ausblick
7. Anhang
7.1. Anhang mit zusätzlichen Abbildungen
7.2. Interview-Leitfaden
7.3. Interview-Protokolle
7.3.1. Interview mit Matthias Aerni
7.3.2. Interview mit Nicolas Bonfils
7.3.3. Interview mit Jasmin Fluri
7.3.4. Interview mit Gabriel Graf
7.3.5. Interview mit Anonym
7.3.6. Interview mit Hicham Khallouki
7.3.7. Interview mit Jeremy Singh
7.3.8. Interview mit Vasco Staffen
7.4. Kernaussagen der Interview-Protokolle
Die Masterarbeit untersucht das Spannungsfeld, in dem sich IT-Mitarbeitende im Zuge der digitalen Transformation befinden, und beleuchtet dabei insbesondere die Diskrepanz zwischen den Anforderungen agiler Methoden, Cloud-Technologien und DevOps sowie den menschlichen Grundbedürfnissen, wie sie durch das SCARF-Modell beschrieben werden.
2.1.1. Agilität in der IT-Organisation
Laut Prof. Dr. Stephan Fischer von der Hochschule Pforzheim (Fischer, 2016) ist Agilität «kein neues Thema, sondern existiere bereits seit 70 Jahren in unterschiedlichen Facetten und Ausprägungen».
Für diese Arbeit wird die Definition aus dem Gabler Wirtschaftslexikon (Bendel, 2019) herangezogen, wonach Agilität die «Gewandtheit, Wendigkeit oder Beweglichkeit von Organisationen und Personen bzw. in Strukturen und Prozessen» ist. «Man reagiert dabei flexibel auf unvorhergesehene Ereignisse und neue Anforderungen. Man ist, etwa in Bezug auf Veränderungen, nicht nur reaktiv, sondern auch proaktiv.» (Bendel, 2019)
Im Kontext dieser Arbeit sind die beiden wichtigen Ausprägungen die agile Softwareentwicklung und die agile Organisation.
Die agile Softwareentwicklung hat ihren Ursprung im sogenannten «Manifest für Agile Softwareentwicklung». Dieses wurde 2001 von 17 Forschern aus dem Bereich Softwareentwicklung als Antwort auf die damals vorherrschende Form der Projektabwicklung entworfen (Kim, Humble, Debois, & Willis, 2016, S. 4). In ihrem Manifest beschreiben die Autoren Werte (Vgl. Abb. 4) und Prinzipien der agilen Softwareentwicklung.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Digitalisierung in der Versicherungsbranche ein, stellt die Kernfrage der Arbeit vor und erläutert das methodische Vorgehen.
2. Theoretische Abhandlung: Es erfolgt eine detaillierte Erläuterung der Strömungen Agilität, Cloud und DevOps sowie eine Analyse menschlicher Bedürfnisse anhand des SCARF-Modells.
3. Empirische Erhebung: Dieses Kapitel beschreibt das Forschungsdesign, die Erhebungsmethode der Experteninterviews bei der Mobiliar sowie die Kriterien zur Auswertung.
4. Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen: Hier werden die Ergebnisse der empirischen Studie zusammengefasst und konkrete Maßnahmen für die Praxis abgeleitet.
5. Fazit, Reflexion und Ausblick: Das Fazit beantwortet die Kernfrage der Masterarbeit, reflektiert kritisch den Forschungsprozess und gibt einen Ausblick auf weiteren Untersuchungsbedarf.
Digitalisierung, Agilität, Cloud, DevOps, IT-Organisation, Mobiliar, SCARF-Modell, Neuroleadership, Mitarbeiterbedürfnisse, Experteninterviews, Arbeitsplatzsicherheit, Aufstiegsmöglichkeiten, SAFe, Transformation, Mitarbeiterzufriedenheit
Die Arbeit untersucht, wie sich die digitale Transformation (insbesondere Agilität, Cloud und DevOps) auf die Bedürfnisse und die Gesundheit von IT-Mitarbeitenden auswirkt.
Die Schwerpunkte liegen auf der technologischen Veränderung in der Versicherungsbranche, agilen Arbeitsmethoden, psychologischen Motivationstheorien und dem Spannungsfeld zwischen Unternehmenserfolg und Mitarbeiterwohlbefinden.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, in welchem Ausmaß IT-Mitarbeitende von dauerhaften Veränderungen betroffen sind und wo Spannungsfelder zwischen ihren menschlichen Grundbedürfnissen und den Anforderungen der Digitalisierung liegen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche sowie einer empirischen Untersuchung in Form von acht Experteninterviews mit IT-Mitarbeitenden in agilen Teams bei der Mobiliar.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Konzepte (Agilität, Cloud, DevOps, SCARF-Modell) und eine anschließende empirische Erhebung und Auswertung zur Situation bei der Mobiliar.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Digitalisierung, Agilität, DevOps, IT-Organisation, SCARF-Modell, Mitarbeiterbedürfnisse und Transformation charakterisiert.
Das Modell wurde gewählt, da es auf neurowissenschaftlichen Prinzipien basiert und die fünf Dimensionen (Status, Certainty, Autonomy, Relatedness, Fairness) ein ideales Instrument zur Gegenüberstellung von Digitalisierungsanforderungen und menschlichen Bedürfnissen bietet.
Die Studie identifiziert primär die Spannungsfelder «Aufstiegsmöglichkeiten» sowie die Anwendung des Frameworks «SAFe» als kritische Faktoren für die Befragten.
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