Bachelorarbeit, 2019
73 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Risiken, die mit einer Rückkehr der Europäischen Zentralbank (EZB) zu geldpolitischer Normalität verbunden sind. Die Analyse erfolgt im Vergleich zu den Erfahrungen der US-amerikanischen Zentralbank (Federal Reserve), die bereits 2013 die ersten Normalisierungsvorgänge umgesetzt hat. Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und potenziellen Nebenwirkungen, die durch den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik im Euro-Wirtschaftsraum entstehen können.
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und stellt die Problemstellung, den Aufbau sowie die Zielsetzung dar. Kapitel 2 definiert den Begriff der geldpolitischen Normalität und beleuchtet die Unterschiede zwischen der EZB und der Fed. Zudem werden Argumente für einen Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik präsentiert. Kapitel 3 beleuchtet den Status quo der unkonventionellen Geldpolitik und analysiert die strukturellen Probleme im Euro-Wirtschaftsraum. Kapitel 4 analysiert die Risikobereiche im Zusammenhang mit dem Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, darunter der Geld-, Finanz- und Kreditmarkt. Kapitel 5 befasst sich mit den Rahmenbedingungen für den Ausstieg der EZB, wobei der Zeitpunkt und die Reihenfolge der Maßnahmen im Fokus stehen. Das Fazit zieht zusammenfassende Schlussfolgerungen und betrachtet Limitationen sowie den Ausblick.
Geldpolitik, Europäische Zentralbank, Federal Reserve, Normalisierungsprozess, Risikobereiche, Geldmarkt, Finanzmarkt, Kreditmarkt, Immobilienmarkt, Euro-Wirtschaftsraum, strukturelle Probleme, unkonventionelle Geldpolitik, Leitzinsen, Zentralbankbilanzen, quantitative Lockerung, Geldpolitik, Liquiditätsversorgung, Notleidende Kredite, Übertragungseffekte.
Es beschreibt den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, insbesondere die Anhebung der Leitzinsen und den Abbau von Zentralbankbilanzen (Quantitative Easing).
Zu den Risiken gehören Instabilitäten am Geld- und Finanzmarkt, fallende Immobilienpreise und Probleme am Kreditmarkt, insbesondere bei hoch verschuldeten Staaten.
Die USA begannen bereits 2013 mit der Normalisierung. Die Erfahrungen zeigen, dass Kommunikation und die Reihenfolge der Maßnahmen (Tapering vor Zinserhöhung) entscheidend sind.
Unterschiedliche Wirtschaftsleistungen der Mitgliedstaaten, notleidende Kredite in einigen Ländern und die hohe Staatsverschuldung schränken den Handlungsspielraum der EZB ein.
Der Zeitpunkt hängt von der Inflationsentwicklung und dem Wirtschaftswachstum ab, wobei die EZB eine Balance finden muss, um die Konjunktur nicht abzuwürgen.
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