Bachelorarbeit, 2020
158 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Relevanz und Ziel der Arbeit
1.2 Vorgehensweise
2. Übersicht und Entwicklung des deutschen Fernsehmarkts
2.1 Struktur des klassischen TV-Markts im Jahr 2019
2.2 Wandel des Fernsehmarkts zum Bewegtbildmarkt
2.3 Ökonomische Herausforderung: Doppelter Absatzmarkt von Free-TV-Sendern
3. Wissenschaftsjournalismus in den Medien
3.1 Vorstellung des Wissensmagazins Galileo
3.2 Vorstellung des Senders ProSieben
4. Zwischenfazit
5. Empirische Untersuchung
5.1 Qualitative Experteninterviews: Auswahl und Vorgehensweise
5.1.1 Definition des Begriffs „Experte“ und Auswahl der Interviewpartner
5.1.2 Leitfadenkonstruktion und Durchführung der Interviews
5.1.3 Auswertungsmethode der Analyse
5.2 Analyse des Markts für Wissensmagazine im digitalen Zeitalter
5.2.1 Externe Umweltanalyse: Aktuelle Entwicklungen der Branche
5.2.1.1 Veränderungen der soziokulturellen Rahmenbedingungen
5.2.1.2 Veränderungen der ökonomischen Rahmenbedingungen
5.2.1.3 Veränderungen der technologischen Rahmenbedingungen
5.2.1.4 Veränderungen der medienpolitischen Rahmenbedingungen
5.2.2 Branchenstrukturanalyse: Externe Einflüsse der Marktkräfte
5.2.2.1 Wettbewerber in der Branche
5.2.2.2 Neue Anbieter
5.2.2.3 Ersatzprodukte
5.2.2.4 Abnehmer
5.2.2.5 Lieferanten
5.2.3 Zwischenfazit
5.3 Analyse von Galileo: Ermittlung von Erfolgsfaktoren im digitalen Zeitalter
5.3.1 Zielgruppe
5.3.2 Markentransfer
5.3.2.1 Produkt- und Programmpolitik
5.3.2.2 Kommunikationspolitik
5.3.3 Produktionsstrategie
5.3.4 Situation auf dem Werbemarkt
5.3.5 Finanzierung
5.3.6 Weitere Wettbewerbsvorteile und Differenzierungsmerkmale
5.3.7 Erfolgsfaktoren
6. Schlussbetrachtungen
6.1 Aussicht und Handlungsempfehlung
6.2 Methodendiskussion und wissenschaftliche Qualitätskriterien
6.3 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die kritischen Erfolgsfaktoren von werbefinanzierten TV-Wissensmagazinen, illustriert am Beispiel des ProSieben-Formats Galileo, unter Berücksichtigung der tiefgreifenden Veränderungen durch die Digitalisierung und Medienkonvergenz.
5.2.1.3 Veränderungen der technologischen Rahmenbedingungen
„Die große Herausforderung wird sein, spannende Markeninhalte und Marken aufzubauen und [dabei] bietet uns die veränderte Technologie (…) viel mehr Möglichkeiten, aus einer attraktiven Marke verschiedene Angebote zu spielen.“
Im Jahr 2019 wurde ein Meilenstein in der Entwicklungsgeschichte des deutschen Fernsehens erreicht: War 2005 noch ein Viertel der deutschen Haushalte mit digitalem Fernsehempfang ausgestattet, wurde mit dem Abschluss des Kabel-Analog-Umstiegs Mitte des vergangenen Jahres die Volldigitalisierung im Land erreicht. Mit der Digitalisierung der Fernsehübertragungswege haben sich die Empfangsgeräte für Fernsehinhalte und die Möglichkeiten, Inhalte an das Publikum zu distribuieren, verändert. Dabei ist die Konvergenz von Fernsehen und Internet der bedeutendste Treiber für den Wandel des Bewegtbildmarkts. Wie Anhang 25 zeigt, hat der Konvergenzprozess dazu geführt, dass sich das klassische Fernsehgerät zu einem internetfähigen Hybridmedium (Connected TV) entwickelt hat. Parallel dazu sind mobile Endgeräte wie Smartphones, Laptops oder Tablets im digitalen Zeitalter gängige Medien für den Abruf von Bewegtbildern über das Internet (Mobile TV). Die Entwicklungen des Connected und Mobile TV ermöglichen werbefinanzierten Wissensmagazinen den Ausbau ihres klassischen Geschäftsmodells. Neue Entertainment- und Markenwelten können aufgebaut werden, um das fragmentierte Publikum über verschiedene Wege zu erreichen. Auch für den Erfolg auf dem Werbemarkt eröffnet die Digitalisierung die Möglichkeit für neue Vermarktungskonzepte. Damit der Rahmen der Arbeit nicht gesprengt wird, liegt der Fokus dieses Abschnitts auf den technologischen Trends Addressable TV (ATV), Web TV, Interactive TV und Social TV.
1 Einleitung: Hinführung zum Thema, Darstellung der Relevanz und Zielsetzung sowie Erläuterung der methodischen Vorgehensweise.
2 Übersicht und Entwicklung des deutschen Fernsehmarkts: Einordnung der aktuellen Marktlage, Fokus auf den Wandel vom analogen Fernsehen zum konvergenten Bewegtbildmarkt und die ökonomische Herausforderung des doppelten Absatzmarkts.
3 Wissenschaftsjournalismus in den Medien: Definition verschiedener Typen des Wissenschaftsjournalismus und Vorstellung der Untersuchungsobjekte Galileo und ProSieben.
4 Zwischenfazit: Zusammenfassende Betrachtung der theoretischen Grundlagen und Überleitung zur empirischen Analyse.
5 Empirische Untersuchung: Detaillierte Darstellung der Experteninterviews, Analyse der Umwelt- und Branchenstrukturfaktoren sowie Ermittlung spezifischer Erfolgsfaktoren für Galileo.
6 Schlussbetrachtungen: Zusammenführung der Ergebnisse, Diskussion der methodischen Qualität sowie Ausblick mit Handlungsempfehlungen für die Zukunft von Wissensformaten.
Erfolgsfaktoren, Wissensmagazine, Digitalisierung, Medienkonvergenz, Fernsehmarkt, Bewegtbildmarkt, Galileo, Diversifikation, Medienmarke, Werbemarkt, Crossmedia, Online-Nutzung, Markenmanagement, Addressable TV, Public Value.
Die Arbeit analysiert die Erfolgsfaktoren von werbefinanzierten TV-Wissensmagazinen am Beispiel des Formats Galileo in einem durch Digitalisierung und Konvergenz geprägten Medienmarkt.
Zentral sind der Wandel vom linearen zum non-linearen Bewegtbildkonsum, die Herausforderungen des doppelten Absatzmarkts und Strategien zur Markenentwicklung in einer fragmentierten Medienlandschaft.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche Erfolgsfaktoren für Galileo im digitalen Zeitalter unter Berücksichtigung externer Umwelt- und Branchenfaktoren ausschlaggebend sind.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse und qualitativen Experteninterviews mit Branchenexperten und dem stellvertretenden Redaktionsleiter von Galileo.
Der Hauptteil umfasst eine externe Umwelt- und Branchenstrukturanalyse (PEST- und Five-Forces-Modell) sowie eine interne Analyse des Formats Galileo hinsichtlich Zielgruppenansprache, Produktion und Finanzierung.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Erfolgsfaktoren, Medienkonvergenz, Bewegtbildmarkt, Galileo, Digitalisierung, Crossmedia und Markenmanagement.
Mit dem Medienstaatsvertrag (MStV) erhalten Formate mit gesellschaftlichem Mehrwert ("Public Value") eine privilegierte Auffindbarkeit auf Plattformen, was Galileo eine strategisch bessere Sichtbarkeit gegenüber der Konkurrenz sichern kann.
Line Extensions, wie beispielsweise die Ableger-Sendungen Galileo Big Pictures oder Galileo 360°, dienen der Diversifizierung der Marke, um tiefergehende Inhalte anzubieten und die Markenbindung zu intensivieren.
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