Diplomarbeit, 2008
101 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Evaluierung von Clusterpolitik. Sie analysiert die Herausforderungen, die sich bei der Evaluierung regionaler Clusterpolitik stellen, und untersucht verschiedene Ansätze zur Evaluierung. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Wirkungsweise von Clusterpolitik zu entwickeln und ein Konzept für eine effektive Evaluierung zu entwickeln.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, in der die Problemstellung und das Ziel der Arbeit vorgestellt werden. Anschließend werden die methodischen Grundlagen der Evaluierung von Förderpolitik erläutert. Das dritte Kapitel behandelt die theoretischen Hintergründe des Clusterkonzepts. In Kapitel 4 werden die gegenwärtigen Gestaltungsansätze regionaler Clusterpolitik und die Herausforderungen ihrer Evaluierung analysiert. Kapitel 5 präsentiert Ergebnisse aus Experteninterviews und der Analyse von Evaluierungsstudien zur regionalen Clusterpolitik. Im sechsten Kapitel werden konzeptionelle Überlegungen zur Evaluierung von regionaler Clusterpolitik angestellt. Abschließend werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und ein Ausblick gegeben.
Clusterpolitik, Regionalentwicklung, Evaluierung, Wirtschaftsförderung, Clusterkonzept, Porter'scher Diamant, System Failure Framework, Partizipative Evaluierung.
Trotz zahlreicher Förderprogramme fehlen oft klare Belege für deren Effektivität. Eine fundierte Evaluierung ist notwendig, um den Erfolg regionaler Wirtschaftsförderung zu messen und Maßnahmen zu optimieren.
Ein theoretisches Konzept von Michael Porter, das die Wettbewerbsfähigkeit von Clustern anhand von Faktoren wie Standortbedingungen, Nachfrage und verwandten Branchen analysiert.
Dieser Ansatz untersucht systemische Mängel in Clustern, wie z.B. fehlende Vernetzung oder mangelnden Wissensfluss, um gezielte politische Fördermaßnahmen abzuleiten.
Die Komplexität der Clusterstrukturen macht es schwierig, Effekte eindeutig den Fördermaßnahmen zuzuordnen. Zudem spielen oft politische Rationalitäten eine Rolle, die eine neutrale Bewertung erschweren.
Hierbei werden die Akteure des Clusters direkt in den Evaluierungsprozess einbezogen, um praxisnahe Erkenntnisse und eine höhere Akzeptanz der Ergebnisse zu erzielen.
Die Arbeit analysiert konkrete Evaluierungsstudien von „hannoverimpuls“ und dem „dortmund-project“, um den Stand der Praxis in Deutschland zu verdeutlichen.
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