Bachelorarbeit, 2019
77 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
Oh, du schönes Instagram
Einleitung
1. Social Media
1.1 Wer oder was ist Instagram?
1.2 Die Influencer
1.3 Darstellung des Nutzungsverhaltens anhand der JIM-Studie
2. Warum hat Social Media uns im Griff?
2.1 Ich sehe mich durch deine Augen
2.2 Medienaneignung
2.3 Medienwirkung
2.4 Die Flucht aus der Realität
2.5 Die Theorie des sozialen Vergleichs
2.6 Darum hat Social Media uns im Griff
3. Was macht Instagram mit dir?
3.1 Allgemeines zum Forschungsvorgehen
3.1.1 Der Fragebogen
3.1.2 Pretest
3.1.3 Feldzeit und Datenbereinigung
3.1.4 Zugang zur Stichprobe
3.2 Hypothesen
3.3 Datenauswertung
3.3.1 Allgemeines zur Stichprobe – Soziodemographie
3.3.2 Nutzungshäufigkeit und -einschätzung
3.3.3 Influencer, Nutzungsverhalten, -motive und Identifikation
3.3.4 Auswertung anhand der Hypothesen
3.3.5 Durch Instagram fühle ich mich inspiriert, kritisiert und motiviert
3.3.6 Fazit zur Empirie
4. Instagram – Fluch oder Segen
4.1 Eine Zusammenfassung möglicher Vor- und Nachteile der Plattform auf das Selbstbild junger Frauen
4.1.1 Instagram und seine Chancen
4.1.2 Instagram und seine Risiken
4.2 Bedeutung für die soziale Arbeit und ein angemessener Umgang
4.3 Katze sein
Diese Bachelorarbeit untersucht kritisch die potenziellen Auswirkungen der Social-Media-Plattform Instagram auf das Selbstbild junger Frauen. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, inwiefern die Konfrontation mit idealisierten Selbstdarstellungen und die damit verbundenen sozialen Vergleichsprozesse das Wohlbefinden, die Körperwahrnehmung und das Verhalten der Zielgruppe beeinflussen.
2.5 Die Theorie des sozialen Vergleichs
Wie bereits im ersten Kapitel erwähnt, beeinflussen soziale Vergleiche mit Personen, die durch ein Medium (in diesem Fall die Plattform Instagram) sichtbar werden, unser Selbstbild (vgl. Döring 2013, S. 295). Negative Auswirkungen können diese Vergleiche haben, wenn beispielsweise gewisse Schönheitsideale der öffentlichen Person(en) nicht erreicht werden können. Was genau diese sozialen Vergleiche sind, worauf das theoretische Konzept dieser basiert, welche Vergleichsarten es gibt und eben welche Effekte Vergleichsprozesse haben können, wird folgend thematisiert.
Das ursprüngliche Konzept des sozialen Vergleichs von 1954 geht auf den Sozialpsychologen Leon Festinger zurück und versucht eine Erklärung für die Entstehung des menschlichen Selbstbildes darzustellen (vgl. Gollwitzer; Schmitt 2009, S. 22). Mittlerweile wurde die Theorie umfassend weiterentwickelt und besagt zusammenfassend, „[…] dass sich Menschen bei ihrer Selbsteinschätzung an anderen Personen orientieren.“ (Döring 2013, S.300; Auslassung S.O.). Menschen vergleichen sich hinsichtlich einzelner Merkmale wie körperlicher Attraktivität, sozialen Status und körperlicher wie kognitiver Leistungsfähigkeit. Dabei beeinflussen soziale Vergleiche die menschliche Selbsteinschätzung und das Selbstbild (Kognition), das Selbstwertgefühl (Emotion) sowie die Selbstentwicklung und die Selbstwirksamkeit (Motivation und Verhalten).
-Hier lassen sich gewisse Parallelen zur renommierten sozial-kognitiven Lerntheorie (das Lernen am Modell) Albert Banduras erkennen. Diese besagt, dass beobachtbares Verhalten hauptsächlich durch soziale Modelle vorgegeben wird. „Obgleich das soziale Lernen großenteils auf der Beobachtung realer Modelle beruht, wächst mit der Entwicklung der Kommunikation auch die Bedeutung symbolischer Modelle. In vielen Situationen richten die Menschen ihr Verhalten nach Modellen aus, die ihnen verbal oder bildlich präsentiert werden. […] Auch die Abbildung von Modellen, wie sie das Fernsehen und andere Bildmedien zeigen, beinflu[ss]t das soziale Verhalten.“ (Bandura 1976, S.9; Auslassung S.O). Dieses Zitat Banduras könnte bereits als Hinweis auf die Entstehung eines veränderten Lernens durch neue (soziale) Medien betrachtet werden. So lässt sich dies auch auf die Plattform Instagram, welche zahlreiche visuelle (teils auch auditive) Modelle bietet, münzen.
Oh, du schönes Instagram: Einleitung in die Thematik der Einflüsse von Social Media auf das Selbstbild junger Frauen unter Einbezug aktueller Studien.
1. Social Media: Definition und Einordnung von Social Media sowie eine Vorstellung von Instagram und Influencern als zentrale Akteure.
2. Warum hat Social Media uns im Griff?: Theoretische Fundierung des Selbstbildes, der Medienaneignung und relevanter psychologischer Theorien wie des Eskapismus und des sozialen Vergleichs.
3. Was macht Instagram mit dir?: Darstellung der empirischen Untersuchung, der Methodik des Fragebogens und Auswertung der Ergebnisse hinsichtlich der aufgestellten Hypothesen.
4. Instagram – Fluch oder Segen: Synthese der Vor- und Nachteile von Instagram und Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Soziale Arbeit.
Instagram, Selbstbild, Influencer, Soziale Vergleichsprozesse, Soziale Arbeit, Medienpädagogik, Körperwahrnehmung, Identitätsentwicklung, Eskapismus, Medienaneignung, Digitale Medien, Selbstwertgefühl, Empirie, Sozialpsychologie, Nutzungsverhalten.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der kritischen Beleuchtung der Plattform Instagram und deren Auswirkungen auf das Selbstbild junger Frauen.
Zentrale Themen sind die Selbstdarstellung durch Influencer, psychologische Vergleichsprozesse, Medienaneignung sowie die Rolle des Eskapismus in sozialen Medien.
Ziel ist es, die Einflüsse von Instagram auf das Selbstbild weiblicher Jugendlicher und junger Erwachsener zu untersuchen und sowohl Chancen als auch Risiken zu identifizieren.
Die Autorin nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse und einer eigenen empirischen Erhebung mittels Online-Fragebogen bei 136 jungen Frauen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Vorstellung von Instagram-Akteuren, die Analyse der JIM-Studie, die theoretische Herleitung der Vergleichsprozesse sowie die detaillierte Auswertung der Empirie.
Wichtige Begriffe sind Instagram, Selbstbild, Influencer, soziale Vergleichsprozesse, Soziale Arbeit, Medienaneignung und Körperwahrnehmung.
Sie dient als essentielles Theorem, um zu erklären, wie die Orientierung an Influencern auf Instagram die eigene Selbsteinschätzung und das Wohlbefinden beeinflussen kann.
Die Profession wird als direkt betroffen von den Risiken identifiziert und sollte daher durch präventive und medienpädagogische Projekte einen bewussten Umgang mit Instagram fördern.
Die Empirie bestätigt, dass ein Großteil der Befragten Instagram und die dort präsentierten Inhalte nicht als realistische Spiegelbilder der Realität wahrnimmt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

