Examensarbeit, 2006
135 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende wissenschaftliche Hausarbeit befasst sich mit der Thematik des Übergewichts im Kindes- und Jugendalter und analysiert die möglichen Ursachen dafür. Im Fokus stehen dabei Bewegungsmangel, fehlerhaftes Essverhalten und erhöhter Medienkonsum. Die Untersuchung verfolgt das Ziel, herauszufinden, ob diese drei Faktoren in Kombination einen signifikanten Einfluss auf die Entstehung von Übergewicht haben. Die Arbeit stützt sich auf aktuelle Forschungsarbeiten, beleuchtet den Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und stellt eigene empirische Ergebnisse aus einer Befragung im Raum Fulda vor.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung und einem Fallbeispiel, das die Problematik von Übergewicht eindrücklich veranschaulicht. Anschließend werden die aktuellen Entwicklungen und der gesellschaftliche Stellenwert des Themas sowie Diagnostik und Definitionen von Übergewicht beleuchtet. Kapitel 2 widmet sich den verschiedenen Einflussfaktoren auf Übergewicht und beleuchtet dabei Bewegung, Ernährung und Medien. Dabei werden aktuelle Umwelteinflüsse und die Bedeutung der jeweiligen Faktoren für den menschlichen Körper und insbesondere für den übergewichtigen Körper erläutert. Kapitel 3 präsentiert verschiedene Forschungsergebnisse, die sich mit den Ursachen von Übergewicht im Kindes- und Jugendalter befassen, sowie die aktuellen Daten und Erkenntnisse aus aktuellen Studien. In Kapitel 4 wird die empirische Untersuchung anhand eines Fragebogens vorgestellt. Die Planung und Durchführung der Untersuchung werden erläutert, die methodischen Überlegungen sowie die Fragestellungen und Hypothesen werden dargelegt. Schließlich werden die gewonnenen Ergebnisse der Befragung ausführlich dargestellt und diskutiert. Abschließend werden die wichtigsten Erkenntnisse der Untersuchung in der Diskussion zusammengefasst und die Ergebnisse im Kontext der vorliegenden Literatur diskutiert.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Themen Übergewicht, Adipositas, Bewegungsmangel, Ernährung, Medienkonsum, Kinder, Jugendliche, Ursachenforschung, empirische Untersuchung, BMI, Referenzperzentile, Gesundheit, Gesellschaft, Prävention, Risikofaktoren.
Die Diagnose erfolgt meist über den Body Mass Index (BMI). Da Kinder sich im Wachstum befinden, werden die Werte mit Referenzperzentilen verglichen, um das Gewicht alters- und geschlechtsspezifisch einzuordnen.
Erhöhter Medienkonsum (Fernsehen, Computer) fördert Übergewicht durch mangelnde körperliche Aktivität während der Nutzung und häufiges „Nebenbei-Essen“ von kalorienreichen Snacks.
Neben der Gewichtszunahme führt Bewegungsmangel zu einer Schwächung des Herz-Kreislauf-Systems, Haltungsschäden und kann soziale Hemmschwellen beim Sporttreiben verstärken.
Problematisch sind der Trend zu Fast Food, der hohe Konsum von Zucker und Fett sowie der Zerfall der gemeinsamen Tischgemeinschaft, was zu einem unkontrollierten Essverhalten führt.
Soziale Veränderungen beeinflussen die Verfügbarkeit und Auswahl von Lebensmitteln. Ein stressiger Alltag führt oft zu einer ungesünderen Ernährung und weniger Zeit für aktive Freizeitgestaltung.
Ja, es gibt sowohl regionale als auch überregionale Einrichtungen, die multidisziplinäre Adipositastherapien anbieten, die Bewegung, Ernährungsschulung und psychologische Betreuung kombinieren.
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