Bachelorarbeit, 2020
101 Seiten, Note: 2,4
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Definition und Begriffserklärung
2.1.1 SRI
2.1.2 ESG
2.1.3 CSR
2.2 Ursprünge…
2.2.1 …des Terminus „Nachhaltigkeit“
2.2.2 …der ethisch-nachhaltigen Geldanlage
2.3 Marktüberblick
2.3.1 Nachhaltige Geldanlage in Deutschland
2.3.2 Nachhaltige Geldanlage weltweit
3 Strategie, Bewertung und Probleme
3.1 Nachhaltige Anlagestrategien
3.1.1 Aktive Anlagestrategien
3.1.2 Passive Anlagestrategien
3.1.2.1 Negative Screening
3.1.2.2 ESG-Integration
3.1.2.3 Positive Screening
3.1.2.4 Impact Investing
3.2 Problematik um die Nachhaltigkeit
3.2.1 Informationsasymmetrien und Transparenz-Problematiken
3.2.2 Problematik Messung und Berichterstattung
3.3 Nachhaltigkeitsrating
3.3.1 Bewertung von Nachhaltigkeit am Finanzmarkt
3.3.2 Kritische Betrachtung
3.4 Nachhaltigkeitsindizes
4 Performancemessung Grundlagen
4.1 Capital Asset Pricing Model
4.2 Renditemessung
4.2.1 Stetige/Diskrete Rendite
4.2.2 Diskrete/Stetige Durchschnittsrendite
4.3 Risikomessung
4.4 Performancemaße
4.4.1 Sharpe-Ratio
4.4.2 Treynor-Ratio
4.4.3 Jensen-Alpha
4.4.4 Information-Ratio
4.5 Kritische Betrachtung
4.6 Studien zur Performance nachhaltiger Geldanlagen
5 Empirische Analyse
5.1 Methodisches Vorgehen
5.2 Datengrundlage
5.2.1 Auswahl der Benchmark
5.2.2 Auswahl der Nachhaltigkeitsindizes
5.3 Hypothesenformulierung
5.4 Performancemessung und -vergleich
5.4.1 Periode: 2013-2019
5.4.2 Periode: 2015-2019
5.4.3 Periode: 2017-2019
5.5 Hypothesenüberprüfung und Zusammenfassung der Ergebnisse
6 Zusammenfassung, Schlussfolgerung und Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, einen fundierten Performance- und Risikovergleich zwischen nachhaltigen Wertpapierindizes und deren konventionellen Basisindizes durchzuführen. Hierbei soll empirisch untersucht werden, ob sich nachhaltige Geldanlagen hinsichtlich ihrer Rendite- und Risikokennzahlen signifikant von herkömmlichen Anlageformen unterscheiden.
3.1.2.1 Negative Screening
Das Negative Screening basiert auf dem einfachen Ausschluss einzelner Staaten oder Unternehmen, die bestimmten sozialen und ökologischen Kriterien verantwortungsvoller Unternehmensführung, ethischen Standards oder auch internationalen Normen nicht genügen. Ziel ist es, zu verhindern, dass ein Anleger in unethische, unmoralische und nicht nachhaltige Unternehmen oder Staaten investiert.72 In der Literatur wird auch oft von sogenannten Negativkriterien gesprochen.73 Diese werden in wertbasierte und normbasierte Kriterien unterschieden, welche sich nach den drei ESG-Kriterien gliedern lassen. Wertbasierte Ausschlusskriterien beruhen auf den persönlichen und individuellen Wertvorstellungen des jeweiligen Anlegers, während normbasierte Ausschlusskriterien auf Verstöße gegen internationale Normen und Standards fußen.74 Fonds, die diese Strategie verfolgen, werden häufig auch als Ethische Fonds bezeichnet.75 Der Negative Screening Ansatz kann in unterschiedlich strenge Ausprägungen unterteilt werden, welche von einem direkten Ausschluss bei Vorliegen von bereits ein oder zwei Ausschlusskriterien (Simple Screening) oder mehreren (wertbasierter Ausschluss) Ausschlusskriterien bis hin zum Ausschluss bei Verstoß gegen eine Reihe verschiedener ESG-Kriterien (ethischer Ausschluss) reicht.76 Ähnlich dem Negative Screening ist auch das Normbasierte Screening, welches Anlagetitel hinsichtlich der internationalen Nachhaltigkeitsstandards oder der ESG-Normen überprüft und diese bei Nichtkonformität ausschließt.77
1 Einleitung: Hinführung zum Thema nachhaltiges Investieren, Definition des Problems der Rendite-Risiko-Vergleichbarkeit und Darstellung des Ziels der Arbeit.
2 Grundlagen: Erläuterung der zentralen Begriffe wie SRI, ESG und CSR sowie Ursprünge und aktueller Marktüberblick der nachhaltigen Geldanlage.
3 Strategie, Bewertung und Probleme: Detaillierte Betrachtung verschiedener Nachhaltigkeitsstrategien, der Problematik von Informationsasymmetrien und der Rolle von Nachhaltigkeitsratings.
4 Performancemessung Grundlagen: Wissenschaftliche Herleitung der verwendeten Kennzahlen wie CAPM, Renditemessung, Risikomaße und gängige Performancemaße.
5 Empirische Analyse: Empirische Untersuchung der Performance und Risikokennzahlen ausgewählter MSCI-Nachhaltigkeitsindizes im Vergleich zu ihren Basisindizes.
6 Zusammenfassung, Schlussfolgerung und Ausblick: Fazit der Untersuchungsergebnisse und Einordnung der Bedeutung nachhaltiger Investments in der Zukunft.
Nachhaltige Geldanlage, SRI, ESG, CSR, Performanceanalyse, Risikomessung, Kapitalmarkt, Aktienindizes, Sharpe-Ratio, Treynor-Ratio, Information-Ratio, Portfolio, Nachhaltigkeitsstrategien, Rendite, Volatilität
Die Arbeit befasst sich mit der Nachhaltigen Geldanlage und führt einen Performance- und Risikovergleich zwischen nachhaltigen Wertpapierindizes und klassischen Basisindizes durch.
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Nachhaltigkeitskonzepten (ESG/CSR), Strategien zur Umsetzung, die theoretischen Grundlagen der Performancemessung sowie die empirische Analyse von Finanzdaten.
Ziel ist es, ein klares Bild über die Performance- und Risikounterschiede zwischen nachhaltigen Indizes und konventionellen Vergleichsindizes anhand verschiedener Zeiträume zu gewinnen.
Es erfolgt eine empirische Performanceanalyse unter Anwendung klassischer und moderner Kennzahlen wie dem Capital Asset Pricing Model (CAPM), Sharpe-Ratio, Treynor-Ratio und Information-Ratio.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung von Nachhaltigkeitsstrategien, die Problematik der Messung, die Grundlagen der Performancemessung sowie die konkrete Auswertung von MSCI-Indizes.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Nachhaltige Geldanlage, SRI, ESG, Performanceanalyse, Risikomessung sowie verschiedene Performancemaße wie Sharpe- und Treynor-Ratio.
Nachhaltigkeitsratings bilden eine wichtige Grundlage für die Selektion nachhaltiger Unternehmen, da sie die komplexe Bewertung ökologischer und sozialer Aspekte in institutionalisierte Verfahren überführen.
Die Auswahl begründet sich durch die Verfügbarkeit der Indizes in einer einheitlichen Währung (USD), die ausreichende Historie an Kursdaten und die methodische Konsistenz des Anbieters.
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