Masterarbeit, 2008
66 Seiten, Note: 1,6
Einleitung
1. Theoretische Grundlagen
1.1 Das Konzept der kommunikativen Gattungen
1.2 Weblogs
1.3 Weblogs und Klatsch?
2. Methodische Vorbemerkungen
2.1 Vorgehen
2.2 Kriterien für die Auswahl der Weblog-Einträge
3. Klatsch in Weblogs
3.1 Die Teilnehmer
3.2 Die Themen
3.3 Der strukturelle Aufbau
3.3.1 Header
3.3.2 Einführung
3.3.3 Die Wiedergabe des Klatschgeschehens
3.3.4 Abschluss
3.3.4.1 Bewertung des Klatschgeschehens
3.3.4.2 Absicherung der Bewertungen
3.3.4.3 Das Fazit
3.3.5 Nachträge
3.3.6 Kommentare
3.3.7 Die graphische Umsetzung des strukturellen Aufbaus
3.4 Die Substitution para- und nonverbaler Elemente
3.5 Die Häufigkeit von Klatsch in Weblogs
4. Klatsch in Weblogs vs. Klatsch in face-to-face-Kommunikation
Schluss
Die vorliegende Masterarbeit untersucht das Phänomen des "Klatsches" in Weblogs. Das primäre Ziel ist eine linguistische Beschreibung der strukturellen und sprachlichen Charakteristika, die Weblog-Einträge als Gattung des Klatsches definieren, unter Rückgriff auf das Konzept der kommunikativen Gattungen nach Luckmann.
3.3.1 Header
Der Header bildet den Anfang der Klatschsequenz und schafft hiermit sozusagen die Umgebung für den Klatsch. Beide Bestandteile des Headers – Überschrift und Informationszeile – treten nicht nur im Klatsch auf, sondern stellen – durch die immer gleiche Rahmenstruktur aller Einträge, die zumeist durch die verwendete Software bestimmt wird – ebenfalls ein Charakteristikum jedes anderen Weblog-Eintrages dar, egal ob Klatsch oder nicht. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, sind sie natürlich ebenfalls ein Bestandteil der Klatsch-Einträge.
Den ersten Teil dieses Headers bildet die Überschrift, die sich auch graphisch (Schriftgröße, -schnitt, -art und/oder -farbe) vom Rest des Eintrages abhebt. Die Überschrift fasst den Inhalt des Nachstehenden knapp zusammen, gerne auch in der Form einer Frage, und informiert so über den Inhalt des Weblog-Eintrages. So werden bereits die Namen oder Bezeichnungen eines oder mehrerer Klatschobjekte eingeführt sowie, falls dies in wenigen Worten möglich ist, die Zusammenfassung des Geschehens, das dem Eintrag zugrunde liegt. Darüber hinaus dient sie – ganz ähnlich wie die Überschrift über einem Zeitungsartikel - ebenfalls dazu, den Besucher ‚festzuhalten’ und neugierig zu machen, so dass dieser den folgenden Eintrag liest.
1. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der kommunikativen Gattungen nach Luckmann als Basis für die Analyse und führt in die Weblog-Kommunikation ein.
2. Methodische Vorbemerkungen: Hier wird das methodische Vorgehen bei der Korpusbildung beschrieben, inklusive der Kriterien zur Auswahl von Weblog-Einträgen.
3. Klatsch in Weblogs: Das Hauptkapitel beschreibt detailliert die Teilnehmer, Themen und den strukturellen Aufbau sowie sprachliche Besonderheiten des Klatsches in Weblogs.
4. Klatsch in Weblogs vs. Klatsch in face-to-face-Kommunikation: Dieses Kapitel stellt Parallelen und Unterschiede zwischen der digitalen Klatsch-Kommunikation und der traditionellen face-to-face-Kommunikation gegenüber.
Klatsch, Weblogs, kommunikative Gattungen, linguistische Analyse, computervermittelte Kommunikation, Klatschproduzent, Klatschrezipient, Klatschobjekt, Bewertungsblock, Emoticons, Blogosphäre, Textstruktur, Sprachanalyse, soziale Interaktion, Internetkommunikation.
Die Arbeit untersucht das Phänomen des Klatsches innerhalb von Weblogs aus linguistischer Perspektive und ordnet dieses in das Konzept kommunikativer Gattungen ein.
Im Zentrum stehen die strukturelle Zusammensetzung von Weblog-Einträgen, die Rollenverteilung zwischen Akteuren (Produzenten, Rezipienten, Objekten) sowie sprachliche Bewertungsmuster.
Das Ziel ist eine detaillierte Beschreibung der spezifischen Eigenschaften von Klatsch in Weblogs unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Mediums Internet.
Es wird eine linguistische Korpusanalyse durchgeführt, die auf der Theorie der kommunikativen Gattungen basiert und die Struktur sowie sprachliche Auffälligkeiten der Weblog-Beiträge untersucht.
Der Hauptteil widmet sich dem Aufbau der Klatschsequenz (Header, Einführung, Wiedergabe, Abschluss), den beteiligten Personen sowie dem Einsatz von Emoticons und anderen Substitutionsformen für nonverbale Kommunikation.
Wesentliche Begriffe sind Klatsch, Weblogs, kommunikative Gattungen, computervermittelte Kommunikation und soziale Dynamiken im Internet.
Diese Differenzierung hilft zu verstehen, wer aktiv angegriffen wird (primär) und wer durch die thematische Einbindung in den Konflikt involviert ist (sekundär), was für die Rollenverteilung im Klatsch essenziell ist.
Das Internet ermöglicht durch Hyperlinks und die öffentliche Archivierung spezifische Absicherungsmechanismen und eine dauerhafte Verfügbarkeit, wobei die grundlegenden rekonstruktiven Funktionen des Klatsches erhalten bleiben.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

