Diplomarbeit, 2008
89 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen männlicher Sozialisation und rechtsextremen Einstellungen. Die Hauptaufgabe ist es, präventive Ansätze in der politischen Bildungsarbeit zu entwickeln, die diese Problematik adressieren. Dabei steht die Dekonstruktion des traditionellen männlichen Geschlechterbildes im Vordergrund. Die Arbeit soll die Möglichkeiten und Wege zur Gestaltung individueller Rollen in einer pluralistischen Gesellschaft aufzeigen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Motivation zur Arbeit und die Fragestellung darlegt. Im Anschluss wird der Begriff des Rechtsextremismus sowie die Ideologie näher beleuchtet. Anschließend werden Erklärungsansätze zur Entstehung von Rechtsextremismus präsentiert und der Zusammenhang zwischen Rechtsextremismus und Männlichkeit im Hinblick auf die Sozialisation untersucht. Die Arbeit beleuchtet die Sozialisationstheorie, die Theorie des Sozialen Lernens und die Rolle von Sozialisationsinstanzen. Es wird untersucht, wie die männliche Sozialisation zu rechtsextremen Einstellungen beitragen kann. Die Arbeit beleuchtet außerdem die Identitätskonstruktion in pluralistischen Gesellschaften und fragt, wie es in diesem Zusammenhang zu einer Ideologie der Ungleichwertigkeit kommen kann. Anschließend werden die Gründe und Möglichkeiten für ein Vorgehen gegen Rechtsextremismus diskutiert. Die Arbeit beleuchtet die Rolle der außerschulischen Jugendbildung, die rechtliche Grundlage und die Kritikpunkte an der Prävention. Die Arbeit stellt verschiedene Ansätze wie die Pädagogik der Anerkennung, den Anti-Bias-Ansatz und die Jungenarbeit vor. Im letzten Kapitel wird ein konkretes Konzept zur Prävention von rechtsextremen Einstellungen entwickelt. Das Konzept beinhaltet eine Problemdarstellung, den organisatorischen Rahmen, die Zielgruppe, die Inhaltsanalyse, die didaktische Reduktion, die Ziele und die Methoden. Die Arbeit endet mit einem Gesamtkonzept, das verschiedene Methoden wie Erlebnispädagogik, Methoden des sozialen Lernens und Feedback beinhaltet.
Rechtsextremismus, Männliche Sozialisation, Geschlechterrollen, Prävention, Politische Bildungsarbeit, Anti-Bias-Ansatz, Jungenarbeit, Erlebnispädagogik, Methoden des sozialen Lernens, Demokratische Gesellschaftsordnung.
Ja, Statistiken zeigen, dass über 90% der Tatverdächtigen bei rechtsextremen Gewalttaten männlich sind. Die Arbeit untersucht die Sozialisation als entscheidenden Faktor.
Es geht darum, traditionelle Rollenbilder (Stärke, Dominanz, Gewaltbereitschaft) zu hinterfragen und Männern alternative Identitätsentwürfe aufzuzeigen.
Die Arbeit analysiert Identitätskonstruktionen in pluralistischen Gesellschaften und wie Unsicherheiten zur Abwertung anderer Gruppen führen können.
Ein pädagogischer Ansatz zur Vorurteilsbewusstheit, der darauf abzielt, Diskriminierung abzubauen und die Anerkennung von Vielfalt zu fördern.
Sie wird als Methode genutzt, um soziales Lernen zu fördern, Teamfähigkeit zu stärken und Aggressionen in konstruktive Bahnen zu lenken.
Das Ziel ist die Stärkung der demokratischen Urteilskompetenz und die Entwicklung von Konzepten, die Jugendliche vor rechtsextremer Ideologisierung schützen.
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