Bachelorarbeit, 2020
35 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Digitale Agenda der Bundesregierung
2.1 Wachstum und Beschäftigung
2.2 Zugang und Teilhabe
3. Strategien der Bundesregierung zur Förderung von Innovation in Unternehmen durch die Entwicklung und den Einsatz digitaler Technologien
3.1 Hightech-Strategie 2025 – Förderung von F&E und Innovation
3.2 Unterstützung junger, innovativer Unternehmen
3.3 Innovationsförderung in KMU
4. Förderprogramm „Innovative Regionale Wachstumskerne“ – eine empirische Studie
4.1 Datenquellen und Methoden
4.2 Ergebnisse der empirischen Studie
4.3 Chancen und Risiken der Digitalstrategien der Bundesregierung
5. IKT: Die Auswirkungen von F&E auf die Unternehmensproduktivität – eine empirische Studie
5.1 Datenquellen und Methoden
5.2 Ergebnisse der empirischen Studie
5.3 Chancen und Risiken der Digitalstrategien der Bundesregierung
6. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Digitalstrategien der deutschen Bundesregierung mit dem primären Ziel, die damit verbundenen Chancen und Risiken für die Innovationsförderung in Unternehmen zu identifizieren und kritisch zu bewerten.
3.1 Hightech-Strategie 2025 – Förderung von F&E und Innovation
Die im Jahr 2018 veröffentlichte HTS 2025 definiert die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft als priorisierte Aufgabe der Zukunft und beschreibt die Integration digitaler Technologien in die Nutzerbranchen als wichtigen Aspekt für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands (Bundesanzeiger, 2019, S. 1).
Mit der HTS 2025 legt die Bundesregierung die strategische Grundlage für eine Förderpolitik von F&E-Projekten. Zu den F&E-Projekten gehören energieeffiziente IKT, Produktionstechnologien sowie Big Data- und Cloud-Anwendungen (Rieger, 2014, S. 5). Die Bundesregierung (2018, S. 13) beabsichtigt die HTS 2025 durch Programme und Fördermaßnahmen umzusetzen und mit den nötigen Rahmenbedingungen für F&E zu verbinden. Verantwortlich für die Maßnahmen und deren Finanzierung sind die jeweils zuständigen Ressorts.
Laut der Bundesregierung (2018, S. 9) haben sich die Ausgaben für F&E seit Beginn der ersten HTS im Jahr 2006 von 60 Milliarden Euro auf über 92 Milliarden Euro im Jahr 2016 erhöht, wodurch Deutschland bei den absoluten Ausgaben für F&E im europäischen Vergleich den ersten Platz einnimmt. Mit der HTS 2025 veröffentlicht die Bundesregierung eine aktualisierte Version der ersten HTS des Jahres 2006. Die Bundesregierung (2019b, S. 7) gibt bekannt, dass sich die Investitionen des deutschen Bundes im Rahmen der HTS 2025 im Jahr 2018 auf über 15,8 Milliarden Euro beliefen. Hierbei betrugen die Ausgaben für F&E im gleichen Jahr 3,13 Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP) (EFI, 2020, S. 18). Im Jahr 2008 lag die F&E-Intensität gemessen am BIP noch bei 2,62 Prozent. Folglich ist sie zwischen den Jahren 2008 und 2018 um 0,51 Prozentpunkte gestiegen (EFI, 2020, S. 86). Zusammen mit den Ländern und der Wirtschaft hat der deutsche Bund in der HTS 2025 beschlossen die F&E-Intensität weiter zu erhöhen und bis zum Jahr 2025 mindestens 3,5 Prozent des BIP für F&E einzusetzen (EFI, 2020, S. 18; CDU et al., 2018, S. 37; Die Bundesregierung, 2018, S. 4).
1. Einleitung: Diese Einleitung definiert die Relevanz digitaler Technologien für die deutsche Volkswirtschaft und stellt die Forschungsfrage zur Wirksamkeit der Digitalstrategien der Bundesregierung.
2. Digitale Agenda der Bundesregierung: Das Kapitel erläutert die strategischen Kernziele der Digitalen Agenda 2014-2017, insbesondere in den Bereichen Beschäftigung, Wachstum sowie Zugang und Teilhabe.
3. Strategien der Bundesregierung zur Förderung von Innovation in Unternehmen durch die Entwicklung und den Einsatz digitaler Technologien: Hier werden zentrale Förderinstrumente wie die Hightech-Strategie 2025 und spezifische Programme für KMU und junge Unternehmen detailliert vorgestellt.
4. Förderprogramm „Innovative Regionale Wachstumskerne“ – eine empirische Studie: Dieses Kapitel analysiert mittels eines quantitativen Ansatzes die Effekte direkter Subventionen auf F&E-Ausgaben und Unternehmenswachstum in Ostdeutschland.
5. IKT: Die Auswirkungen von F&E auf die Unternehmensproduktivität – eine empirische Studie: Basierend auf Daten europäischer Unternehmen untersucht dieses Kapitel den Zusammenhang zwischen F&E-Investitionen und der Produktivität, unterteilt nach Unternehmensalter und -größe.
6. Fazit: Das Fazit führt die zentralen Erkenntnisse aus den empirischen Studien zusammen und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit kontinuierlicher Evaluationen und Anpassungen staatlicher Förderstrategien.
Digitalstrategie, Bundesregierung, Innovation, Forschung und Entwicklung, F&E, KMU, Hightech-Strategie, Produktivität, Subventionen, Digitalisierung, IKT, Wirtschaftsstandort, Unternehmenswachstum, Innovationsförderung, Empirische Studie.
Die Arbeit analysiert die staatlichen Strategien der Bundesregierung zur Förderung von Innovation durch digitale Technologien und bewertet deren Erfolg anhand empirischer Daten.
Die Schwerpunkte liegen auf der Digitalen Agenda, der Hightech-Strategie 2025, der Innovationsförderung für den Mittelstand (KMU) sowie der Unterstützung von Start-ups.
Die zentrale Frage lautet: Worin bestehen die Chancen und Risiken der Strategien der Bundesregierung zur Förderung von Innovation in Unternehmen durch die Entwicklung und den Einsatz digitaler Technologien?
Die Autorin verwendet einen quantitativen Ansatz, basierend auf zwei empirischen Studien, die unter anderem Differenz-in-Differenzen-Ansätze (DiD) und Cobb-Douglas-Produktionsfunktionen zur Analyse nutzen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Darstellung der Regierungsstrategien sowie die detaillierte empirische Auswertung des Förderprogramms „Innovative Regionale Wachstumskerne“ und eine Analyse der Auswirkungen von F&E auf die Produktivität.
Wichtige Begriffe sind Digitalstrategie, F&E-Förderung, Innovationspolitik, KMU-Förderung und Unternehmensproduktivität.
Die Studie zeigt, dass IKT-Unternehmen eine höhere Rendite auf F&E-Kapital erzielen, was durch die breit gefächerte Anwendbarkeit von IKT-Dienstleistungen und eine höhere Marktnachfrage erklärt wird.
Ein zentrales Risiko besteht darin, dass viele Fördermaßnahmen nur kurz- bis mittelfristige Effekte zeigen und nach Auslaufen der Subventionen keine langfristigen Innovationsbemühungen der Unternehmen sicherstellen können.
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