Bachelorarbeit, 2019
70 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
2 THEORETISCHER HINTERGRUND
2.1 DIGITALE TRANSFORMATION
2.1.1 Erfolgsfaktoren der Digitalisierung
2.1.2 Digital Banking / Banking 4.0
2.1.3 Digitale Innovationen in Banken
2.2 TECHNOLOGIE MOBILE PAYMENT
2.2.1 Akzeptanz
2.2.2 Sozialer Einfluss und Vertrauen
2.2.3 Nutzerverhalten
2.2.4 Mobile Payment in Deutschland
2.2.5 Angst vor Datenmissbrauch
2.3 RELEVANZ
2.4 UNTERSUCHUNGSGEGENSTAND UND HYPOTHESEN
3 METHODIK
3.1 ZIELSETZUNG UND OPERATIONALISIERUNG
3.2 STUDIENDESIGN
3.3 STICHPROBE
3.4 ANALYSEVERFAHREN
4 ERGEBNISSE
4.1 DESKRIPTIVE DATENANALYSE
4.2 TESTUNG DER HYPOTHESEN
5 DISKUSSION
5.1 INTERPRETATION DER ERGEBNISSE
5.1.1 H1: Angst vor Datenmissbrauch und Nutzung von Mobile Payment
5.1.2 H2: Sozialer Einfluss und Nutzung von Mobile Payment
5.1.3 H3: Sozialer Einfluss und Angst vor Datenmissbrauch
5.1.4 H4: Sozialer Einfluss, Angst vor Datenmissbrauch und Nutzung von Mobile Payment
5.2 PRAKTISCHE IMPLIKATION
5.2.1 Praktische Implikation: Finanzindustrie
5.2.2 Praktische Implikation: Privatpersonen
5.3 LIMITATIONEN DER ARBEIT
5.4 EMPFEHLUNG FÜR WEITERFÜHRENDE FORSCHUNGEN
6 SCHLUSSTEIL
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Angst vor Datenmissbrauch, dem sozialen Einfluss und der tatsächlichen Nutzung von Mobile Payment. Das primäre Ziel ist es, empirisch zu klären, inwiefern emotionale und informelle Faktoren – abseits rationaler Effizienzkriterien – das Nutzerverhalten beeinflussen und wie diese Erkenntnisse für eine breitere Akzeptanz digitaler Zahlungsverfahren genutzt werden können.
2.2.2 Sozialer Einfluss und Vertrauen
Vertrauen wird im Folgenden als „Willen einer Person sich angreifbar zu machen, um wichtige Entscheidungen und Aktionen durch eine andere Person und/oder Institution zu erlauben“ definiert. Obwohl Vertrauen an sich wenig in dem Kontext untersucht wurde, gilt es dennoch als eine der Hauptfaktoren, da die gesamte Thematik Geld viel Vertrauen seitens der Konsumenten fordert. Dabei wichtig ist einerseits das Vertrauen in die Technologie, andererseits das Vertrauen in den Anbieter der Technologie. Von daher gilt Vertrauen als zentraler Faktor für die Akzeptanz von Mobile Payment (vgl. Abu-Shanab & Quasim 2016). 2018 wurde in der Türkei eine Studie zur Technologieakzeptanz von NFC unterstützten Kreditkarten untersucht. Als wichtigste Variablen wurden das wahrgenommene Risiko und das Vertrauen des Konsumenten erfasst. Diese beiden Werte korrelierten stark negativ miteinander. Daraus lässt sich schließen, dass das Vertrauen, mit niedriger empfundenem Risiko, steigt, beziehungsweise das Risikoempfinden sinkt, sobald mehr Vertrauen vorhanden ist. Aus der Studie lässt sich keine direkte Kausalität in eine Richtung ableiten (vgl. Algüner, Atalay & Kurtulmusoglu 2018).
Bei einem Zusammenkommen von Menschen, beeinflussen sie sich gegenseitig, rufen also einen veränderten Zustand gegenseitig hervor. Dies wird als Sozialer Einfluss bezeichnet. Dieser hat sehr viele Effekte auf die Einzelperson, darunter zählen unter anderem Konformität und Einstellungsänderungen (vgl. Gerrig 2015: S. 655). Als soziale Konformität lassen sich Verhaltensweisen definieren, die gezeigt werden, um den normativen Ansprüchen einer Gruppe zu erfüllen und positiv von dieser bewertet zu werden (vgl. Bierhoff 2000: S. 338 f.). Menschen sind in vielen Situationen unsicher, welche Handlung und welche Gedanken in bestimmten Situationen die richtigen sind. Dabei wird oft das Verhalten von Mitmenschen als Wissensquelle herangezogen, indem sie sich an deren Meinungen und Verhalten orientieren. Diese Orientierung wird informationaler Sozialer Einfluss genannt (vgl. Akert, Aronson & Wilkon 2008: S. 233).
1 EINLEITUNG: Einführung in die Problematik der langsamen Verbreitung von Mobile Payment in Deutschland und Darstellung der Forschungsziele.
2 THEORETISCHER HINTERGRUND: Untersuchung der Digitalisierung in Banken, der Technologie Mobile Payment sowie der relevanten psychologischen Einflussfaktoren.
3 METHODIK: Beschreibung der quantitativen Online-Studie, des Studiendesigns und der verwendeten Messinstrumente zur Datenerhebung.
4 ERGEBNISSE: Präsentation und statistische Auswertung der erhobenen Daten mittels Regressionsanalysen und Hypothesentestung.
5 DISKUSSION: Interpretation der Forschungsergebnisse im Hinblick auf die Hypothesen, Ableitung praktischer Implikationen und kritische Reflexion.
6 SCHLUSSTEIL: Fazit der Arbeit, Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Mobile Payment, Digitalisierung, Finanzindustrie, Sozialer Einfluss, Vertrauen, Datenmissbrauch, Technologieakzeptanz, Nutzerverhalten, Online-Studie, Regressionsanalyse, Innovationsmanagement, Bargeld, Datensicherheit, Konsumentenpsychologie, IT-Infrastruktur.
Die Arbeit analysiert, warum sich Mobile Payment in Deutschland trotz technischer Vorteile nur zögerlich verbreitet und welche psychologischen Barrieren dabei eine zentrale Rolle spielen.
Die zentralen Themen sind die digitale Transformation der Finanzbranche, der Einfluss von sozialen Faktoren auf das Nutzerverhalten sowie die Angst vor Datenmissbrauch.
Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen sozialem Einfluss, der Angst vor Datenmissbrauch und der tatsächlichen Nutzung von Mobile Payment empirisch zu untersuchen und zu quantifizieren.
Es wurde eine quantitative Online-Studie mit 118 Probanden durchgeführt, deren Ergebnisse mittels Regressionsrechnungen und einer Mediatoranalyse nach Hayes ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die methodische Vorgehensweise, die Darstellung der statistischen Ergebnisse sowie deren tiefgehende Diskussion.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Mobile Payment, Sozialer Einfluss, Datenmissbrauch, Technologieakzeptanz und psychologische Faktoren beschreiben.
In der Studie wird deutlich, dass deutsche Konsumenten dieser Angst einen hohen Stellenwert beimessen, was die Nutzung digitaler Finanzdienste direkt negativ beeinflusst.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Akzeptanz und Nutzung von Mobile Payment signifikant steigen, wenn die Technologie im sozialen Umfeld des Nutzers bekannt ist und positiv bewertet wird.
Banken sollten neben der technischen Optimierung aktiv am Abbau von Ängsten arbeiten und den sozialen Einfluss durch verstärkte Kundeninteraktion als Hebel zur Neukundengewinnung nutzen.
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