Bachelorarbeit, 2008
24 Seiten, Note: 1,0
Die Bakkalaureatsarbeit befasst sich mit der Entstehung und dem Ziel der Bestenlisten des SWR (ehemals SWF) und des ORF, analysiert die Entwicklung der deutschsprachigen Literaturkritik und hinterfragt die Bedeutung von Literaturtipps in einer schnelllebigen Medienlandschaft.
Im ersten Kapitel wird die Ausgangssituation der Arbeit mit einem aktuellen Fallbeispiel aus Österreich geschildert. Kapitel zwei befasst sich mit den Bestenlisten des SWR und des ORF. Hier werden die Entstehung, die Auswahlkriterien und die Entwicklung der Listen beleuchtet.
Kapitel drei widmet sich der Analyse der Kritik an der deutschsprachigen Literaturkritik. Die Diskussion um die zunehmende Marktorientierung und die Rolle des Kritikers in der digitalen Gesellschaft werden beleuchtet.
Das vierte Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Bestenlisten, Literaturkritik, deutschsprachige Literatur, Bestsellerlisten, Medienlandschaft, digitale Gesellschaft, Konformismus, Meinungsvielfalt, Literaturtipp, Verlagswesen, Buchproduktion, ORF, SWR, Österreichischer Rundfunk, Südwestdeutscher Rundfunk.
Bestsellerlisten basieren rein auf Verkaufszahlen (Markterfolg). Bestenlisten (wie die des SWR oder ORF) basieren auf dem Urteil einer Fachjury über die literarische Qualität der Werke.
Kritiker wie Sigrid Löffler warfen der Jury Provinzialität vor, da in einem Monat fast ausschließlich österreichische Autoren gewählt wurden, was als „Blick über den Tellerrand“ vermisst wurde.
Der Kritiker fungiert als Wegweiser in der Flut der Neuerscheinungen. Allerdings steht er vor der Herausforderung, in einer eventorientierten Medienlandschaft seine Unabhängigkeit gegenüber Verlagen zu bewahren.
Durch digitale Medien und schnelles Marketing veralten Bücher schneller. Dies führt oft zu „Gefälligkeitskritiken“, um den Absatz kurzfristig zu fördern, statt eine tiefgehende literarische Auseinandersetzung zu führen.
Die Arbeit diskutiert, ob Kritiker oft ähnliche Titel hochjubeln, um dem Zeitgeist zu entsprechen, was die Meinungsvielfalt einschränken und den Prestigeverlust der professionellen Kritik beschleunigen kann.
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